| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs. Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach „Allround mit sportlichem Anspruch“ klingen, wird es in der Praxis spannend: Die Honda CB 1000 Hornet SP und die Triumph Tiger Sport 1050 zielen zwar beide auf dynamisches Fahren, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Hornet eher den direkten Zugriff auf die Straße sucht, wirkt die Tiger Sport 1050 wie ein Motorrad, das den Spagat zwischen zügiger Fahrweise und entspannterem Reisen besonders ernst nimmt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und die Art, wie sich beide Maschinen im Alltag anfühlen?
Grundcharakter: sportlich-direkt vs. sportlich-reisetauglich
Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für ein Konzept, das auf Agilität und unmittelbares Feedback ausgelegt ist. Das spürt man vor allem dann, wenn die Straße enger wird und die Maschine „mitdenkt“: Gas auf, Linie halten, zügig um die Ecke. Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt dagegen einen etwas breiteren Ansatz. Sie bleibt sportlich, fühlt sich aber häufig so an, als wäre sie auch für längere Strecken gebaut, bei denen Komfort und Übersichtlichkeit wichtiger werden.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für dynamische Ausfahrten gemacht. Die Hornet wirkt dabei wie ein Werkzeug für schnelle Entscheidungen, die Tiger Sport 1050 eher wie ein Paket, das auch nach mehreren Stunden noch souverän bleibt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Thema Motorleistung und Drehmoment geht es nicht nur um Zahlen, sondern um den Charakter. Die Hornet liefert spürbar den Fokus auf zügiges Ansprechen und ein sportliches Gefühl beim Beschleunigen. Dadurch eignet sie sich besonders gut für Fahrten, bei denen häufiges Beschleunigen aus Kurven heraus und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und saubere Übergänge gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei weniger „nervös“ im Sinne von ständigem Eingreifen, sondern eher wie eine Maschine, die man flüssig bewegt. Im Vergleich profitieren Fahrerinnen und Fahrer, die gern mit einem harmonischen Rhythmus fahren, von diesem Charakter.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärke im direkten Vortrieb und in der sportlichen Reaktion. Schwäche kann sein, dass der „Spaßfaktor“ bei sehr entspanntem Cruisen manchmal mehr Aufmerksamkeit fordert, als man im Alltag möchte.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärke im gleichmäßigen Fahrgefühl und in der Art, wie sich Leistung über längere Zeit abrufen lässt. Schwäche kann sein, dass der letzte Kick im extrem sportlichen Fahrmodus nicht ganz so kompromisslos wirkt wie bei der Hornet.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl und Stabilität
Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt auf kurvigen Strecken sehr „aufgeräumt“. Sie unterstützt eine präzise Linienführung und lässt sich häufig intuitiv einlenken. Gerade bei wechselndem Belag oder kurzen Wellen kann das Handling dabei sehr souverän bleiben, solange der Fahrstil aktiv bleibt.
Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl. Sie vermittelt oft den Eindruck, dass sie Stabilität und Komfort zusammenbringt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht jede Kurve maximal ausfährt, sondern lieber entspannt und kontrolliert unterwegs ist.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Hornet wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das beim sportlichen Verzögern sehr direkt anspricht und damit das Vertrauen in schnelle Richtungswechsel stärkt. Die Tiger Sport 1050 punktet dagegen häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl, das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt.
Im Vergleich gilt: Wer häufig hart und sportlich bremst, wird an der Hornet vermutlich mehr „Biss“ im Gefühl finden. Wer lieber gleichmäßig und kontrolliert bremst, wird mit der Triumph oft sehr zufrieden sein.
Elektronik und Assistenz: Fahrmodi, Kontrolle und Alltagstauglichkeit
Moderne Motorräder leben von der Elektronik. Beide Modelle bringen Systeme mit, die das Fahren erleichtern und die Traktion verbessern. Im Alltag macht das einen großen Unterschied: weniger Stress beim Anfahren, mehr Sicherheit bei wechselnden Bedingungen und ein Fahrgefühl, das sich je nach Modus anpassen lässt.
