| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs. BMW R nineT Scrambler: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein ganz anderer Anspruch: Die Honda CB 500 Hornet steht für unkomplizierten Alltag, modernes Naked-Design und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die BMW R nineT Scrambler dagegen spielt die Rolle des „modernen Klassikers“: markante Optik, viel Charakter und ein Setup, das sich eher nach Stil als nach reiner Zweckmäßigkeit anfühlt. Genau hier lohnt sich der Vergleich – nicht nur bei den technischen Daten, sondern vor allem bei dem, was man beim Fahren wirklich merkt.
Erster Eindruck: Naked-Alltag vs. Scrambler-Charakter
Honda CB 500 Hornet
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: auf dem Weg zur Arbeit, für spontane Touren und für Fahrten, bei denen man nicht erst lange planen möchte. Das Naked-Konzept sorgt für eine direkte Rückmeldung vom Vorderrad und macht die Maschine besonders „handlich“ im Stadtverkehr. Die Linien sind klar, die Bedienung wirkt logisch, und das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl: Hier geht es um Kontrolle und Alltagstauglichkeit.
BMW R nineT Scrambler
Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen deutlich stärker auf Ausstrahlung getrimmt. Der Scrambler-Look, die typische BMW-Anmutung und der Fokus auf Fahrspaß mit Stil machen sie zu einem Motorrad, das man gern vor der Tür stehen hat. Gleichzeitig ist sie nicht nur Show: Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf ein lebendiges, „mechanisches“ Fahrgefühl. Wer gern mit dem Motorrad unterwegs ist, statt nur von A nach B zu kommen, wird hier eher abgeholt.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Honda CB 500 Hornet und der BMW R nineT Scrambler zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art, wie Leistung umgesetzt wird. Die Honda ist auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern im Alltag vorkommt – etwa im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken. Die Maschine wirkt dabei „ruhig“ und lässt sich sauber steuern, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf Charakter. Der Motor fühlt sich in vielen Situationen präsenter an, und das Zusammenspiel aus Drehmomentgefühl und Auspuff-/Abgascharakter sorgt dafür, dass sich das Fahren dynamischer „inszeniert“. Das ist ein Vorteil, wenn man Kurven nicht nur durchfährt, sondern das Motorrad aktiv bewegt. Gleichzeitig kann genau diese Lebendigkeit im Alltag auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad stärker zum „Mitspielen“ einlädt.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort vs. Stil
Beide Motorräder bieten eine andere Art von Sitzgefühl. Die Honda CB 500 Hornet punktet typischerweise mit einer ergonomischen Gesamtwirkung, die sich schnell anfühlt: Sitzposition und Lenkergeometrie sind so ausgelegt, dass man auch längere Fahrten ohne ständiges Nachjustieren gut durchsteht. Das Naked-Format unterstützt eine aufrechte, kontrollierte Haltung, die besonders im Stadtverkehr angenehm ist.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt sportlich-entspannt zugleich. Durch den Scrambler-Ansatz sitzt man oft etwas „anders“ als auf einer klassischen Naked-Maschine – je nach Körpergröße und Setup kann das sehr gut passen oder sich nach einer gewissen Eingewöhnung anfühlen. Wer den Look mag und gern mit dem Motorrad „arbeitet“, findet hier häufig eine passende Balance. Wer dagegen vor allem maximalen Komfort und unkomplizierte Alltagsbeherrschung sucht, sollte die Sitzposition vor dem Kauf unbedingt testen.
Fahrwerk & Handling: Wie stabil und wie agil
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 500 Hornet ist darauf ausgelegt, leicht zu fahren. Das Handling wirkt spontan, und das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut bewegen. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in der Stadt ist das ein echter Pluspunkt, weil man weniger „Kraft“ in die Lenkbewegung legen muss, um die Linie zu halten.
Die BMW R nineT Scrambler bringt dagegen oft mehr „Gewicht im Gefühl“ mit – nicht unbedingt im Sinne von Trägheit, sondern eher als spürbare Präsenz. In schnellen Passagen und bei zügiger Fahrweise kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad stabil wirkt und man sich auf die Linie verlassen kann. In sehr engen Bereichen kann die Agilität trotzdem überzeugen, aber das Fahrgefühl ist stärker von der Charakteristik der Scrambler-Abstimmung geprägt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Honda CB 500 Hornet zielt auf ein gut kontrollierbares Bremssystem, das sich im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen angenehm anfühlt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht ständig mit maximaler Verzögerung fährt, sondern eher „sauber“ bremst.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt beim Bremsen häufig etwas „direkter“ im Gefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sportlicher unterwegs ist oder gern spät und präzise bremst. Gleichzeitig gilt: Wie gut sich das System anfühlt, hängt auch von Reifen, Belag und Fahrstil ab. Wer viel in wechselnden Bedingungen unterwegs ist, sollte die Kombination aus Reifen und Bremsanlage im Blick behalten.
