| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Motor
- Sound
- überraschend sportlicher Angang
- tolles TFT-Display mit Kartennavigation
- Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
- hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
- Rückspiegel könnten etwas größer sein
- für diesen Preis etwas viel Kunststoff
- lieblos verlegte Kabel
- rutschiger Sitz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 225 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 715 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 213 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!
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Honda CB 1000 Hornet SP vs Harley-Davidson Nightster Special: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird die Entscheidung spannend: Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für sportlich-nüchternes Handling, klare Linien und ein agiles Fahrgefühl. Die Harley-Davidson Nightster Special dagegen bringt den typischen Harley-Charakter mit – markant im Look, mit einem Motorgefühl, das mehr nach „Drive“ als nach „Effizienz“ klingt. In diesem Vergleich schauen wir auf die Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen: Fahrdynamik, Motorcharakter, Komfort, Bremsen und das, was sich beim täglichen Fahren oder auf der Feierabendrunde anfühlt.
Grundcharakter: Agil und präzise vs. kernig und präsent
Honda CB 1000 Hornet SP: sportlich ausgerichtet
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das für schnelle Richtungswechsel und flüssiges Vorankommen gebaut ist. Der Fokus liegt auf einem Fahrstil, der sich „leicht“ anfühlt: Gas geben, Linie halten, zügig beschleunigen, wieder in die Kurve. Das Motorrad vermittelt dabei eine gewisse Ruhe, auch wenn das Tempo steigt. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Maschine, die auf Kontrolle und saubere Rückmeldung setzt.
Harley-Davidson Nightster Special: emotionaler Antrieb
Die Harley-Davidson Nightster Special ist weniger auf „sportliche Präzision“ getrimmt, sondern auf den Harley-typischen Eindruck: Der Motor steht spürbar im Vordergrund, das Fahrgefühl ist kraftvoll und präsent. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken wirkt das wie ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nur transportiert, sondern „mitnimmt“. Wer auf den Sound, das Drehmomentgefühl und die markante Optik Wert legt, wird sich schnell zuhause fühlen.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Die Honda CB 1000 Hornet SP liefert ihre Dynamik eher über ein sportlich abgestimmtes Zusammenspiel aus Drehzahlverhalten und Fahrbarkeit. Das bedeutet: Beschleunigung fühlt sich oft „direkt“ an, und das Motorrad lässt sich gut dosieren, wenn es um zügiges Einfädeln, Überholen oder das schnelle Herausbeschleunigen aus Kurven geht.
Die Harley-Davidson Nightster Special spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem „Schub“, der sich besonders in unteren bis mittleren Bereichen bemerkbar macht. Das macht sie im Alltag angenehm, weil man nicht ständig in den Drehzahlbereich „arbeiten“ muss. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl je nach Fahrweise weniger „fein“ wirken als bei der Honda, wenn man sehr sportlich und präzise unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl und Stabilität
Honda: präzise Führung und agiles Einlenken
Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet beim Handling vor allem durch ihr agiles Verhalten. Beim Einlenken wirkt das Motorrad kontrolliert, und die Linie lässt sich gut halten. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn der Verkehr es erfordert, schnell die Spur zu wechseln, zeigt die Honda ihre Stärke: Sie fühlt sich „leicht“ an, ohne dabei instabil zu werden.
Harley: souverän, aber anders zu fahren
Die Harley-Davidson Nightster Special fährt sich spürbar anders. Sie wirkt oft souveräner im Geradeauslauf und vermittelt ein „ruhigeres“ Gesamtgefühl. In engen Kurven oder bei sehr sportlicher Gangart kann das Handling je nach Fahrstil weniger agil wirken als bei der Honda. Dafür belohnt die Harley viele Fahrer mit einem stabilen, kraftvollen Eindruck – besonders dann, wenn man nicht nur die schnellste Linie sucht, sondern den Weg genießen möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsen ein entscheidender Punkt, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, unterscheidet sich. Die Honda CB 1000 Hornet SP zielt klar auf ein sportliches Bremsgefühl: Sie lässt sich häufig gut dosieren, und das Motorrad wirkt so, als würde es auch bei zügiger Fahrweise stabil bleiben. Die Harley-Davidson Nightster Special kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamteindruck stärker auf „kontrollierte Kraft“ ausgelegt. Wer vorausschauend fährt und den Charakter des Motorrads nutzt, bekommt ein stimmiges Sicherheitsgefühl.
