| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Honda CB 500 Hornet vs. Honda NTV 650 Revere: Welches passt besser?
Wer zwei so unterschiedliche Honda-Modelle nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen nicht nur verschiedene Hubräume aufeinander, sondern auch zwei Philosophien. Die Honda CB 500 Hornet steht für ein modernes, agiles Fahrgefühl und eine klare Ausrichtung auf Alltag und sportliche Landstraßen. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein entspannter Begleiter mit mehr „Oldschool“-Charakter – mit Fokus auf souveränen Komfort und eine ruhige, gutmütige Art, Kilometer zu sammeln.
In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Motorräder in der Praxis bemerkbar machen: beim Handling, bei der Motorwirkung, bei der Ergonomie, beim Fahrkomfort und bei der Frage, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Grundcharakter: Agil und modern vs. entspannt und klassisch
Honda CB 500 Hornet: Direktes Handling und „leichtes“ Gefühl
Die CB 500 Hornet ist als Roadster gedacht, der sich im Alltag schnell zurechtfindet. Das spürt man vor allem im Zusammenspiel aus kompakterer Auslegung und dem insgesamt eher sportlichen Anspruch. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein Werkzeug, das man gern nutzt: für kurze Strecken, für zügige Ausfahrten und für Situationen, in denen man häufig manövriert oder die Geschwindigkeit spontan anpasst.
Honda NTV 650 Revere: Komfortorientiert mit ruhigerem Auftreten
Die NTV 650 Revere ist dagegen stärker auf entspanntes Fahren ausgelegt. Der Charakter ist weniger „spontan und nervös“, sondern eher „gleichmäßig und souverän“. Gerade wenn längere Strecken oder weniger hektische Fahrten im Vordergrund stehen, spielt das Motorrad seine Stärken aus. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind dabei häufig der Grund, warum man sich auf dem Bike schnell wohlfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwirkung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CB 500 Hornet wirkt insgesamt lebendiger und direkter. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern zügig beschleunigt, häufig schaltet oder auf kurvigen Strecken das Motorrad „mitnimmt“. Die NTV 650 Revere spielt ihre Vorteile eher in einem gleichmäßigeren Rhythmus aus. Sie wirkt weniger wie ein Motorrad, das man ständig „ausdrehen“ muss, sondern eher wie eines, das in einem passenden Gang entspannt vorwärtszieht.
Damit hängt auch die Frage zusammen, wie beide Motorräder mit unterschiedlichen Fahrstilen harmonieren. Wer gern dynamisch fährt, findet in der Hornet häufig das passende Gefühl. Wer dagegen Wert auf entspannte Fortschrittlichkeit legt, wird mit der Revere oft zufriedener sein.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
CB 500 Hornet: aufrechter Roadster-Komfort mit sportlicher Note
Die Hornet bietet eine Sitzposition, die nicht zu „sportlich“ ausfällt, aber dennoch genug Unterstützung für aktives Fahren liefert. Das ist ein Vorteil, wenn man sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen unterwegs ist. Die Ergonomie wirkt dabei so, dass man nicht nur geradeaus „durchrollt“, sondern auch in Kurven sicher und kontrolliert bleibt.
NTV 650 Revere: entspannter, tourentauglicher als der erste Eindruck
Die Revere ist vom Gesamtkonzept her eher auf Wohlgefühl ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert davon, dass das Bike nicht permanent nach „aktiver Haltung“ verlangt. Gleichzeitig bleibt die NTV dabei nicht träge, sondern vermittelt eher ein ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl und Stabilität
Im Vergleich der Fahreigenschaften fällt auf, dass die CB 500 Hornet stärker auf Agilität ausgelegt ist. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein handliches Gefühl und eine insgesamt „leichte“ Bedienbarkeit. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein echter Pluspunkt.
Die NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Gelassenheit priorisiert. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Fahrten länger werden oder die Straßen nicht immer perfekt sind. Die Revere vermittelt dabei eher das Gefühl, dass man sich auf das Motorrad verlassen kann, statt ständig gegen das Bike arbeiten zu müssen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich in der Praxis meist ein Unterschied im „Ansprechverhalten“ und in der Art, wie sich das Motorrad beim Verzögern kontrollieren lässt. Die Hornet ist als Roadster tendenziell so abgestimmt, dass man präzise dosieren kann und sich schnell auf das Bike einstellt. Die Revere setzt stärker auf ein gleichmäßiges, berechenbares Verzögern, das vor allem im Alltag und bei längeren Fahrten angenehm ist.