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt dabei wie ein Motorrad, das Elektronik eher als „Sportwerkzeug“ nutzt: Man kann das Setup so wählen, dass es sportlich bleibt, ohne dass man ständig nachregeln muss. Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt Elektronik oft so ein, dass sie den Komfort und die Gelassenheit im Fahrbetrieb unterstützt – besonders auf längeren Strecken oder bei wechselndem Tempo.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärke in der sportlichen Abstimmung und im direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren nicht immer das Gefühl hat, dass die Elektronik „im Hintergrund“ komplett beruhigt, weil das Motorrad ohnehin stark auf Dynamik ausgelegt ist.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärke in der alltagstauglichen Unterstützung und in der angenehmen Abstimmung für längere Fahrten. Schwäche kann sein, dass der sportliche Feinschliff sich weniger „rennstreckig“ anfühlt als bei der Hornet.
Sitzposition, Ergonomie und Komfort: wie lange macht das Spaß?
Bei der Sitzposition entscheidet sich schnell, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Hornet wirkt tendenziell sportlicher und „auf Aktivität“ ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn gern dynamisch gefahren wird und der Oberkörper bewusst mitarbeitet. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Haltung bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als anstrengender empfunden werden.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet im Vergleich häufig eine etwas entspanntere Basis. Das macht sie interessant für Touren, bei denen man nicht nur Kurven sucht, sondern auch Strecke macht. Wer regelmäßig längere Abschnitte fährt, wird den Komfortvorteil oft früher merken.
Windschutz und Alltag
Auch der Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer „einbettet“, spielen eine Rolle. Die Tiger Sport 1050 wirkt dabei oft wie die Maschine, die auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehmer bleibt. Die Hornet kann ebenfalls sehr gut funktionieren, aber sie richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die den sportlichen Charakter bewusst nutzen.
Verbrauch, Reichweite und Kosten im Blick
Beim Thema Verbrauch und Reichweite gilt: Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber der Fahrstil entscheidet. In der Praxis zeigt sich im Vergleich häufig, dass die Hornet bei sportlicher Fahrweise schneller „mehr will“, während die Triumph bei gleichmäßigem Tempo effizienter wirkt, weil sie den Rhythmus besser trägt.
Für die Kaufentscheidung ist außerdem wichtig, wie sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt: Werkstattintervalle, Teileverfügbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für die eigenen Strecken eignet. Hier kann die Triumph durch ihren Tour-Charakter oft punkten, während die Hornet durch ihren sportlichen Fokus besonders für kurze, intensive Fahrten attraktiv bleibt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich Honda CB 1000 Hornet SP vs. Triumph Tiger Sport 1050 lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden: Geht es vor allem um maximale Dynamik auf der Landstraße, oder steht die Mischung aus sportlichem Fahren und entspannter Langstrecke im Vordergrund?
Honda CB 1000 Hornet SP – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig fahren und ein direktes Ansprechverhalten schätzen
- Kurvenstrecken, bei denen häufig beschleunigt und verzögert wird
- Menschen, die ein sportliches Setup bevorzugen und Ergonomie als Teil des Fahrgefühls sehen
Triumph Tiger Sport 1050 – ideal für…
- Tourenfahrer, die sportlich unterwegs sind, aber auch Komfort über längere Zeit möchten
- Alltag mit wechselnden Strecken: Stadt, Landstraße und längere Autobahnabschnitte
- Wer ein ausgewogenes Gesamtpaket sucht, das nicht nach jeder Pause „neu eingestellt“ werden muss
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf direktem Fahrgefühl, sportlicher Reaktion und einem Motorrad liegt, das auf kurvigen Strecken besonders lebendig wirkt. Wer gern aktiv fährt, schnell Entscheidungen trifft und das Motorrad als dynamisches Werkzeug nutzt, wird an der Hornet viel Freude haben. Kleine Abstriche können sich vor allem dort zeigen, wo maximale Entspannung im Vordergrund steht – etwa bei sehr langen Strecken oder wenn der Alltag eher „gemütlich“ als „sportlich“ ist.
Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet dagegen mit einem ausgewogeneren Charakter: sportlich genug für flotte Ausfahrten, aber mit mehr Komfort- und Tour-Ausrichtung. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein ruhigeres Gesamtgefühl legt und Elektronik sowie Ergonomie als Unterstützung im Alltag versteht, findet in der Tiger Sport 1050 häufig die passendere Basis.
Kurz gesagt: Hornet für den sportlichen Fokus, Triumph für die Mischung aus Dynamik und Reisealltag.