| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs KTM 690 SMC R: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für souveräne Straßenperformance und ein Setup, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf der Feierabendrunde. Die KTM 690 SMC R dagegen ist deutlich kompromissloser unterwegs: supermoto-nah, agil und mit einem Motorcharakter, der Lust auf Gas gibt. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte vor allem verstehen, wie sie sich im Fahrbetrieb unterscheiden – denn genau dort liegen die Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Supermoto-Attitüde
Honda CB 1000 Hornet SP: kontrolliert, breit nutzbar, alltagstauglich
Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ kann: für Stadtverkehr, für Landstraße und auch für längere Strecken. Der Motor liefert seine Leistung so, dass sich die Maschine nicht nur im sportlichen Modus gut anfühlt, sondern auch bei moderatem Tempo. Das macht die Hornet SP besonders interessant, wenn nicht jede Ausfahrt ein reines Rennstrecken-Training sein soll.
KTM 690 SMC R: leichtfüßig, direkt, mit viel Gefühl fürs Tempo
Die KTM 690 SMC R ist dagegen stärker auf Dynamik ausgelegt. Das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es „von Natur aus“ für enge Kurven und zügiges Fahren gemacht ist. Gerade beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang wirkt die SMC R lebendig und spontan. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt, wird hier eher glücklich.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Honda: Kraftentfaltung für gleichmäßigen Rhythmus
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP ist weniger auf „plötzliches“ Anreißen ausgelegt, sondern auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Dadurch lässt sich das Motorrad in vielen Situationen entspannt fahren, ohne dass sofort ein sportlicher Modus nötig ist. Das ist besonders praktisch, wenn der Verkehr oder die Streckenführung nicht immer perfekte Bedingungen bieten.
KTM: spürbare Direktheit und mehr „Punch“ im Fahrgefühl
Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken vor allem beim dynamischen Fahren aus. Der Einzylinder-Charakter sorgt für ein anderes Gefühl als bei der Honda: weniger „glatt“, mehr „direkt“. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Ausfahrt bewusst sportlich gestaltet wird. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker abhängig davon, wie man Gas gibt und wie die Strecke gerade „liegt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda: ruhigeres Gesamtpaket für schnelle, saubere Linien
Die Hornet SP wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle priorisiert. Beim zügigen Fahren auf der Landstraße hilft das dabei, die Linie zu halten und das Tempo souverän aufzubauen. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder Kurvenfolgen kommen, profitiert man von einem Fahrwerk, das nicht ständig „nachjustiert“ werden muss.
KTM: wendiger Charakter für enge Kurven und spontanes Umsetzen
Die KTM 690 SMC R ist deutlich leichter im Handling. Das merkt man beim Wechseln der Blickrichtung, beim Anbremsen und beim Herausbeschleunigen aus engen Radien. In Situationen, in denen man schnell reagieren muss – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Nebenstrecken – spielt die Agilität der KTM ihre Vorteile aus.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sportliche Manöver unterstützen. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Honda eher auf ein „berechenbares“ Bremsgefühl setzt, während die KTM stärker den Charakter eines Motorrads zeigt, das man aktiv führt. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es hängt davon ab, wie man fährt. Wer gerne ruhig und präzise arbeitet, fühlt sich bei der Honda oft wohler. Wer das Motorrad als dynamisches Spielzeug für Kurven nutzt, wird die KTM eher als „direkt“ und motivierend erleben.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagskomfort vs. sportliche Haltung
Honda: entspannter für längere Fahrten
Die CB 1000 Hornet SP bietet im Vergleich eine Sitzposition, die sich für den Alltag gut anfühlt. Das hilft besonders, wenn die Ausfahrt nicht nur aus kurzen, intensiven Runden besteht. Auch im Stadtverkehr bleibt das Handling angenehm, weil man das Motorrad gut kontrollieren kann, ohne ständig „gegen“ die Haltung zu arbeiten.
KTM: sportlicher und „fahraktiver“
Die KTM 690 SMC R ist spürbar stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Das kann sehr viel Spaß machen, weil das Motorrad förmlich nach Bewegung verlangt. Für kurze Touren oder kurvige Strecken ist das ideal. Wer aber längere Strecken in einem eher gleichmäßigen Rhythmus fährt, könnte die Honda als entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und reale Nutzung
Honda im Alltag: komfortabel und vielseitig
Im Vergleich punktet die Honda besonders dort, wo das Motorrad nicht nur „für die perfekte Runde“ genutzt wird. Sie eignet sich gut für Pendeln, für spontane Fahrten und für Strecken, bei denen man nicht immer die ganze Zeit maximal sportlich unterwegs ist. Die Stärke liegt in der Kombination aus Leistung, Dosierbarkeit und einem Gesamtgefühl, das nicht ständig fordert.
KTM im Alltag: wendig, aber stärker auf Fahrstil abgestimmt
Die KTM ist im Stadtverkehr sehr lebendig und lässt sich leicht bewegen. Gleichzeitig ist der Fahrspaß stärker an den eigenen Rhythmus gekoppelt. Wer gerne schnell beschleunigt, zügig durch Kurven geht und das Motorrad aktiv nutzt, wird die SMC R als sehr passend erleben. Wer dagegen eher entspannt fährt, könnte die Honda als „einfacher“ empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CB 1000 Hornet SP
- Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Einsatzbereichen.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: Leistung lässt sich gut dosieren.
- Komfort für längere Fahrten: Sitzposition und Gesamtpaket wirken entspannter.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda
- Weniger „Rohheit“: wer maximal direktes Einzylinder-Feeling sucht, könnte die Honda weniger emotional finden.
- Sportlicher Fokus nicht so „pur“: die Hornet ist eher ein Allrounder als ein kompromissloses Kurvenwerkzeug.
Stärken der KTM 690 SMC R
- Agilität: leichtes Handling und schnelles Umsetzen in Kurven.
- Direktes Motorgefühl: macht dynamisches Fahren besonders motivierend.
- Sportliche Ausrichtung: ideal für kurvige Strecken und zügige Ausfahrten.
Schwächen bzw. Grenzen der KTM
- Stärker fahrstilabhängig: der Spaß hängt stärker davon ab, wie man fährt.
- Für lange, entspannte Touren weniger „komfortabel“: die sportlichere Auslegung kann ermüden.
Welche Wahl passt: Honda CB 1000 Hornet SP oder KTM 690 SMC R?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf der Landstraße souverän bleibt und auch längere Touren angenehm macht. Die KTM 690 SMC R ist dagegen die passendere Option, wenn Kurven, Agilität und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen – also wenn das Motorrad eher als sportliches Werkzeug genutzt wird.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP überzeugt im Vergleich vor allem durch ihre Vielseitigkeit: Sie fühlt sich kontrolliert an, lässt sich gut dosieren und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen angenehm. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die „eine perfekte Runde“ gedacht ist, sondern für Stadt, Landstraße und längere Fahrten, trifft mit der Hornet SP eine sehr stimmige Wahl. Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken dort aus, wo Agilität und Dynamik zählen: enge Kurven, zügiges Fahren und ein direkter Einzylinder-Charakter. Wer das Motorrad aktiv bewegt und den Fahrspaß aus dem Moment heraus sucht, wird die KTM als besonders motivierend erleben. Kurz gesagt: Honda für souveränen Allround-Komfort und gleichmäßigen Rhythmus, KTM für wendigen Kurvenspaß und ein intensiveres, fahrstilabhängiges Erlebnis.