| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs. BMW R 1200 R – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, die auf den ersten Blick beide „einfach nur frei“ wirken, steckt dahinter oft eine ganz unterschiedliche Philosophie. Die Honda CB 500 Hornet steht für leichtes Handling, unkomplizierte Alltagstauglichkeit und einen Motor, der sich angenehm kontrollieren lässt. Die BMW R 1200 R dagegen bringt eine deutlich andere Dimension mit: mehr Hubraum, ein charakterstarkes Konzept und ein Fokus auf souveräne Langstrecken-Performance. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn es geht nicht nur darum, welches Motorrad „schneller“ ist, sondern welches Motorrad im Alltag und auf Touren besser zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundidee und Charakter: leicht & agil vs. souverän & erwachsen
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Das liegt vor allem an der insgesamt harmonischen Abstimmung: Motor und Fahrwerk greifen so ineinander, dass sich das Bike in der Stadt wie auf der Landstraße unkompliziert anfühlt. Die Hornet vermittelt dabei ein klares, direktes Feedback – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die BMW R 1200 R spielt dagegen in einer reiferen Liga. Der Motorcharakter ist deutlich präsenter, und das Motorrad fühlt sich insgesamt stabiler und „erwachsener“ an. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern entspannt unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das die Kilometer eher abarbeitet, statt sie hektisch zu „verarbeiten“. Das bedeutet nicht, dass die BMW träge wäre – sie ist nur anders: weniger nervös, mehr souverän.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorwelten zeigt sich schnell: Die Honda CB 500 Hornet ist auf ein nutzbares, gut dosierbares Leistungsbild ausgelegt. Der Motor lässt sich fein ansteuern, reagiert spontan und unterstützt ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. Gerade wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Geschwindigkeiten pendelt, ist diese Art von Ansprechverhalten ein echter Vorteil.
Die BMW R 1200 R setzt dagegen stärker auf Durchzug und einen kraftvollen Charakter. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim Überholen auf Landstraßen oder Autobahnabschnitten. Während die Hornet eher „dynamisch“ wirkt, wirkt die BMW eher „durchgehend“ kraftvoll. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem man weniger oft in den Drehzahlbereich „springen“ muss, um zügig voranzukommen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda CB 500 Hornet: Stärken liegen in der einfachen Handhabung, dem gut dosierbaren Antrieb und dem agilen Gefühl. Schwäche kann sein, dass wer dauerhaft sehr hohe Reserven erwartet, schneller an Grenzen stößt.
- BMW R 1200 R: Stärken liegen in der Souveränität, dem kraftvollen Durchzug und dem entspannteren Vorankommen auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr durch seine Größe und das insgesamt „schwerere“ Gefühl weniger spielerisch wirkt.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Beim Handling spielt die Honda ihre typische Stärke aus: Die CB 500 Hornet fühlt sich leicht an, lässt sich zügig umsetzen und unterstützt einen Fahrstil, der Kurven aktiv „mitnimmt“. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern dynamisch fahren, aber nicht ständig mit großen Reserven oder komplexen Setups arbeiten möchten.
Die BMW R 1200 R ist im Gegenzug auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen wirkt das Motorrad ruhiger. Das Fahrwerk vermittelt Vertrauen, und die BMW bleibt auch bei längeren Etappen gelassen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, profitiert von dieser Stabilität ebenso wie auf Autobahnabschnitten.
Kurvengefühl und Alltag
In der Praxis zeigt sich: Die Hornet lädt stärker zum „Mitspielen“ ein – sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Die BMW lädt eher zum „Fließen“ ein – sie wirkt wie ein Motorrad, das man entspannt führt und das dann von selbst die Linie hält. Beide können sportlich, aber auf unterschiedliche Weise.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Reserven
Bei den Bremsen ist der Unterschied weniger „besser/schlechter“, sondern eher „anders“. Die Honda CB 500 Hornet punktet mit einer gut dosierbaren Bremswirkung, die sich im Alltag leicht kontrollieren lässt. Das ist besonders wertvoll, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man in dichtem Verkehr präzise reagieren muss.
Die BMW R 1200 R bietet im Vergleich oft mehr Reserven und ein insgesamt souveränes Bremsgefühl. Gerade bei zügiger Fahrt oder auf längeren Strecken ist das angenehm, weil man sich auf die Verzögerung verlassen kann, ohne ständig die Grenzen auszuloten. Das Sicherheitsgefühl entsteht hier aus der Kombination von Bremsleistung und dem stabilen Gesamtauftritt.