Wichtig ist: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im normalen Fahrbetrieb ein sicheres Gefühl vermitteln. Der Unterschied liegt eher darin, ob man das Motorrad als „sportlich präzise“ oder als „ruhig kontrollierbar“ wahrnimmt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Pendeln
Honda CB 500 Hornet im Alltag
Die Hornet ist besonders dann im Vorteil, wenn der Alltag aus vielen kurzen Strecken besteht: Ampeln, wechselnde Verkehrssituationen, häufiges Anfahren und das Bedürfnis, schnell auf Situationen zu reagieren. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne große Umgewöhnung. Auch wenn man mal spontan eine längere Runde dreht, bleibt die Hornet ein stimmiges Gesamtpaket.
Honda NTV 650 Revere im Alltag
Die Revere punktet vor allem dort, wo Entspannung zählt: Pendeln mit weniger Stress, längere Fahrten am Stück und ein Fahrgefühl, das nicht permanent nach Aufmerksamkeit verlangt. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist und nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad „mitarbeiten“ zu müssen, findet in der NTV häufig die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CB 500 Hornet
- Agiles Fahrgefühl: wirkt handlich und dynamisch, besonders auf kurvigen Strecken.
- Moderne Roadster-Charakteristik: passt gut zu Alltag und sportlicherem Fahren.
- Direkte Reaktion: unterstützt zügiges Beschleunigen und aktives Fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 500 Hornet
- Weniger „Touren-Ruhe“: wer maximale Gelassenheit sucht, könnte die Revere als entspannter empfinden.
- Anspruch an Fahrstil: wer sehr gemütlich fährt, nutzt die dynamische Auslegung möglicherweise nicht vollständig aus.
Stärken der Honda NTV 650 Revere
- Komfort und Souveränität: vermittelt ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl.
- Guter Langstrecken-Charakter: eignet sich besonders für längere Fahrten und entspanntes Tempo.
- Charaktervoll statt hektisch: unterstützt einen gleichmäßigen Fahrrhythmus.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda NTV 650 Revere
- Weniger „Sportlichkeit“: wer maximale Agilität und sportliches Handling sucht, wird eher zur Hornet greifen.
- Stilfrage: das klassische Konzept ist nicht für jeden Fahrstil gleich attraktiv.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Einsatzzweck entscheiden. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn häufig Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und ein dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich gut für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, schnell reagieren möchten und ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt.
Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen die bessere Wahl, wenn Komfort, entspannte Touren und ein ruhiger, klassischer Charakter wichtiger sind. Wer längere Strecken plant, weniger „Action“ sucht und sich auf ein Motorrad verlassen möchte, das gleichmäßig vorwärtsgeht, wird mit der Revere häufig mehr Freude haben.
Typische Entscheidungssituationen
- Viele kurze Fahrten, häufiges Anfahren, Lust auf Agilität: eher Hornet.
- Regelmäßige längere Fahrten, entspanntes Tempo, Komfort im Fokus: eher Revere.
- Kurvenfahren mit dynamischem Anspruch: eher Hornet.
- Touren mit Fokus auf Wohlgefühl: eher Revere.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die stimmigere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handhaben ist, auf kurvigen Strecken lebendig wirkt und ein eher direktes, sportlich orientiertes Fahrgefühl vermittelt. Wer gern aktiv fährt, schnell beschleunigt und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Ausfahrten nutzt, wird mit der Hornet sehr wahrscheinlich mehr Treffer landen.
Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Ruhe und ein klassischer, gleichmäßiger Fahrstil im Vordergrund stehen. Für längere Strecken, entspannte Touren und ein berechenbares Fahrverhalten ist die Revere oft die passendere Option. Wer weniger Wert auf maximale Agilität legt und stattdessen ein Motorrad möchte, das einfach souverän mitnimmt, trifft mit der NTV häufig die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Hornet für Dynamik und Agilität, Revere für Komfort und entspanntes Reisen.