| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich
Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 500 Hornet steht für einen agilen, alltagstauglichen Streetfighter-Charakter. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen ist die große Reise- und Abenteuer-Nummer: stabil, komfortorientiert und mit Blick auf lange Strecken sowie wechselnde Untergründe. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten – und vor allem auf die Unterschiede, die im Alltag spürbar werden.
Grundcharakter: agiler City-Runner vs Reiseabenteuer
Die Honda CB 500 Hornet fühlt sich vor allem dann richtig gut an, wenn es schnell gehen soll: Stadtverkehr, Landstraße, kurvige Abschnitte. Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein direktes Ansprechverhalten ab. Dadurch wirkt die Hornet leichtfüßig und unkompliziert – als würde sie die nächsten Kurven schon vorhersehen.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger „kurz und knackig“, sondern eher „entspannt und durchdacht“. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Kilometer zu sammeln, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Gerade auf längeren Touren zeigt sich die Stärke: ruhigeres Fahrgefühl, mehr Reserven und ein Gesamtpaket, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht.
Motor & Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorcharaktere wird schnell klar, warum die Bikes so unterschiedlich wirken. Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Stärken im mittleren Drehzahlbereich aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln und dynamisches Fahren gefragt sind. Die Hornet wirkt dabei „handlich im Kopf“: Man bleibt in einem Bereich, in dem das Motorrad sauber reagiert und nicht nach mehr verlangt.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen bringt mehr Durchzug und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Das merkt man besonders beim Überholen, beim Fahren mit Gepäck oder wenn die Strecke unruhiger wird. Während die Hornet eher über Agilität und Direktheit überzeugt, punktet die Africa Twin mit Gelassenheit und Reserven.
Stärken & Schwächen beim Fahrgefühl
- Honda CB 500 Hornet: stark bei spritzigem Tempo, leicht zu dosieren, macht im Alltag oft einfach „mehr Spaß“ durch ihre Wendigkeit. Schwäche: Wer regelmäßig lange Strecken mit hoher Last oder häufiges Offroad-Fahren plant, stößt schneller an Grenzen des Konzepts.
- Honda CRF 1000 L Africa Twin: stark bei langen Touren, souverän bei wechselnden Bedingungen, bietet mehr Komfort und Reserven. Schwäche: Durch Größe und Gewicht wirkt sie im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“.
Sitzposition & Ergonomie: bequem unterwegs oder sportlich nah dran?
Die Honda CB 500 Hornet setzt auf eine aufrechte, aber sportlich orientierte Haltung. Das sorgt für ein direktes Gefühl zwischen Fahrer und Motorrad. Gerade wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt, profitiert von der unkomplizierten Ergonomie. Die Hornet wirkt wie gemacht für „schnell mal raus“ – ohne dass man sich jedes Mal neu sortieren muss.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist deutlich tourenorientierter. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Dazu kommt das Abenteuer-Setup: Man sitzt so, dass man Kontrolle behält, wenn die Straße nicht mehr plan ist. Wer viel reist oder regelmäßig längere Etappen fährt, wird die Africa Twin hier schnell zu schätzen wissen.
Was das im Alltag bedeutet
Die Hornet ist im Alltag oft die „schnelle Entscheidung“: aufsteigen, losfahren, Spaß haben. Die Africa Twin ist eher die „langfristige Entscheidung“: aufsteigen, Strecke planen, Kilometer genießen. Beide können bequem sein – aber auf unterschiedliche Art.
Handling & Fahrwerk: leicht zu bewegen oder stabil auf Distanz?
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Street und Adventure sehr deutlich. Die Honda CB 500 Hornet wirkt leichter und wendiger. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Richtungswechsel, enge Passagen oder zügiges Fahren auf kurvigen Straßen im Fokus stehen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man viel „arbeiten“ muss.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Auf langen Strecken bleibt sie ruhig, und auch wenn die Straße wechselt, wirkt das Fahrwerk eher wie ein Fundament. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht nur Asphalt im Kopf hat, sondern auch Schotter, schlechte Straßen oder unvorhersehbare Abschnitte.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Modelle sind so ausgelegt, dass man ihnen im Alltag vertrauen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Honda CB 500 Hornet wirkt in typischen Stadt- und Landstraßensituationen sehr direkt und lässt sich gut dosieren. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Gewicht, mehr Geschwindigkeit oder wechselnde Untergründe ins Spiel kommen. Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Fahrwerksstabilität sorgt dafür, dass man auch bei längeren Touren ruhig bleibt.
Alltag & Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln, Tour – wer gewinnt?
Die Honda CB 500 Hornet ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird: kurze Strecken, häufiges Anfahren, Parken, Rangieren und spontane Ausfahrten. Das Konzept ist klar: schnell in Fahrt kommen, unkompliziert bleiben, dabei sportlich genug sein, um nicht langweilig zu werden.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist die bessere Wahl, wenn der Alltag eher aus längeren Wegen besteht oder wenn das Motorrad regelmäßig für Reisen herhalten muss. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der tourentauglichen Auslegung. Dazu kommt: Die Africa Twin wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „schonen“ muss, sondern das man einfach mitnimmt – auch wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – ideal für…
- Fahren in der Stadt und auf der Landstraße
- kurvige Strecken mit Fokus auf Agilität
- ein Motorrad, das schnell verfügbar ist und unkompliziert bleibt
- Fahrer, die ein direktes, sportliches Gefühl suchen
Honda CRF 1000 L Africa Twin – ideal für…
- lange Touren und Reisen
- wechselnde Untergründe (Asphalt, Schotter, schlechte Straßen)
- Fahren mit Gepäck und mehr Komfortanspruch
- Fahrer, die Reserven und Stabilität priorisieren
Welche Honda passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrt typischerweise aussieht. Die Honda CB 500 Hornet ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag glänzen soll: schnell, wendig, nah am Fahrer. Sie macht das Fahren leicht und belohnt mit einem dynamischen Gefühl.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist die Wahl, wenn die nächsten Wochenenden und Urlaube im Vordergrund stehen: mehr Reichweite im Kopf, mehr Stabilität im Fahrgefühl und ein Setup, das auch abseits der Standardroute funktioniert. Sie ist weniger „kurzfristig verspielt“, aber dafür ein zuverlässiger Begleiter für große Pläne.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles Motorrad für Stadt, Pendeln und kurvige Landstraßen suchen. Sie wirkt leicht zu bewegen, reagiert direkt und macht im Alltag schnell Lust auf die nächste Ausfahrt. Wer vor allem Asphalt fährt und ein unkompliziertes, sportliches Gesamtgefühl möchte, findet in der Hornet einen starken Partner.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin passt dagegen besser zu Fahrern, die lange Strecken planen, Komfort über mehrere Stunden schätzen und auch mit wechselnden Untergründen rechnen. Ihre Stärke liegt in Stabilität, Reserven und einem tourentauglichen Charakter. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf der perfekten Straße Spaß macht, sondern auch auf Reisen flexibel bleibt, liegt mit der Africa Twin richtig.