Sitzposition und Komfort: Alltag vs. Fahrspaß
Die Sitzposition ist bei der Entscheidung oft der größte Hebel. Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet typischerweise eine Haltung, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so extrem, dass sie auf kurzen Strecken sofort anstrengend wird. Das macht sie interessant für Pendler und für alle, die auch am Wochenende gern zügig unterwegs sind.
Die Harley-Davidson Nightster Special setzt stärker auf den Cruiser-typischen Komfortgedanken. Das kann bedeuten: entspannteres Sitzen, ein „größerer“ Eindruck von Präsenz und ein Fahrgefühl, das weniger auf sportliche Aktivität als auf Genuss ausgelegt ist. Auf längeren Strecken kann das ein Vorteil sein, während die Honda eher dann glänzt, wenn man häufig beschleunigt, bremst und dynamisch fährt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt dabei oft wie die pragmatische Wahl: Sie lässt sich im Stadtverkehr zügig positionieren, unterstützt ein schnelles Reagieren und macht das Fahren im Stop-and-Go meist unkompliziert. Außerdem passt sie gut zu Fahrern, die gern „mitdenken“ und das Motorrad aktiv einsetzen.
Die Harley-Davidson Nightster Special kann im Stadtverkehr ebenfalls Spaß machen, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man nicht ständig maximal sportlich unterwegs ist. Wer den Harley-Charakter mag, wird das Motorrad auch im Alltag als Erlebnis wahrnehmen. Wer dagegen vor allem Effizienz, Agilität und „schnelles Durchkommen“ sucht, wird die Honda oft als leichter im Handling empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Agiles Handling für dynamische Fahrten und kurvige Strecken
- Sportliches Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt
- Präzises Fahrgefühl bei Richtungswechseln und zügigem Fahren
Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen
- Wer vor allem auf emotionalen Cruiser-Charakter steht, könnte den Fokus weniger „romantisch“ finden
- Bei sehr entspanntem Fahrstil wirkt sie manchmal „zu sportlich“ im Gefühl
Harley-Davidson Nightster Special – Stärken
- Markanter Motorcharakter mit spürbarem Schubgefühl
- Präsenz und Stil – das Motorrad wirkt wie ein Statement
- Genussorientiertes Fahrgefühl für entspannte Touren
Harley-Davidson Nightster Special – Schwächen
- Im Vergleich zur Honda kann das agile Handling bei sehr sportlicher Fahrweise weniger im Vordergrund stehen
- Wer häufig „präzise“ und schnell in engen Situationen fährt, wird die Honda oft als leichter empfinden
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen Honda CB 1000 Hornet SP und Harley-Davidson Nightster Special hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren werden möchte. Wenn der Alltag aus Pendeln, kurzen Strecken und dem Wunsch nach dynamischer Kontrolle besteht, ist die Honda meist die passendere Wahl. Sie unterstützt einen Fahrstil, der sich schnell, präzise und sportlich anfühlt.
Wenn dagegen das Motorrad vor allem ein Erlebnis sein soll – mit Sound, Charakter und einem Fahrgefühl, das mehr nach „Cruisen“ klingt als nach „Sport“ – dann ist die Harley-Davidson häufig die bessere Wahl. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst in den Mittelpunkt stellen.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag agil bleibt und auf sportliche Weise Kontrolle vermittelt. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein präzises Ansprechverhalten schätzt, bekommt mit der Honda ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich sowohl im Verkehr als auch auf der Feierabendrunde unkompliziert und „leicht“ anfühlt.
Die Harley-Davidson Nightster Special ist ideal, wenn der Fokus stärker auf Charakter, Präsenz und einem emotionalen Motorgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die entspannt unterwegs sind, den Schub spüren möchten und das Motorrad als Erlebnis wahrnehmen wollen. Im direkten Vergleich wirkt sie weniger wie ein „Sportgerät“, dafür aber wie ein Motorrad, das Stil und Fahrspaß in den Vordergrund stellt.
Kurz gesagt: Honda für Agilität und sportliche Präzision, Harley für Genuss, Sound und Cruiser-Feeling.