| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Honda CB 1000 Hornet SP vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für ein agiles, straßenorientiertes Konzept: kompakt, direkt und mit dem Anspruch, sich im Alltag wie in flotten Kurven schnell anzufühlen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf längere Strecken und Komfort ausgelegt. Sie wirkt wie ein Tourer, der auch dann souverän bleibt, wenn die Route plötzlich sportlicher wird. Genau da liegt der Reiz: Beide sind Allrounder, aber mit unterschiedlichem Fokus.
Grundidee: Direktheit vs. Reisekomfort
Die Honda CB 1000 Hornet SP setzt auf eine spürbar direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Das merkt man vor allem beim Ansprechverhalten: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, das Motorrad lässt sich ohne großes Aufheben in die Linie bringen. Die SP-Variante zielt dabei auf ein etwas hochwertigeres Setup ab, ohne den Charakter zu verlieren. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen wie ein „wach“ gemachtes Straßenbike anfühlt, findet hier eine klare Richtung.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das sich mit zunehmender Strecke immer mehr auszahlt. Der Fokus liegt auf Stabilität, Windschutz und einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren wirkt die Tracer 9 GT Plus wie gemacht für entspannte Kilometer. Gleichzeitig bleibt sie nicht nur „komfortabel“, sondern versucht auch sportliche Ansprüche zu bedienen – allerdings mit einem anderen Schwerpunkt als die Honda.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der starken, modernen Vierzylinder- bzw. leistungsorientierten Konzepte, aber der Charakter unterscheidet sich spürbar. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Alltag oft „nervöser“ im besten Sinne: Das Motorrad reagiert schnell, zieht zügig an und macht Lust auf dynamisches Fahren. In kurvigen Abschnitten ist das besonders angenehm, weil das Motorrad beim Herausbeschleunigen nicht träge wirkt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken eher in gleichmäßigen Tempi und bei längeren Phasen. Das Ansprechverhalten ist ebenfalls lebendig, aber die Abstimmung zielt stärker darauf, dass sich das Motorrad über Stunden kontrolliert und souverän bewegt. Beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen wirkt die Tracer 9 GT Plus oft wie ein „Tourenmotor“, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch Ruhe in den Rhythmus bringt.
Stärken und Schwächen beim Motor
Stärken der Honda: sehr direktes Ansprechverhalten, agiles Gefühl beim Wechsel zwischen Schub und Schräglage, macht in kurzen Abschnitten schnell Spaß.
Schwächen der Honda: wer vor allem lange Autobahnstrecken plant, merkt eher, dass der Fokus nicht primär auf maximalem Wind- und Komfortpaket liegt.
Stärken der Yamaha: souveräne Leistungsentfaltung für lange Strecken, harmonischer Gesamtrhythmus, Komfort unterstützt das Fahren über Distanz.
Schwächen der Yamaha: wer maximale „Nacktheit“ und kompromisslose Direktheit sucht, fühlt sich im Vergleich zur Honda etwas stärker „eingebettet“ in den Tourencharakter.
Fahrwerk, Handling und Bremsen
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt leichter in der Bewegung: Richtungswechsel gelingen zügig, das Motorrad lässt sich in Kurven präzise ansteuern. Gerade wenn die Straße unruhig ist oder die Linie häufig gewechselt wird, spielt die Honda ihre Stärken aus. Das Fahrwerk unterstützt ein sportliches Fahren, ohne dass es sich im Alltag komplett „hart“ anfühlt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Handling nicht träge, aber sie vermittelt mehr „Stabilität“ als „Nerv“. In schnellen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad besonders sicher an. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten eher schluckt und die Maschine ruhig auf der Straße hält. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Langstrecken-Gefühl.
Bremsen: Gefühl vs. Reserven
Bei den Bremsen geht es weniger um reine Zahlen und mehr um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Honda wirkt oft sehr feinfühlig: Man kann die Verzögerung gut dosieren und das Motorrad lässt sich in der Kurve kontrolliert „einbremsen“. Die Yamaha bietet dafür häufig das Gefühl von Reserven: Gerade bei wiederholten Bremsmanövern oder längeren Abfahrten wirkt das System konstant und berechenbar.
