UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
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Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CB 1000 Hornet SP vs Honda CBR 650 R: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Tour

Wenn zwei Motorräder aus dem Honda-Universum gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich der Charakter: Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für agiles, direktes Fahren mit Naked-Genen. Die Honda CBR 650 R wirkt dagegen sportlicher, mit einer Sitzposition, die mehr nach „zackig“ als nach „entspannt“ ruft. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – vor allem dann, wenn der Alltag, kurze Strecken und gelegentliche Touren zusammenkommen.

Grundcharakter: Naked-Agilität vs sportliche Ausrichtung

CB 1000 Hornet SP: souverän, lebendig, alltagstauglich

Die CB 1000 Hornet SP bringt die typische Naked-Übersetzung mit: freie Sicht, aufgeräumtes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell „leichtfüßig“ wirkt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen zeigt sich, dass das Motorrad nicht nur für sportliche Momente gedacht ist, sondern auch für den Alltag. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei so, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.

CBR 650 R: sportlich, aber nicht überdreht

Die CBR 650 R setzt stärker auf sportliche Linien und eine Front, die nach Tempo aussieht. Gleichzeitig bleibt sie im Alltag gut nutzbar. Durch die sportlichere Sitzposition und den Fokus auf dynamisches Fahren fühlt sich das Motorrad eher wie ein „kleinerer Sportler“ an. Wer gerne zügig unterwegs ist und Kurven als Spielplatz sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CB 1000 Hornet SP spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen zügig beschleunigen möchte. Die Kraft wirkt dabei präsent und gibt dem Fahrer das Gefühl, jederzeit Reserven zu haben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken häufig aus Ampelphasen, kurzen Beschleunigungen und Überholmanövern bestehen.

Die CBR 650 R wirkt dagegen „sportlicher im Rhythmus“. Sie lädt dazu ein, die Gänge etwas bewusster zu nutzen und das Motorrad im passenden Drehzahlbereich zu bewegen. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das sich stärker nach Kurvenfahrt und dynamischer Linie anfühlt. Wer gerne mit Gefühl fährt und nicht nur „durchzieht“, wird die Charakteristik schnell mögen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Agilität

Hornet SP: präzises Einlenken und ruhige Kontrolle

Die CB 1000 Hornet SP vermittelt ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten. Beim Einlenken wirkt das Motorrad direkt, ohne hektisch zu werden. In schnellen Passagen bleibt die Linie stabil, und auch bei wechselnden Fahrbahnbelägen zeigt sich, dass das Fahrwerk auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das ist ein Vorteil, wenn nicht jede Strecke perfekt ist.

CBR 650 R: sportliche Rückmeldung und Kurvenfokus

Die CBR 650 R legt den Schwerpunkt stärker auf sportliche Rückmeldung. Das Motorrad „will“ in die Kurve, und die Balance zwischen Vorder- und Hinterrad wirkt so abgestimmt, dass man zügig Vertrauen aufbauen kann. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil: Die CBR fühlt sich wie gemacht für dynamische Linienführung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in realen Situationen souverän verzögern. Im Vergleich fällt auf: Die CB 1000 Hornet SP wirkt in kritischen Momenten besonders „entschlossen“, also dann, wenn man aus höherer Geschwindigkeit schnell wieder Kontrolle braucht. Die CBR 650 R punktet ebenfalls mit guter Dosierbarkeit, fühlt sich aber im sportlichen Einsatz häufig etwas „direkter“ an – als würde die Bremse die sportliche Fahrweise unterstützen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort im Alltag vs sportliche Haltung

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die CB 1000 Hornet SP bietet eine Sitzposition, die mehr auf Alltag und vielseitiges Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Fahrten, Pendelstrecken und gelegentliche Touren zusammenkommen. Die Haltung bleibt dabei so, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“.

Die CBR 650 R ist sportlicher positioniert. Das ist kein Nachteil, solange die Fahrweise dazu passt. Wer gerne zügig fährt und Kurven dynamisch angeht, profitiert von der Haltung, weil sie das Motorrad „in die richtige Richtung“ bringt. Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Position jedoch stärker ins Gewicht fallen – vor allem, wenn Pausen selten sind.

