| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Honda CB 500 Hornet vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich für Alltag, Landstraße und sportliche Ansprüche
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Zwischen Honda CB 500 Hornet und Ducati Supersport 950 S liegen nicht nur unterschiedliche Konzepte, sondern auch verschiedene Prioritäten. Die Hornet steht für einen zugänglichen Einstieg in die sportliche Welt – mit einem Motor, der sich im Alltag unkompliziert anfühlt und auf der Landstraße trotzdem Spaß macht. Die Supersport 950 S dagegen wirkt wie ein klarer Statement-Ansatz: mehr Premium-Feeling, mehr Charakter und ein Setup, das stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Test/Profil genannten Eigenschaften gegenübergestellt – damit leichter erkennbar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Motorcharakter und Fahrgefühl: zugänglich vs. emotional
Honda CB 500 Hornet: linearer Einstieg mit souveräner Alltagstauglichkeit
Die Honda CB 500 Hornet punktet vor allem mit einem Motor, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern zuverlässig arbeitet. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt gut dosierbar: Im Stadtverkehr lässt sich das Motorrad entspannt bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Auf der Landstraße unterstützt der Motor ein flüssiges Fahren – ideal, wenn der Fokus auf Kontrolle, Rhythmus und einem unkomplizierten Handling liegt.
Ducati Supersport 950 S: mehr Punch und sportlicher Anspruch
Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen stärker auf Dynamik. Der Motorcharakter ist spürbar „präsenter“: Beschleunigungsphasen wirken kraftvoller und das Motorrad fühlt sich insgesamt lebendiger an. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eher das Gefühl, dass das Motorrad auf sportliche Impulse wartet. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung im Alltag dazu führen, dass man das Potenzial bewusster abrufen möchte – weniger „einfach laufen lassen“, mehr „aktiv fahren“.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich abgestimmt
Hornet: agil und alltagstauglich
Beim Handling zeigt die Honda CB 500 Hornet ihre Stärke: Sie wirkt in vielen Situationen leicht zu kontrollieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in wechselnden Geschwindigkeiten gefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken. Auch auf der Landstraße spielt die Hornet ihre Vorteile aus: Richtungswechsel gelingen ohne großes Aufheben, das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei übermäßig „hart“ zu wirken.
Supersport 950 S: präzise, aber mit klarer sportlicher Ausrichtung
Die Ducati Supersport 950 S ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Fahrwerk unterstützt dynamische Linien und gibt beim zügigen Kurvenfahren mehr Rückmeldung. In schnellen Passagen fühlt sich das Motorrad stabil an und wirkt wie für sportliche Fahrten gebaut. Der mögliche Nachteil: Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist oder häufig schlechte Straßenabschnitte fährt, kann die sportlichere Abstimmung als weniger „entspannt“ wahrnehmen als bei der Hornet.
Bremsen und Sicherheit: dosierbar vs. leistungsorientiert
Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Bremscharakteristik, die sich gut dosieren lässt und dadurch im Alltag sehr angenehm ist. Die Ducati Supersport 950 S zielt stärker auf hohe Verzögerungsleistung und sportliche Kontrolle ab. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn Kurvenfahrten dynamischer ausfallen.
Unterm Strich gilt: Beide Bremsen sind auf ihre Zielgruppe abgestimmt. Die Hornet wirkt dabei „alltagssicher“, während die Supersport eher „sportlich“ ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt nutzbar vs. sportlich fokussiert
Honda: komfortorientiert für längere Tage
Die Honda CB 500 Hornet ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm zu fahren ist. Die Sitzposition wirkt weniger kompromisshaft und unterstützt ein entspanntes Handling. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren genutzt wird, sondern auch für regelmäßige Fahrten im Alltag.
Ducati: sportliche Haltung mit Fokus auf Kurven
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf eine sportliche Sitzposition. Das unterstützt das aktive Fahren und erleichtert das Umsetzen von Fahrbefehlen in der Kurve. Wer gern dynamisch unterwegs ist, profitiert davon. Für sehr lange Strecken oder häufiges „Stop-and-go“ kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger entspannend wirken als bei der Hornet.
Ausstattung und Fahrassistenz: pragmatisch vs. premium-orientiert
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Die Honda CB 500 Hornet wirkt insgesamt eher pragmatisch: Sie konzentriert sich auf das Wesentliche und bleibt dadurch im Alltag unkompliziert. Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen mehr Premium- und Technik-Charakter mit. Das kann sich in der Bedienung, im Fahrgefühl und in der Art zeigen, wie das Motorrad „als Paket“ wirkt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Hornet ist leicht zugänglich und unkompliziert, die Ducati ist stärker auf ein sportlich-technisches Gesamtbild ausgelegt.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Pendeln vs. sportliche Ausflüge
Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Vorteile aus, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn das Tempo variiert und wenn das Motorrad schnell und ohne großen Aufwand zu kontrollieren sein soll. Auch beim Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt die Hornet insgesamt angenehm.
Die Ducati Supersport 950 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker auf Fahrspaß ausgerichtet. Wer das Motorrad regelmäßig für sportliche Ausfahrten nutzt und dabei Wert auf ein intensiveres Fahrerlebnis legt, wird die Ducati eher als „passender“ empfinden. Wer dagegen vor allem pendelt und viel in der Stadt unterwegs ist, kann die Hornet als entspannter und weniger fordernd wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl für Alltag und Einsteiger in sportlichere Fahrstile
- Gutes Handling bei wechselnden Geschwindigkeiten und in engen Situationen
- Angenehme Ergonomie, die auch längere Fahrten leichter macht
- Bremsen mit guter Dosierbarkeit für den täglichen Gebrauch
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Wer maximale Dynamik sucht, findet bei der Hornet eher ein „kontrolliertes“ als ein „durchschlagendes“ Gefühl
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Ausrichtung weniger „auf Kante“ wirken als bei der Ducati
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Mehr emotionaler Antrieb und spürbar sportlichere Dynamik
- Präziseres, sportlich abgestimmtes Fahrwerk für dynamische Kurvenfahrten
- Bremsleistung mit klarer Performance-Ausrichtung
- Premium-Charakter im Gesamtpaket
Ducati Supersport 950 S – Schwächen
- Sportlichere Abstimmung kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken
- Die sportliche Sitzposition ist eher auf aktives Fahren ausgelegt
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser getroffen wird. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht bewegen lässt und auch auf der Landstraße Spaß macht – ohne dass man ständig „auf Sport“ schalten muss.
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf sportlicher Dynamik, präzisem Kurvengefühl und einem intensiveren Fahrerlebnis liegt. Wer gern zügig fährt, die sportliche Abstimmung mag und das Motorrad als Premium-Objekt im Alltag begreift, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert in den Alltag passt und dabei sportlich genug bleibt, um auf der Landstraße Freude zu machen. Ihr großer Vorteil liegt im gut dosierbaren Fahrgefühl: Handling, Ergonomie und Bremscharakter wirken so, dass man entspannt fahren kann, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Wer häufig pendelt, kurze Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt, findet in der Hornet einen sehr passenden Partner.
Die Ducati Supersport 950 S empfiehlt sich eher für Fahrerinnen und Fahrer, die Dynamik spüren wollen: Der Motor wirkt präsenter, das Fahrwerk unterstützt sportliche Linien und die Bremsen sind klar auf Performance ausgelegt. Wer Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als intensives Gesamtpaket erleben möchte, bekommt mit der Supersport 950 S genau diese Ausrichtung. Kurz gesagt: Hornet für den vielseitigen Alltag mit sportlichem Charakter, Ducati für sportliche Ausflüge mit mehr Premium- und Performance-Feeling.