UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
Weiter zum Testbericht
So war das in den 80ern
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CB 1000 Hornet SP vs Honda NTV 650 Revere – Vergleich im Alltag und auf der Straße

Wer sich zwischen der Honda CB 1000 Hornet SP und der Honda NTV 650 Revere entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher das moderne, sportlich ausgerichtete Naked-Bike sein – oder die entspannte, charakterstarke Reise- und Alltagsmaschine mit Retro-Flair? Beide Motorräder kommen aus dem Hause Honda, doch sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet, ohne die Entscheidung unnötig zu verkomplizieren.

Grundcharakter: sportlich-direkt vs. entspannt-klassisch

Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das auf Reaktion und Dynamik ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem agilen Fahrgefühl, klarer Linie und einer sportlichen Auslegung, die sich besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken bemerkbar macht. Die Maschine ist darauf getrimmt, zügig zu beschleunigen und dabei ein kontrolliertes, direktes Handling zu bieten.

Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf maximale Performance getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Alltagstauglichkeit und einem ruhigen, gutmütigen Fahrstil. Der Charakter ist klassischer: Man sitzt entspannt, fährt gelassen und genießt die gleichmäßige Art, wie das Motorrad Strecke aufnimmt.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die CB 1000 Hornet SP bringt durch ihre Auslegung mehr „Biss“ in die Beschleunigung. Das macht sich besonders beim zügigen Einfädeln, beim Überholen oder beim schnellen Richtungswechsel bemerkbar. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das die eigene Fahrweise unterstützt.

Die NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrbarkeit aus. Sie wirkt weniger wie ein „Antrittsmonster“, sondern mehr wie eine Maschine, die auch bei moderatem Tempo souverän bleibt. Für Fahrten, bei denen entspannte Drehzahlen und ein ruhiger Rhythmus wichtiger sind als maximale Beschleunigung, passt das sehr gut.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • Hornet SP: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem schnellen Vorankommen. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein sehr ruhiger, entspannter Fahrstil im Vordergrund steht – denn der Charakter lädt automatisch zu mehr Aktivität ein.
  • NTV 650 Revere: Stärken liegen in der gelassenen Art und der angenehmen Alltagsnutzung. Schwächen sind vor allem im Bereich „sportlich zügig“ zu finden, wenn man häufig sehr hohe Beschleunigungsanforderungen hat.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Komfortorientierung

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die CB 1000 Hornet SP ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein präzises Einlenken und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn die Straße kurvig wird oder wenn es im Alltag schnell gehen muss. Das Motorrad wirkt dabei „wach“ und lässt sich gut dosieren.

Die NTV 650 Revere setzt stärker auf Komfort und Stabilität. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger hart durchgereicht werden. Dadurch entsteht ein entspannteres Fahrgefühl – gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenbedingungen. In engen Kurven kann das Motorrad ebenfalls überzeugen, aber der Schwerpunkt liegt eher auf ruhiger Führung als auf maximaler sportlicher Schärfe.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder bieten eine solide Basis, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Hornet SP wirkt so abgestimmt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise sicher und berechenbar bleibt. Die Revere punktet eher mit einem gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Bremsgefühl im Alltag. Wer häufig sehr sportlich bremst oder häufig aus höheren Tempi in Kurven geht, wird die sportlichere Auslegung der Hornet stärker spüren.

Sitzposition und Ergonomie: sportlich aufrecht vs. klassisch entspannt

Auch die Ergonomie ist ein entscheidender Unterschied. Die CB 1000 Hornet SP bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren. Das bedeutet: Arme und Oberkörper unterstützen eine dynamische Haltung, ohne dass es zwangsläufig „hart“ wird. Für viele Fahrer ist das ein guter Kompromiss aus Alltag und sportlicher Nutzung.

Die NTV 650 Revere setzt auf eine klassischere, entspanntere Haltung. Das kann besonders dann überzeugen, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn der Fokus stärker auf Komfort liegt als auf sportlicher Körperhaltung. Die Maschine wirkt dadurch weniger „fordernd“ – was sich im Tagesverlauf oft positiv bemerkbar macht.

Für wen passt welche Ergonomie?