Ergonomie und Sitzposition: für kurze Wege oder lange Touren
Die Honda CB 500 Hornet ist ergonomisch so ausgelegt, dass sie im Alltag nicht „zu viel“ verlangt. Die Sitzposition wirkt eher sportlich-kompakt, ohne gleich unbequem zu werden. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich auch nach einem Arbeitstag noch angenehm bewegen lässt.
Die BMW R 1200 R zielt stärker auf Komfort über längere Zeit. Die Sitzhaltung wirkt entspannter, und das Motorrad unterstützt eine Tourenorientierung. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, wird die BMW eher als „ausdauernd“ wahrnehmen, während die Hornet eher als „spritzig“ und alltagstauglich punktet.
Für unterschiedliche Körper und Fahrstile
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell auf den Punkt reagiert, findet in der Hornet oft den passenderen Charakter. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei ein ruhigeres, tourentaugliches Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der BMW R 1200 R eher glücklich.
Ausstattung und Fahrassistenz: moderne Praxis vs. Fokus auf das Wesentliche
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich häufig ein typischer Unterschied: Die Honda CB 500 Hornet setzt stärker auf ein unkompliziertes, alltagstaugliches Gesamtpaket. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern dass sie sich auf das konzentriert, was im Alltag wirklich zählt: leichtes Handling, gut nutzbare Motorleistung und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut.
Die BMW R 1200 R bringt oft mehr „Systemdenken“ mit. Je nach Ausstattungsvariante können Fahrmodi, Assistenzfunktionen oder ein umfassenderes Setup den Komfort und die Anpassbarkeit erhöhen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden oder wenn man das Motorrad gern an den eigenen Stil anpasst.
Reisetauglichkeit: wie beide Motorräder Kilometer „verarbeiten“
Die Honda CB 500 Hornet ist durchaus reisefähig, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad für „kurze bis mittlere“ Touren oder für Fahrten, bei denen die Kurven und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer auf langen Strecken vor allem Ruhe und maximale Reserven sucht, wird die BMW als entspannter empfinden.
Die BMW R 1200 R ist klar stärker auf längere Etappen ausgelegt. Der Motorcharakter, die Stabilität und das insgesamt souveräne Fahrverhalten machen sie zu einer guten Wahl, wenn die Route weiter ist als nur der nächste Ausflug. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten zeigt die BMW ihre Stärken.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Wartung, Nutzung und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Faktoren eine Rolle. Beide Modelle können im Alltag sinnvoll sein, aber die Nutzungsschwerpunkte unterscheiden sich. Die Honda CB 500 Hornet ist häufig die attraktivere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert im Alltag funktioniert und dabei ein gutes Preis-Leistungs-Gefühl vermittelt. Die BMW R 1200 R ist eher dann die bessere Wahl, wenn man bereit ist, für ein erwachseneres Gesamtpaket mehr zu investieren und dieses Motorrad dann auch regelmäßig nutzt – besonders für Touren und längere Strecken.
Gebrauchtkauf-Perspektive
Beim Gebrauchtkauf lohnt es sich, bei beiden Modellen auf den Pflegezustand, die Wartungshistorie und den allgemeinen Zustand zu achten. Gerade bei Motorrädern, die häufig gefahren werden, sind nachvollziehbare Serviceintervalle und ein sauberer Umgang mit Verschleißteilen entscheidend. Das hilft, die Stärken beider Bikes langfristig zu erhalten.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist das Motorrad für alle, die ein agiles, leicht zu beherrschendes Naked Bike suchen. Sie überzeugt vor allem durch ihr unkompliziertes Ansprechverhalten, die gute Dosierbarkeit im Alltag und das spielerische Handling auf Stadt- und Landstraßen. Wer gern dynamisch fährt, häufig kurze Strecken macht und dabei ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut, findet in der Hornet meist die passendere Wahl.
Die BMW R 1200 R ist dagegen die bessere Entscheidung für Fahrer, die mehr Souveränität und Reserven erwarten. Der kraftvolle Charakter, das insgesamt stabilere Fahrgefühl und die tourenorientierte Auslegung machen sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken, entspanntes Vorankommen und ein erwachsener Gesamtauftritt im Vordergrund stehen. Kurz gesagt: Hornet für Agilität und Alltagsspaß, BMW für Durchzug, Stabilität und Tourenkomfort.