UVP 7.819 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Ausgewogenes, zugängliches und sportliches A2-Naked-Bike.
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk
  • Sound
  • zugängliches Motorrad
  • einfach zu fahren
  • viel Fahrspaß
  • gute Navi-Lösung
Kontra:
  • etwas klobige Spiegel
  • Sozius-Sitzkomfort 1b
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.060mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß. 
 
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.050 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.250 €
  • Farben: Rot, Weiß, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Honda CB 500 Hornet vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß

Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Datenblätter. Bei der Honda CB 500 Hornet und der Aprilia Tuono 660 treffen zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Hornet steht für einen unkomplizierten, alltagstauglichen Einstieg in die Welt der sportlichen Straßenmaschinen. Die Tuono 660 dagegen wirkt wie ein klarer Ansage Richtung Dynamik – mit einem Charakter, der spürbar mehr „Biss“ verspricht und sich besonders dort wohlfühlt, wo die Straße Kurven schreibt.

Im folgenden Vergleich schauen wir nicht auf einzelne Zahlen, sondern darauf, wie sich die Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Elektronik anfühlen. So wird schnell klar, welches Bike eher zu entspanntem Alltagsfahren passt und welches eher nach mehr fordert.

Grundcharakter: entspanntes Handling vs. sportliche Attacke

Honda CB 500 Hornet: gutmütig, leicht zu bewegen

Die CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“. Der Motor liefert in typischen Alltagssituationen souverän nutzbare Leistung, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse ihn „treiben“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken überzeugt: Anfahren, Beschleunigen und zügiges Weiterrollen funktionieren natürlich, ohne dass die Maschine sofort nach aggressiver Fahrweise verlangt.

Aprilia Tuono 660: lebendig, fordernd, mit klarer Kante

Die Tuono 660 spielt in einer anderen Liga, zumindest vom Eindruck her. Der Motor wirkt deutlich präsenter und die Beschleunigung fühlt sich insgesamt „direkter“ an. Das macht Spaß – aber es bedeutet auch: Wer die Tuono bewegt, merkt schneller, dass sie sportliche Ambitionen hat. In flotten Passagen und bei dynamischem Fahren zeigt sich die Stärke besonders deutlich. Wer eher ruhig unterwegs ist, kann zwar auch entspannt fahren, aber die Maschine bleibt dabei spürbar „wach“.

Motor und Antrieb: nutzbar im Alltag vs. mehr Dynamik im Fahrspaß

Beide Motorräder sind Naked Bikes, aber sie liefern unterschiedliche Arten von Fahrfreude. Die Honda CB 500 Hornet punktet mit einem harmonischen Zusammenspiel aus Durchzug und gut dosierbarer Leistung. Das ist ideal, wenn häufig im Stadtverkehr gestoppt und gestartet wird oder wenn man auf Landstraßen einfach gleichmäßig vorankommen möchte.

Die Aprilia Tuono 660 setzt dagegen stärker auf spürbare Dynamik. Der Motor reagiert engagierter, und das Motorrad fühlt sich insgesamt sportlicher an. Dadurch macht es besonders dort Sinn, wo man häufiger beschleunigt, überholt oder in Kurven aus dem Scheitelpunkt heraus zügig Tempo aufbaut. Im Vergleich zur Hornet wirkt die Tuono weniger „neutral“ und mehr „motiviert“.

Fahrwerk und Handling: leichtes Vorankommen vs. präzise Sportlichkeit

Hornet: agil und alltagstauglich abgestimmt

Die CB 500 Hornet ist spürbar darauf ausgelegt, sich im Alltag unkompliziert zu bewegen. Das Handling wirkt direkt genug, um in der Stadt sicher zu manövrieren, und gleichzeitig stabil genug, um auf Landstraßen entspannt zu bleiben. Gerade wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenverhältnissen gewechselt wird, spielt die gutmütige Abstimmung ihre Vorteile aus.

Tuono 660: sportlich, mit mehr „Biss“ in schnellen Passagen

Die Tuono 660 fühlt sich in zügigen Kurven insgesamt zielstrebiger an. Das Motorrad vermittelt mehr Rückmeldung und wirkt wie gemacht für dynamische Linien. Wer gern sportlich fährt, wird die präzisere Ausrichtung und das insgesamt „griffigere“ Fahrgefühl zu schätzen wissen. Gleichzeitig ist das Setup so gewählt, dass es nicht nur auf dem Papier sportlich wirkt, sondern auch in der Praxis: Beim Herausbeschleunigen und beim Wechsel zwischen Kurvenabschnitten bleibt die Maschine deutlich präsenter.

Bremsen: souveränes Verzögern vs. sportliche Kontrolle

Beim Thema Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda CB 500 Hornet liefert ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt und im Alltag zuverlässig funktioniert. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man im Verkehr ständig mit wechselnden Situationen rechnet.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt dagegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Bremsverhalten unterstützt zügiges Fahren und gibt mehr Sicherheit, wenn es in Kurven oder bei dynamischen Anbremsmanövern etwas „sportlicher“ wird. Im Vergleich zur Hornet fühlt sich die Tuono insgesamt noch einen Tick entschlossener an – passend zu ihrem dynamischeren Motorcharakter.

