| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs KTM RC 390 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für erwachsene Power, souveräne Fahrbarkeit und einen sportlich-eleganten Charakter. Die KTM RC 390 dagegen ist klar auf Agilität, Dynamik und ein sportliches Handling ausgelegt – mit dem Fokus auf leichtes Handling und viel Fahrspaß im Alltag und auf der Hausrunde.
Im Folgenden geht es nicht darum, ein Modell pauschal als „besser“ zu deklarieren. Stattdessen werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie fühlt sich die Leistung an, wie passt die Sitzposition zum Alltag, und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundcharakter: große Maschine vs. kompakte Sportlichkeit
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist als größeres, alltagstaugliches Sportnaked gedacht. Das bedeutet: Der Motor liefert deutlich mehr Reserven, die Maschine wirkt insgesamt „erwachsen“ und lässt sich auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert bewegen. Gerade auf längeren Strecken oder wenn es zügiger werden soll, spielt die Hornet ihre Stärken aus.
Die KTM RC 390 ist dagegen eine kompakte Supersport-Interpretation. Sie wirkt leichter, reagiert oft unmittelbarer und vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad „mitnimmt“ statt es zu zähmen. Wer gern dynamisch fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder Kurven als Spielplatz sieht, findet hier einen sehr direkten Zugang zum Fahrspaß.
Leistung und Fahrgefühl: wie sich die Motoren im Alltag unterscheiden
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem eins: Die Honda CB 1000 Hornet SP spielt ihre Stärke in der Durchzugskraft und in der Gelassenheit. Das Motorrad lässt sich häufig ohne hektisches Zurückschalten fahren und bietet Reserven, wenn die Situation es verlangt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele als „komfortabel sportlich“ beschreiben würden: sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so fordernd, dass man ständig am Limit arbeitet.
Die KTM RC 390 setzt dagegen stärker auf Agilität und Spritzigkeit. Der Motorcharakter wirkt lebendiger und die Maschine lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Wer gern beschleunigt, früh in den Kurven Schwung aufbaut und das Motorrad aktiv bewegt, wird die RC 390 als sehr motivierend empfinden. Wer hingegen vor allem entspannt cruisen möchte, kann die kompaktere Auslegung als weniger „entschleunigend“ erleben – hier ist mehr Fahrtechnik und Rhythmus gefragt.
Sitzposition und Ergonomie: Naked-Übersicht vs. Sport-Position
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet als Naked-Bike meist eine aufrechtere, übersichtlichere Haltung. Das hilft im Alltag: Man kann den Verkehr gut im Blick behalten, die Arme bleiben oft entspannter und längere Fahrten fühlen sich weniger „verkrampft“ an.
Die KTM RC 390 ist stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann beim zügigen Fahren ein echter Vorteil sein, weil die Körperposition das Kurvenfahren unterstützt. Gleichzeitig gilt: Wer viel im Stadtverkehr steht oder längere Strecken am Stück fährt, spürt die sportlichere Geometrie eher. Die RC 390 belohnt dann vor allem diejenigen, die die sportliche Position bewusst mögen.
Handling und Fahrwerk: wie sich die Motorräder in Kurven verhalten
Beim Handling zeigt sich der typische Unterschied zwischen „groß und souverän“ und „klein und flink“. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt in vielen Situationen stabil und berechenbar. In schnellen Wechseln oder bei zügigem Landstraßen-Tempo vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle. Gerade wenn die Straße unruhig ist oder der Untergrund variiert, kann die Hornet ihre Größe in einen Vorteil verwandeln: Sie bleibt oft ruhig, statt nervös zu wirken.