Alltagstauglichkeit: Alltag, Service und Nutzung
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Frage: Wie unkompliziert ist das Motorrad im täglichen Einsatz? Die Honda CB 500 Hornet wirkt in dieser Hinsicht sehr „nutzungsorientiert“. Das Motorrad passt gut zu typischen Alltagsroutinen: kurze Wege, wechselnde Strecken, gelegentliches Pendeln. Außerdem ist die Maschine häufig eine gute Basis, um sich Schritt für Schritt an das Motorradfahren zu gewöhnen – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse „zu viel“ können.
Die BMW R nineT Scrambler ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie wird oft anders genutzt: eher als bewusste Freizeitmaschine oder als Motorrad, das man gern pflegt und individuell gestaltet. Das kann ein Plus sein, wenn man Wert auf Qualität, Verarbeitung und den „besonderen“ Charakter legt. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das möglichst unaufgeregt funktioniert und wenig Aufmerksamkeit erfordert, findet bei der Honda meist den leichteren Einstieg.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Einfaches Handling: wirkt agil und gut kontrollierbar, besonders im Stadtverkehr.
- Alltagsfreundlicher Charakter: gleichmäßiges Ansprechverhalten, angenehm dosierbar.
- Ergonomie für viele Fahrertypen: schnelle Eingewöhnung, gute Basis für regelmäßige Nutzung.
Honda CB 500 Hornet – mögliche Schwächen
- Weniger „Show-Faktor“: wer stark auf Retro-/Scrambler-Optik steht, findet bei der BMW mehr emotionalen Reiz.
- Charakter eher funktional: wer maximale Motorinszenierung sucht, könnte die Honda als „zu glatt“ empfinden.
BMW R nineT Scrambler – Stärken
- Starker Charakter: Fahrgefühl und Optik wirken besonders und machen Lust auf Touren.
- Präsenz beim Fahren: stabiler Eindruck bei zügiger Fahrweise, oft „mechanisches“ Feedback.
- Individualisierbarkeit: Scrambler-Style lädt zu Umbauten und persönlichem Setup ein.
BMW R nineT Scrambler – mögliche Schwächen
- Ergonomie individuell: Sitzposition und Setup sollten vor dem Kauf getestet werden.
- Anspruch an den Fahrstil: der Charakter kann im Alltag mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, sich im Alltag leicht bewegt und bei dem man sich auf das Fahren konzentrieren kann, landet bei der Honda CB 500 Hornet. Sie ist besonders passend, wenn häufig Stadt, kurze Strecken und unkomplizierte Fahrten vorkommen – und wenn das Motorrad nicht ständig „überredet“ werden muss, sondern einfach mitmacht.
Wer dagegen vor allem ein Motorrad möchte, das sich besonders anfühlt, optisch und technisch einen gewissen Anspruch erfüllt und bei dem der Fahrspaß stark über Charakter und Stil kommt, wird mit der BMW R nineT Scrambler eher glücklich. Sie ist ideal, wenn Touren, Kurven und das bewusste Motorrad-Erlebnis im Vordergrund stehen – und wenn eine etwas individuellere Abstimmung zur eigenen Körpergröße und Fahrgewohnheit passt.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag überzeugen soll: leicht zu handhaben, gut dosierbar und schnell vertraut. Sie eignet sich besonders für regelmäßige Fahrten, Stadtverkehr und alle, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen, ohne sich ständig mit Details beschäftigen zu müssen. Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport: mit markantem Charakter, spürbarer Präsenz beim Fahren und einem Look, der Lust auf Individualität macht. Wer Touren genießt, das Fahrgefühl aktiv wahrnimmt und die Sitzposition vorab passend findet, bekommt mit der BMW ein besonders emotionales Motorrad. Kurz gesagt: Honda für den stressfreien Alltagsfokus, BMW für den stilbetonten Fahrspaß.