Elektronik und Fahrmodi: einfache Bedienung vs. mehr Einstellmöglichkeiten

Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Die Hornet setzt dabei auf ein Konzept, das sich eher auf das Wesentliche konzentriert: Sie bleibt leicht zu bedienen und wirkt dadurch besonders zugänglich. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte und das Motorrad vor allem als verlässlichen Begleiter nutzen will.

Die Tuono 660 bietet im Vergleich spürbar mehr Möglichkeiten, das Fahrverhalten an den eigenen Stil anzupassen. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man gern variiert – etwa zwischen ruhigerem Fahren und sportlicherem Einsatz. Gleichzeitig gilt: Mehr Optionen bedeuten auch, dass man sich etwas mehr mit dem Motorrad beschäftigen kann, um das Potenzial wirklich auszuschöpfen.

Ergonomie: entspannter Einstieg vs. sportlichere Sitzposition

Die Sitzhaltung ist bei Naked Bikes oft der entscheidende Punkt, wenn es um Komfort auf längeren Strecken geht. Die Honda CB 500 Hornet wirkt insgesamt so, dass sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm anfühlt, auch wenn man nicht jeden Tag sportlich unterwegs ist. Die Maschine unterstützt eine Haltung, die nicht unnötig „zieht“, sondern eher auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt sportlicher. Das kann sich in kurzen Passagen sofort positiv anfühlen, weil das Motorrad dadurch „aktiv“ wirkt. Für längere Touren hängt es stärker vom individuellen Körperbau und vom persönlichen Komfortempfinden ab. Wer sportlich sitzt und gern zügig fährt, wird die Tuono oft als stimmig erleben. Wer eher entspannt unterwegs sein möchte, könnte die Hornet als angenehmer empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Pendeln und kurze Touren

Im Alltag spielt die Hornet ihre Stärken besonders aus. Das Motorrad wirkt leicht zu kontrollieren, lässt sich im Verkehr gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von „einfach losfahren“. Gerade beim Pendeln oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen ist das ein großer Vorteil.

Die Tuono 660 kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie bringt mehr sportliche Präsenz mit. Wer im Stadtverkehr gern zügig unterwegs ist, wird das mögen. Wer dagegen vor allem entspannt pendelt und das Motorrad eher als unkompliziertes Transportmittel sieht, wird die Hornet häufig als stressfreier wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 500 Hornet – Stärken

  • Unkomplizierter Charakter: leicht zugänglich, gut dosierbar im Alltag.
  • Alltagstaugliches Handling: angenehm in Stadt und auf Landstraßen.
  • Komfortorientierte Ergonomie: oft passend für längere Fahrten ohne „Sportzwang“.

Honda CB 500 Hornet – mögliche Schwächen

  • Weniger „Attacke“ im Vergleich zur Tuono, wenn man maximale Dynamik sucht.
  • Sportliche Ambitionen sind vorhanden, aber nicht so klar im Vordergrund wie bei der Aprilia.

Aprilia Tuono 660 – Stärken

  • Mehr Dynamik: spürbar lebendiger Motorcharakter und sportlicher Vortrieb.
  • Präziseres Fahrgefühl in flotten Passagen und bei dynamischer Fahrweise.
  • Mehr Einstellmöglichkeiten durch Elektronik, um den Fahrstil zu variieren.

Aprilia Tuono 660 – mögliche Schwächen

  • Sportlicher Anspruch: wer eher entspannt fährt, könnte die Maschine als „zu präsent“ empfinden.
  • Ergonomie kann je nach Fahrerprofil auf längeren Strecken stärker ins persönliche Empfinden eingreifen.

Für wen lohnt sich welches Bike?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt, sich leicht bewegt und sportlich genug ist, um auch auf Landstraßen Spaß zu machen – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Aprilia Tuono 660 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird die Tuono 660 deutlich stärker fordern und gleichzeitig belohnen.

Kauf-Tipp: worauf beim Probefahren achten?

  • Motorreaktion: Wie fühlt sich das Ansprechverhalten in moderaten Geschwindigkeiten an?
  • Bremsdosierung: Lässt sich die Verzögerung fein steuern, ohne dass man ständig nachregeln muss?
  • Ergonomie: Wie lange fühlt sich die Sitzposition angenehm an – auch bei etwas längeren Strecken?
  • Elektronik: Passt das Konzept zur eigenen Fahrweise, oder wirkt es eher wie „Bonus“?

Fazit:

Die Honda CB 500 Hornet ist die stimmige Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag souverän funktioniert: leicht zu bewegen, gut dosierbar und angenehm in der Ergonomie. Sie eignet sich besonders, wenn Pendeln, Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten im Fokus stehen und das Motorrad vor allem als verlässlicher Begleiter dienen soll.

Die Aprilia Tuono 660 passt dagegen besser zu Fahrenden, die mehr Dynamik wollen und das Motorrad gern sportlich bewegen. Der lebendigere Motorcharakter, das präzisere Fahrgefühl in flotten Passagen und die umfangreichere Elektronik machen sie zur attraktiven Option, wenn Kurven, Beschleunigung und sportliche Kontrolle regelmäßig auf dem Programm stehen.

Kurz gesagt: Hornet für unkomplizierten Alltag mit sportlichem Anspruch, Tuono für spürbaren Fahrspaß und mehr „Attacke“ – je nachdem, welche Art von Motorrad-Erlebnis wirklich gesucht wird.

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