Die KTM RC 390 ist hingegen häufig die Maschine, die man „einfach schnell“ bewegen kann. Das Motorrad reagiert oft unmittelbar auf Lenkimpulse und macht das Wechseln der Linie leicht. In engen Kurven oder bei häufigem Richtungswechsel zeigt sich die Stärke der kompakten Bauweise. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass man bei sehr ruppigem Untergrund oder bei dauerhaft hohem Tempo mehr Aufmerksamkeit braucht, um die Linie sauber zu halten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „wer bremst stärker“, sondern um Modulierbarkeit und Fahrgefühl. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt in der Regel so, dass man Verzögerungen fein dosieren kann. Das ist besonders im Alltag hilfreich, wenn man nicht immer aus maximaler Geschwindigkeit verzögert, sondern häufig moderat bremst.
Die KTM RC 390 ist oft sehr direkt im Ansprechverhalten. Das kann beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein, weil man schnell ein Gefühl für den Grip bekommt. Gleichzeitig gilt: Wer eher entspannt fährt, profitiert davon, wenn man die Bremsdosierung schnell „lernt“, damit das Ansprechverhalten genau zur eigenen Fahrweise passt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist im Alltag meist die unkompliziertere Wahl. Als Naked-Bike ist sie oft leichter zu handhaben, bietet eine gute Übersicht und wirkt bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm. Für Pendler oder für alle, die auch mal eine längere Tour planen, ist die Hornet häufig die Maschine, die weniger „Überzeugungsarbeit“ verlangt.
Die KTM RC 390 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf Fahrfreude ausgelegt. In der Stadt ist sie durch ihre kompakte Art oft wendig und macht das „Durchkommen“ leichter. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt oder den Komfort priorisiert, sollte die sportlichere Ergonomie und den Fahrstil berücksichtigen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Souveräner Charakter mit viel Reserven für zügiges Fahren.
- Alltagstaugliche Sitzposition mit guter Übersicht.
- Berechenbares Handling, oft angenehm ruhig bei wechselndem Untergrund.
- Komfortabler Rhythmus: nicht ständig am Motor arbeiten müssen.
Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen
- Wer maximal „leicht und verspielt“ sucht, könnte die Hornet als weniger agil empfinden.
- Die größere Auslegung passt nicht jedem, wenn das Ziel vor allem maximale Kompaktheit ist.
KTM RC 390 – Stärken
- Sehr agiles Fahrgefühl und schnelle Reaktionen.
- Sportlicher Charakter, der Kurven und Beschleunigung belohnt.
- Wendigkeit im Alltag und bei häufigen Richtungswechseln.
- Motivierende Dynamik, die zu aktivem Fahren einlädt.
KTM RC 390 – Schwächen
- Die sportlichere Sitzposition kann bei längeren Fahrten stärker spürbar sein.
- Für sehr entspannte Fahrstile braucht es oft mehr „Mitdenken“ im Fahrrhythmus.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß ist gesucht? Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag bequem bleibt und auf Touren souverän wirkt. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne mit Reserven fahren, ohne ständig den Fokus auf den nächsten Gang legen zu müssen.
Die KTM RC 390 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem leicht zu bewegen sein soll und der Fokus auf agilem Kurvenfahren liegt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, die sportliche Haltung mag und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Richtungswechsel nutzt, findet in der RC 390 häufig genau den richtigen Charakter.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für längere Strecken suchen, dabei aber nicht auf sportlichen Anspruch verzichten möchten. Der große Vorteil liegt in der souveränen Art: mehr Reserven, ein ruhigerer Rhythmus und eine Sitzposition, die im Alltag oft entspannter wirkt. Wer gern entspannt fährt, aber bei Bedarf zügig unterwegs sein will, wird mit der Hornet meist glücklicher.
Die KTM RC 390 passt am besten zu Fahrern, die vor allem Agilität und sportliche Dynamik suchen. Sie wirkt kompakt, reagiert schnell und macht Kurven und Beschleunigung besonders direkt. Wer die sportlichere Sitzposition mag und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt mit der RC 390 einen sehr motivierenden Begleiter. Kurz gesagt: Hornet für souveräne Allrounder-Fahrfreude, RC 390 für flinkes, sportliches Handling.