| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 1000 Hornet SP vs Honda CBR 600 RR: Vergleich für Alltag, Kurven und sportliche Ansprüche
Wer zwischen der Honda CB 1000 Hornet SP und der Honda CBR 600 RR schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein straighter, alltagstauglicherer Streetfighter-Ansatz mit viel Drehmoment und souveräner Alltagspraxis, auf der anderen Seite eine konsequent sportliche Supersport-Philosophie, die vor allem bei zügiger Fahrweise und auf der Hausstrecke in den Fokus rückt. Beide Modelle kommen aus dem Honda-Universum, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und genau das macht den Vergleich so interessant.
Grundcharakter: Streetfighter-Alltag vs. Supersport-Fokus
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag nicht als Kompromiss versteht. Der Motorcharakter ist auf nutzbare Leistung ausgelegt: Drehmoment und Ansprechverhalten sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei moderater Geschwindigkeit spontan und kontrolliert bewegen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn und Rennstrecke bestehen, sondern aus Stadt, Landstraße und spontanen Ausfahrten.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen klar auf sportliche Dynamik getrimmt. Der Charakter ist spitzer: Leistung entfaltet sich stärker drehzahlorientiert, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zügig zu nutzen. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Setup, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Kurven und zügige Beschleunigungsphasen anfühlt. Für entspannte Fahrten funktioniert das zwar auch, aber die CBR belohnt besonders dann, wenn die Fahrweise aktiv gestaltet wird.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CB 1000 Hornet SP spielt ihre Stärken vor allem über die breite Nutzbarkeit. Das Motorrad lässt sich häufig ohne großes Herunterschalten bewegen, wodurch es im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen angenehm entspannt bleibt. Die Kraft wirkt dabei eher „präsent“ als „abwartend“ – ideal, wenn der Fokus auf flüssigem Vorankommen liegt.
Die CBR 600 RR setzt stärker auf den sportlichen Kick. Die Leistung kommt spürbar dann, wenn die Drehzahl steigt und das Motorrad in den passenden Bereich gebracht wird. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich nach „mehr“ anfühlt, sobald die Fahrweise sportlicher wird. Wer gern am Gas arbeitet und die Maschine konsequent bewegt, bekommt hier ein sehr direktes Erlebnis.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärke in der Alltagstauglichkeit durch gut nutzbare Kraft; Schwäche kann sein, dass der „Rennstrecken-Flow“ weniger im Vordergrund steht als bei einer 600er Supersport.
- Honda CBR 600 RR: Stärke in der sportlichen Dynamik und dem drehzahlbetonten Charakter; Schwäche kann sein, dass entspannte Fahrten weniger „von selbst“ wirken, wenn die Drehzahl nicht aktiv gehalten wird.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Alltag ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger „Kampfhaltung“, mehr Übersicht – besonders auf längeren Strecken oder bei wechselnden Fahrbedingungen. Auch wenn sie sportlich aussieht, bleibt sie in der Praxis häufig zugänglicher für unterschiedliche Fahrstile.
Die Honda CBR 600 RR ist deutlich kompromissorientierter in Richtung Sport. Die Sitzposition ist tiefer und stärker nach vorn ausgerichtet, was das Motorrad aerodynamisch und fahrdynamisch unterstützt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrweise zügig und kurvenorientiert wird. Für längere Touren oder häufige Stadtfahrten kann die Haltung jedoch spürbarer werden.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer ein Motorrad sucht, das auch nach einem langen Arbeitstag ohne große Umstellung Spaß macht, findet in der CB 1000 Hornet SP meist den entspannteren Einstieg. Wer dagegen bewusst ein sportliches Setup wählt und die Fahrposition als Teil des Fahrgefühls akzeptiert, bekommt mit der CBR 600 RR ein Motorrad, das sich „bereit“ anfühlt, sobald es sportlich wird.
Handling und Fahrwerk: Wie beide Motorräder Kurven „lesen“
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt agil und spontan, ohne dabei zu nervös zu werden. Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität bei gleichzeitig guter Richtungswechsel-Fähigkeit. Das macht sie besonders stark auf Landstraßen, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und nicht jede Kurve gleich „passt“.
