| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs Honda CBF 1000: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Honda aufeinandertreffen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda CB 500 Hornet steht für ein leichtes, direktes Fahrgefühl und eine klare Ausrichtung auf den Alltag. Die Honda CBF 1000 dagegen ist stärker auf Komfort, Reichweite und entspanntes Reisen getrimmt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Während die Hornet vor allem mit Agilität und unkomplizierter Handhabung punktet, spielt die CBF 1000 ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um längere Strecken, ruhiges Dahingleiten und eine souveräne Gesamterscheinung geht.
Grundidee: Naked-Charakter vs. Tourenkomfort
Honda CB 500 Hornet: wendig, nah am Fahrer
Die CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Sitzposition ist sportlich aufrecht, das Handling bleibt übersichtlich, und das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es auf kurze Wege, Stadtverkehr und zügige Landstraßen ausgelegt ist. Gerade im Alltag zeigt sich: Die Hornet ist unkompliziert, lässt sich leicht bewegen und fühlt sich auch bei häufigem Richtungswechsel stabil an.
Honda CBF 1000: komfortabel, gelassen, reisetauglich
Die CBF 1000 ist dagegen die Maschine für Menschen, die Touren mögen und dabei nicht ständig „arbeiten“ wollen. Die Auslegung zielt auf entspannte Kilometer: mehr Ruhe im Fahrgefühl, ein sinnvoller Windschutz und eine Gesamtkonzeption, die lange Strecken leichter macht. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Spaßgerät und mehr wie ein zuverlässiger Reisebegleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Leistung und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Leistungsentfaltung zeigt sich ein typischer Charakterunterschied: Die Hornet ist eher auf „direkt verfügbar“ ausgelegt. Das bedeutet: Beschleunigung und Tempoaufbau wirken spontan, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Gerade wenn es darum geht, zügig aus dem Verkehr herauszukommen oder auf Landstraßen schnell auf Situationen zu reagieren, spielt die CB 500 Hornet ihre Stärken aus.
Die CBF 1000 dagegen setzt stärker auf Durchzug und Gelassenheit. Die Kraft kommt nicht nur „von unten“, sondern bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten präsent. Im Vergleich wirkt das Motorrad dadurch weniger hektisch: Man kann häufiger mit gleichmäßigem Tempo fahren, ohne ständig in den Drehzahlbereich zu müssen. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Etappen spürbar.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Hornet: leicht zu bewegen, schnell in der Linie
Die CB 500 Hornet spielt ihre Vorteile vor allem im Handling aus. Das Motorrad wirkt handlich, die Lenkbewegungen sind gut nachvollziehbar, und das Fahrgefühl bleibt lebendig. In Kurven macht sich die Ausrichtung auf Agilität bemerkbar: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad unterstützt dynamisches Fahren, ohne dabei unruhig zu werden.
CBF 1000: souverän auf Distanz
Die CBF 1000 ist im Vergleich weniger „zackig“, dafür deutlich stabil. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnfahrten wirkt das Motorrad ruhiger. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. In schnellen Kurven oder bei wechselndem Belag zeigt sich: Die CBF 1000 bleibt eher gelassen, während die Hornet stärker den Fokus auf unmittelbare Rückmeldung legt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied im Einsatzprofil. Die Hornet vermittelt ein sportliches, direktes Gefühl: Man kann Bremsimpulse präzise dosieren, was im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Vorteile bringt. Die CBF 1000 wirkt dagegen auf „Konstanz“ ausgelegt. Das bedeutet: Bei wiederholten Bremsmanövern auf längeren Strecken bleibt das Gefühl gleichmäßig, und das Motorrad unterstützt eine entspannte Fahrweise.
Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Bei der Sitzposition trennt sich die Spreu schnell. Die Hornet ist eher auf eine aktive Haltung ausgelegt: aufrecht genug für den Alltag, aber mit genug Sportlichkeit, um auch zügig zu fahren. Das ist ideal, wenn häufig angehalten wird, wenn es durch den Verkehr geht oder wenn die Tour eher aus mehreren kurzen Abschnitten besteht.
Die CBF 1000 ist klar komfortorientiert. Im Vergleich wirkt die Sitzhaltung weniger „arbeitsintensiv“, der Körper bleibt länger entspannt, und der Windschutz unterstützt spürbar. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nach 60 oder 90 Minuten endet, sondern nach mehreren Stunden.
Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Der Windschutz ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Hornet setzt auf ein schlankes, direktes Motorradgefühl. Das kann in der Stadt angenehm sein, weil man sich nicht „eingekapselt“ fühlt. Auf längeren Strecken kann das aber bedeuten, dass man mehr Wind spürt und die Fahrt schneller anstrengend wird.
Die CBF 1000 bietet hier mehr Unterstützung. Im Vergleich ist die Maschine so gestaltet, dass der Fahrer weniger mit dem Fahrtwind kämpfen muss. Dadurch steigt die Langstreckentauglichkeit deutlich. Gleichzeitig bleibt die CBF 1000 nicht nur für die Autobahn interessant: Auch auf Landstraßen profitiert man von der ruhigen Gesamtabstimmung.
Verbrauch und Reichweite: Wie die Zahlen in der Praxis wirken
Beim Thema Verbrauch und Reichweite lohnt sich der Blick auf die typischen Einsatzprofile. Die Hornet ist im Alltag oft dann besonders effizient, wenn man sie nicht dauerhaft im oberen Drehzahlbereich bewegt. Sie eignet sich damit gut für Pendeln, kurze Touren und Fahrten, bei denen man häufig die Geschwindigkeit anpasst.
Die CBF 1000 kann im Vergleich ebenfalls wirtschaftlich sein, aber ihr Vorteil liegt häufig in der Art, wie man fährt: Wer die Leistung eher gleichmäßig nutzt und nicht ständig „nachschiebt“, kommt auf längeren Strecken oft entspannter voran. Die größere Reiseauslegung macht sich dabei bemerkbar: weniger Stress durch häufiges Beschleunigen, mehr gleichmäßiges Fahren.
Stärken und mögliche Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direkte Gasannahme und gut dosierbares Fahrgefühl
- Unkompliziert im Alltag, schnell bereit für kurze Fahrten
- Leichtes Handling bei häufigen Richtungswechseln
Honda CB 500 Hornet – mögliche Schwächen
- Auf sehr langen Strecken kann der fehlende „Reisekomfort“ stärker auffallen
- Wer viel Autobahn fährt, spürt eher den Fahrtwind und die sportlichere Auslegung
Honda CBF 1000 – Stärken
- Komfort und Ruhe für lange Fahrten
- Starker Durchzug für entspanntes Tempo ohne ständiges Zurückschalten
- Windschutz und Ergonomie unterstützen die Reise
- Souveränität bei höheren Geschwindigkeiten
Honda CBF 1000 – mögliche Schwächen
- Im Vergleich zur Hornet weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr
- Wer vor allem kurze, spontane Fahrten mag, könnte den Tourenfokus als weniger passend empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am einfachsten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, Stadtverkehr, kurze Landstraßenrunden und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das schnell reagiert und Spaß macht, ohne kompliziert zu sein. Wer ein agiles Bike sucht, das sich leicht bewegen lässt und bei Bedarf zügig beschleunigt, findet in der Hornet eine sehr stimmige Wahl.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen die bessere Option, wenn Touren und längere Strecken Priorität haben. Wer häufig weiter fährt, Autobahnabschnitte einplant oder einfach möglichst entspannt unterwegs sein möchte, profitiert von der komfortorientierten Auslegung. Die CBF 1000 wirkt wie ein Motorrad, das Kilometer „wegatmet“ und dabei trotzdem souverän bleibt.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad für den Alltag gesucht wird: wendig, direkt und mit einem Fahrgefühl, das auf kurze Wege und kurvige Strecken zugeschnitten ist. Sie punktet mit Agilität und einer unkomplizierten Art, schnell in Fahrt zu kommen. Wer dagegen vor allem lange Touren plant, öfter größere Distanzen fährt oder möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit der Honda CBF 1000 glücklicher. Ihr Komfort, der stärkere Reisecharakter und die souveräne Art, Tempo gleichmäßig zu halten, machen sie zur besseren Wahl für Strecken, bei denen Windschutz, Ruhe und Ergonomie wirklich zählen. Kurz gesagt: Hornet für den lebendigen Alltag, CBF 1000 für die entspannte Langstrecke.