Elektronik und Assistenzsysteme
Moderne Motorräder leben heute stark von der Elektronik. Die Honda CB 1000 Hornet SP bringt eine zeitgemäße Basis mit, die das Fahren unterstützt, ohne den Charakter zu überdecken. Das ist besonders dann angenehm, wenn man bewusst sportlich fährt und das Motorrad nicht „zu viel“ eingreift. Die Abstimmung wirkt insgesamt darauf ausgelegt, dass der Fahrer die Kontrolle behält.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht in Richtung „Tourenpaket“. Hier steht die Elektronik oft stärker im Dienst von Komfort und Sicherheit über Distanz. Das kann sich im Alltag so anfühlen, dass das Motorrad in wechselnden Situationen souveräner wirkt: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Wer häufig bei unterschiedlichen Wetterbedingungen unterwegs ist oder einfach entspannt fahren möchte, profitiert davon.
Elektronik: Wo die Unterschiede spürbar werden
Honda: Elektronik unterstützt, bleibt aber eher im Hintergrund – ideal für Fahrer, die gern selbst den Takt angeben.
Yamaha: Elektronik übernimmt mehr „Alltagsarbeit“ – ideal für Fahrer, die Komfort und Sicherheit über lange Strecken priorisieren.
Komfort, Sitzposition und Windschutz
Der größte Unterschied zwischen Honda CB 1000 Hornet SP und Yamaha Tracer 9 GT Plus zeigt sich im Komfort. Die Honda ist zwar nicht unbequem, aber sie ist klar als straßenorientiertes Motorrad gedacht. Die Sitzposition wirkt sportlich genug, um zügig zu fahren, und gleichzeitig alltagstauglich. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern „aktiv“ sitzt, wird die Honda als angenehm direkt empfinden.
Die Yamaha ist dagegen ein Motorrad, das Komfort sichtbar in den Vordergrund stellt. Der Windschutz und die generelle Verkleidung sorgen dafür, dass sich die Fahrt bei höheren Geschwindigkeiten weniger anstrengend anfühlt. Auch für längere Touren ist die Tracer 9 GT Plus stimmig: Das Motorrad bleibt ruhig, die Ergonomie ist auf Distanz ausgelegt, und die Ausstattung unterstützt das „einfach losfahren“ ohne ständiges Nachjustieren.
Stärken und Schwächen beim Komfort
Honda-Stärken: sportliche Sitzhaltung, schnelle Reaktion, ideal für Kurven und Alltag.
Honda-Schwächen: bei sehr langen Autobahnphasen ist der Tourenfokus der Yamaha spürbar im Vorteil.
Yamaha-Stärken: Windschutz und Langstreckenkomfort, entspannteres Fahrgefühl bei Tempo.
Yamaha-Schwächen: wer maximale „leichtfüßige“ Direktheit sucht, empfindet die Yamaha im Vergleich als etwas weniger „nackt“.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind modern und bieten eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet dabei mit einem stimmigen Gesamtpaket für Fahrer, die gern selbst gestalten: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern bewegt und bei dem man schnell das Gefühl hat, die Maschine „im Griff“ zu haben. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur touren, sondern auch gern am Wochenende die Hausstrecke abfahren.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf „ready for everything“ ausgelegt. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad möchte, das für verschiedene Einsätze gut vorbereitet ist, wird die Yamaha als sehr passend empfinden. Gerade die Kombination aus Komfort, Elektronik und Tourenorientierung macht sie im Alltag oft zum entspannteren Begleiter.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser zur eigenen Erwartung passt. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das schnell anspricht, präzise lenkt und in Kurven Spaß macht. Sie eignet sich hervorragend für abwechslungsreiche Strecken, für Feierabendrunden und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, sondern die eigene Fahrweise unterstützt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Fokus stehen. Wer häufig Autobahn fährt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch „gut anfühlt“, wird mit der Tracer 9 GT Plus deutlich zufriedener sein. Die Yamaha ist dabei nicht nur bequem, sondern bleibt auch fahrdynamisch – nur eben mit stärkerem Tourencharakter.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die Wahl für alle, die ein direktes, straßenorientiertes Motorrad suchen: schnelles Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Sie wirkt besonders stark, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad als sportlicher Alltagsbegleiter genutzt wird. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken dort aus, wo Distanz zählt: Windschutz, Langstreckenkomfort und eine Elektronik, die das Fahren über Stunden entspannter macht. Wer häufig größere Strecken fährt, Wert auf souveräne Stabilität legt und ein „Tourenpaket“ möchte, liegt mit der Tracer 9 GT Plus richtig. Kurz gesagt: Honda für dynamische Direktheit und Kurvenspaß, Yamaha für Komfort, Reisegefühl und entspanntes Kilometerfressen.