Die Honda CBR 600 RR ist noch klarer auf sportliche Linienführung ausgelegt. Das Motorrad unterstützt die Fahrerin oder den Fahrer dabei, die Kurve zielgerichtet anzusteuern und die Dynamik konsequent aufzubauen. In schnellen Passagen und bei zügigem Tempo fühlt sich die CBR besonders „eingeschwungen“ an – wie ein System, das auf Rhythmus ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen beim Kurvenverhalten
- CB 1000 Hornet SP: Stärke in der souveränen Alltagsagilität und in der gutmütigen Umsetzung auf wechselnden Strecken; Schwäche kann sein, dass die absolute Sport-„Spitze“ einer Supersport-600 nicht ganz erreicht wird.
- CBR 600 RR: Stärke in der sportlichen Präzision und dem dynamischen Kurvenaufbau; Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Tempo weniger „leicht“ wirkt, weil die sportliche Abstimmung mehr aktive Fahrweise erwartet.
Bremsen und Sicherheitsempfinden: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die Honda CB 1000 Hornet SP vermittelt beim Bremsen ein kontrolliertes Gefühl, das im Alltag besonders wertvoll ist: Man kann dosieren, ohne dass sich das Motorrad „zu hart“ anfühlt. Das ist praktisch, wenn Verkehr, Ampeln und wechselnde Bedingungen den Takt vorgeben.
Die Honda CBR 600 RR steht für ein stärker sportorientiertes Bremsverhalten. Beim harten Verzögern und bei zügiger Fahrweise entsteht ein deutliches Sicherheitsgefühl, weil die Bremsleistung und das Ansprechverhalten auf sportliche Anforderungen abgestimmt sind. Wer häufig dynamisch fährt oder Trackday-Feeling sucht, wird das als Vorteil wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit und Nutzung: Welche passt besser zu welchem Leben?
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die naheliegendere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird: für Pendeln, Wochenendtouren und spontane Fahrten. Der Motorcharakter und die Sitzposition unterstützen eine entspanntere Fahrweise. Dazu kommt: Das Motorrad wirkt weniger „auf den Punkt“ und mehr „für alles“ – ein Plus, wenn nicht jede Fahrt geplant sportlich ausfällt.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen die Wahl, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten gedacht ist. Sie eignet sich besonders, wenn die Fahrten bewusst zügig geplant werden und die sportliche Haltung sowie die drehzahlbetonte Charakteristik als Teil des Erlebnisses verstanden werden. Für häufige Kurzstrecken und sehr entspannte Fahrten kann das Setup weniger passend sein.
Stärken und Schwächen im Nutzungsprofil
- CB 1000 Hornet SP: Stärke in der vielseitigen Nutzung und im angenehmen Handling im Alltag; Schwäche kann sein, dass sie weniger „Supersport-Feeling“ liefert als eine 600er.
- CBR 600 RR: Stärke in der sportlichen Performance und im präzisen Fahrgefühl bei zügiger Fahrweise; Schwäche kann sein, dass Komfort und entspannte Fahrten nicht im Zentrum stehen.
Fazit: Welche Honda ist für wen die bessere Wahl?
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße souverän bleibt. Der Motorcharakter wirkt breit nutzbar, die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Haltung und das Handling vermittelt ein gutes Maß an Agilität ohne ständige sportliche „Anspannung“. Wer häufig fährt, unterschiedliche Strecken nutzt und dabei trotzdem sportliche Momente möchte, findet in der Hornet SP meist die rundere Entscheidung.
Die Honda CBR 600 RR passt besser zu Fahrern, die bewusst sportlich unterwegs sind und die Supersport-Philosophie mögen: eine drehzahlbetonte Leistungsentfaltung, eine klar sportliche Sitzposition und ein Fahrwerk, das bei zügigem Tempo besonders präzise wirkt. Wer Trackday-Feeling oder dynamische Ausfahrten priorisiert, wird mit der CBR 600 RR mehr „Rennstrecken-Charakter“ erleben.
Kurz gesagt: Hornet SP für vielseitigen Alltag und souveräne Landstraßenfreude, CBR 600 RR für sportliche Fahrweise, präzise Dynamik und Supersport-Anspruch.