| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 1000 Hornet SP vs. Moto Guzzi V7 Stone – Vergleich im Alltag und auf der Straße
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Welches Bike passt wirklich zum eigenen Fahrstil? Der Vergleich zwischen der Honda CB 1000 Hornet SP und der Moto Guzzi V7 Stone zeigt zwei sehr verschiedene Philosophien. Die eine steht für moderne, sportlich orientierte Performance im Naked-Format, die andere für klassischen Retro-Charme mit eigenem Motorcharakter. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Grundcharakter: Modernes Naked vs. klassischer Guzzi-Vibe
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das für dynamisches Fahren gebaut ist: agiles Handling, klare Linie im Design und ein Setup, das auf zügige Fahrten ausgelegt ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, aber auch gern auf der Landstraße zügig unterwegs ist, findet hier eine passende Basis.
Die Moto Guzzi V7 Stone dagegen bringt eine ganz andere Stimmung mit. Sie steht für entspanntes Cruisen, spürbaren Motor-Charakter und eine Fahrweise, bei der weniger das „Höher, schneller, härter“ im Vordergrund steht, sondern das „Genießen, fühlen, genießen“. Das Motorrad wirkt bewusst gewählt – für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch den Weg zelebrieren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügige Beschleunigung und souveräne Leistung über einen breiten Bereich geht. Das Motorrad lässt sich meist sehr direkt ansprechen, wodurch es sich besonders für dynamische Überholmanöver und sportliche Landstraßenabschnitte eignet.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen stärker auf den Charakter des Motors. Statt „nur“ Tempo zu liefern, vermittelt sie ein Gefühl von Drehmoment und Rhythmus. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen gleichmäßiges Tempo und ein ruhigerer Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer gern mit Gefühl fährt und nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen im Motor-Feeling
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und der Art, wie Leistung abrufbar ist. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Performance liegt und weniger auf „entspanntem Rollen“.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken liegen im eigenständigen Motorcharakter und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „auf Knopfdruck“ wirkt als die Honda.
Fahrwerk und Handling: Agil oder gelassen?
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist auf ein präzises, sportliches Handling ausgelegt. In Kurven fühlt sich das Motorrad meist stabil an und unterstützt eine aktive Fahrweise. Gerade wenn die Straße wellig ist oder die Kurven häufiger kommen, spielt die Honda ihre kontrollierte Art aus.
Die Moto Guzzi V7 Stone fährt sich eher im Modus „ruhig und souverän“. Das Motorrad wirkt weniger darauf getrimmt, maximal aggressiv um die Ecke zu gehen, sondern eher darauf, die Fahrt angenehm zu gestalten. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Strecken und für den Alltag ist genau dieses Gefühl oft die bessere Wahl.
Kurvenverhalten im Vergleich
Die Honda wirkt im Vergleich klar sportlicher: Sie lädt dazu ein, Linien sauber zu fahren und das Tempo zu erhöhen. Die Guzzi dagegen belohnt eine flüssige, entspannte Kurvenfahrt. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird mit der Honda mehr Spaß haben. Wer lieber „mit dem Motorrad reist“, findet in der Guzzi oft die passendere Antwort.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art des Bremsens unterscheidet sich im Gesamteindruck. Die Honda CB 1000 Hornet SP vermittelt dabei häufig mehr sportliches Sicherheitsgefühl, besonders wenn es zügig in den nächsten Abschnitt geht. Die Moto Guzzi V7 Stone bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber insgesamt eher auf kontrolliertes, ruhiges Fahren abgestimmt.
Wichtig ist: Im Alltag zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel. Hier zeigt sich, dass die Honda oft für dynamischere Situationen „direkter“ wirkt, während die Guzzi eher für gleichmäßiges Tempo und vorausschauendes Fahren steht.
Komfort und Sitzposition: Stadtverkehr vs. entspanntes Cruisen
Im Komfortbereich spielt die Sitzposition eine große Rolle. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das heißt: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen der Oberkörper aktiv mitarbeitet und man das Motorrad bewusst führt. Für längere Strecken kann das sehr angenehm sein, solange die eigene Fahrhaltung dazu passt.
Die Moto Guzzi V7 Stone zielt stärker auf eine entspannte Haltung. Das Motorrad wirkt so, als wäre es gemacht für gemütliche Ausfahrten, bei denen man nicht ständig „in Sportmodus“ wechseln muss. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Touren ist das oft ein echter Pluspunkt.
Alltagstauglichkeit: Was im Alltag wirklich zählt
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärken bei dynamischem Fahren, wenn häufig beschleunigt und zügig gefahren wird. Schwäche kann sein, dass die sportlichere Auslegung nicht jedem Komfortanspruch entspricht.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken bei entspanntem Fahren und einem „einfach losrollen“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Prioritäten anders liegen.
Ausstattung und Charakter: SP-Anspruch vs. Stone-Identität
Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für eine sportlichere Ausrichtung und eine Ausstattung, die den Anspruch „mehr Performance“ unterstützt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: vom Fahrgefühl bis zur Art, wie das Motorrad auf Tempo reagiert. Wer gern Technik mag und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten sieht, wird hier schnell das passende Gesamtbild finden.
Die Moto Guzzi V7 Stone ist dagegen stärker auf Stil und Identität ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie ein Statement: klassischer Look, eigenständige Präsenz und ein Fahrgefühl, das nicht nur über Zahlen definiert wird. Für viele ist genau das der Grund, warum die Guzzi so beliebt ist.
Stärken und Schwächen bei der Gesamtwirkung
Die Honda punktet mit sportlicher Gesamtkonzeption und dem Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein. Die Guzzi punktet mit Charakter, Stil und einem Fahrgefühl, das mehr auf Genuss als auf maximale Dynamik setzt. Wer beides sucht, muss entscheiden, welche Priorität im Alltag stärker ist: Performance oder Stimmung.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die Entscheidung zwischen der Honda CB 1000 Hornet SP und der Moto Guzzi V7 Stone hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag passt.
Honda CB 1000 Hornet SP – die bessere Wahl für…
- Fahrten, bei denen Dynamik und zügiges Beschleunigen regelmäßig vorkommen
- Kurvenfahrten auf der Landstraße, bei denen ein präzises Handling wichtig ist
- Menschen, die ein Naked Bike als sportliches Alltagsgerät sehen
Moto Guzzi V7 Stone – die bessere Wahl für…
- entspanntes Cruisen und Fahrten, bei denen der Motorcharakter im Vordergrund steht
- Stil und Identität, die man beim Fahren spürt und nicht nur sieht
- Alltag und Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die stimmigere Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik, präzisem Handling und einem Motorrad liegt, das auch bei zügiger Fahrweise souverän bleibt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, überholt und aktiv gefahren wird. Die Moto Guzzi V7 Stone ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn ein klassischer Charakter, entspanntes Cruisen und ein eigenständiges Motorgefühl wichtiger sind als maximale Performance. Sie eignet sich hervorragend für Menschen, die das Motorrad nicht nur fahren, sondern erleben möchten – auf kurzen Wegen genauso wie auf gemütlichen Touren. Wer also ein agiles, sportlich orientiertes Naked Bike sucht, landet bei der Honda. Wer hingegen Wert auf Stil, Ruhe und Fahrspaß mit Guzzi-Feeling legt, wird mit der V7 Stone deutlich glücklicher.