Windschutz und Alltag: Wie sich die Front im Alltag bemerkbar macht

Im Alltag zählt oft Kleinkram: Wind, Wetter, Streckenlänge. Die CBR 650 R wirkt durch ihre sportliche Verkleidung und Frontgestaltung tendenziell besser geeignet, um den Fahrtwind bei zügigem Tempo angenehmer zu machen. Die Hornet SP bleibt dagegen freier und „nackter“ – das kann sich bei entspanntem Fahren sehr angenehm anfühlen, ist aber bei längeren Autobahnabschnitten spürbarer.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung statt Spielerei

Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, die das Fahren im Alltag erleichtert. Im Vergleich zeigt sich: Die Hornet SP wirkt häufig als Motorrad, das die Kraft kontrolliert und dem Fahrer Sicherheit gibt, ohne das Gefühl zu nehmen, selbst zu fahren. Die CBR 650 R unterstützt ebenfalls, wirkt aber stärker wie ein sportlich orientiertes Gesamtpaket, das dynamische Fahrweise begünstigt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken

  • Durchzug und Reserven: Kraft, die im Alltag schnell verfügbar ist.
  • Agiles, aber stabiles Handling: gut für Stadt, Landstraße und flotte Passagen.
  • Ergonomie für vielseitige Nutzung: weniger „sportlicher Zwang“, mehr Alltagstauglichkeit.

Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen

  • Weniger sportlicher Windschutz als bei der CBR-Frontgestaltung.
  • Sportliche Optik ist da – aber die Sitzposition bleibt eher „naked-typisch“; wer maximale Sporthaltung sucht, fühlt sich bei der CBR eher zuhause.

Honda CBR 650 R – Stärken

  • Sportlicher Fahrfokus: Kurven und dynamische Linienführung stehen im Vordergrund.
  • Sportlichere Ergonomie: unterstützt eine zügige Fahrweise.
  • Frontgestaltung mit besserem Windgefühl bei flotterem Tempo.

Honda CBR 650 R – Schwächen

  • Sportlichere Sitzposition: für sehr lange Strecken kann das schneller ermüden.
  • Charakter stärker drehzahlabhängig: wer „immer sofort“ aus dem Stand Power erwartet, fühlt sich bei der Hornet oft noch souveräner.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und gleichzeitig genug Punch für flotte Ausfahrten bietet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan beschleunigt und dabei nicht jedes Mal eine sportliche Haltung „erzwingen“ möchte, trifft mit der Hornet SP eine sehr stimmige Wahl.

Die Honda CBR 650 R richtet sich an alle, die sportlich fahren möchten, Kurven lieben und eine Maschine bevorzugen, die das Fahrgefühl stärker in Richtung „Sport“ schiebt. Wer gerne zügig unterwegs ist, die Gänge bewusst nutzt und auf kurvigen Strecken Spaß priorisiert, bekommt mit der CBR 650 R ein Motorrad, das genau diese Art von Fahrfreude unterstützt.

Fazit:

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Sie wirkt im Alltag souverän, bietet spürbare Reserven und bleibt dabei angenehm kontrollierbar. Besonders dann, wenn Strecken aus Stadtverkehr, kurzen Beschleunigungen und gelegentlichen flotten Passagen bestehen, spielt die Hornet ihre Stärken aus. Die Honda CBR 650 R gewinnt dagegen dort, wo sportliche Ausrichtung wichtiger ist als maximaler Alltagskomfort: Kurvenfahrt, dynamische Linien und eine sportlichere Sitzposition machen den Reiz aus. Wer häufiger zügig fährt und das Motorrad „mitfahren“ lassen möchte, findet in der CBR den passenderen Charakter. Kurz gesagt: Hornet SP für flexible Alltagsfahrer mit Lust auf Durchzug, CBR 650 R für Kurvenfans, die sportlicher unterwegs sein wollen.

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