  • Hornet SP: ideal für Fahrer, die gerne aktiv lenken, Kurven genießen und auch im Alltag öfter zügig unterwegs sind.
  • Revere: ideal für Fahrer, die entspannt fahren möchten, Wert auf eine ruhige Sitzhaltung legen und das Motorrad eher als Reise- und Alltagsbegleiter sehen.

Ausstattung und Alltag: was im täglichen Betrieb zählt

Im Alltag spielen Details eine große Rolle: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad auf typische Situationen reagiert. Die CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein modernes Naked-Bike, das sich schnell „zur Hand“ nimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn Ampelphasen und Stadtverkehr den Alltag prägen oder wenn man spontan eine Runde drehen möchte.

Die NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich auf Routine verlässt: gleichmäßige Fahrbarkeit, angenehmes Tempo und ein Gesamtgefühl, das nicht ständig nach „sportlicher“ Aufmerksamkeit verlangt. Wer häufig längere Strecken fährt oder das Motorrad eher als komfortablen Begleiter nutzen möchte, wird das schätzen.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Hornet SP: Stärke ist die schnelle Reaktion und die sportliche Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „gemütlich“ wirkt, wenn man bewusst entspannt fahren will.
  • Revere: Stärke ist der entspannte Fahrstil und die angenehme Alltags- und Tourentauglichkeit. Schwäche ist, dass sie bei sehr dynamischen Anforderungen weniger „Sportgefühl“ liefert als die Hornet.

Reisetauglichkeit: Strecke genießen oder zügig ankommen

Wenn es um längere Fahrten geht, entscheidet häufig nicht nur die Motorleistung, sondern das Gesamtpaket aus Komfort, Sitzhaltung und Fahrruhe. Die NTV 650 Revere ist hier im Vorteil, weil sie durch ihre entspannte Auslegung besonders „tourig“ wirkt. Das Motorrad unterstützt gleichmäßiges Fahren und bleibt dabei angenehm kontrollierbar.

Die CB 1000 Hornet SP kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie fühlt sich eher dann besonders gut an, wenn die Fahrt auch sportlich interpretiert wird. Wer gerne zügig unterwegs ist und Kurven aktiv nutzt, wird die Hornet als Reisebegleiter mögen. Wer dagegen vor allem Komfort und Ruhe sucht, wird die Revere als passender empfinden.

Typische Kaufentscheidung: worauf sollte man vor dem Kauf achten?

Beim Kauf spielt neben dem Fahrgefühl auch die persönliche Nutzung eine Rolle. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und gerne dynamisch beschleunigt, findet in der Honda CB 1000 Hornet SP ein Motorrad, das diese Anforderungen sehr gut abdeckt. Wer dagegen regelmäßige Touren plant, entspannt fahren möchte und ein klassisches Motorradgefühl sucht, wird mit der Honda NTV 650 Revere deutlich besser bedient.

Ein weiterer Punkt ist die Erwartungshaltung: Die Hornet ist stärker auf sportliche Aktivität ausgelegt, während die Revere stärker auf Gelassenheit und Alltagstauglichkeit setzt. Wer diese Unterschiede im Kopf hat, trifft meist schneller die richtige Entscheidung.

Stärken im Vergleich – kompakt

  • Honda CB 1000 Hornet SP: sportliche Dynamik, agiles Handling, zügiges Vorankommen.
  • Honda NTV 650 Revere: entspannter Komfort, ruhiger Fahrcharakter, angenehme Tourenorientierung.

Fazit:

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für dynamisches Fahren gedacht ist: schnelle Reaktionen, sportliches Handling und ein Motorcharakter, der zügiges Vorankommen unterstützt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven aktiv nutzen, im Alltag öfter beschleunigen möchten und ein modernes Naked-Bike bevorzugen.

Die Honda NTV 650 Revere ist die stimmigere Option, wenn Komfort und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen: eine klassischere Sitzhaltung, ein ruhigerer Fahrstil und ein Motorradgefühl, das auch längere Strecken angenehm macht. Sie richtet sich an Fahrer, die weniger „sportlich getrieben“ unterwegs sein wollen, sondern lieber gleichmäßig fahren und das Motorrad als verlässlichen Alltags- und Tourenbegleiter sehen.

Kurz gesagt: Hornet SP für mehr Dynamik und Agilität, Revere für mehr Gelassenheit und Komfort.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