| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Honda CB 500 Hornet vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Ruf her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 500 Hornet steht für einen pragmatischen, alltagstauglichen Einstieg in die Welt der sportlich-nackten Motorräder. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement: hochwertig, markant und mit dem Anspruch, auch auf kurzen Strecken das Gefühl von „mehr“ zu liefern. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, welche Werte auf dem Papier stehen, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Hausrunde bemerkbar machen.
Grundidee und Charakter: „Einfach gut“ vs. „Besonders“
Honda CB 500 Hornet – der smarte Allrounder
Die CB 500 Hornet ist als Motorrad gedacht, das schnell Spaß macht, ohne kompliziert zu werden. Der Motorcharakter wirkt dabei eher zielgerichtet und zugänglich: Die Leistung und das Drehmoment setzen so an, dass man in der Stadt entspannt beschleunigt und auf Landstraßen zügig mit dem Verkehr mithalten kann. Das macht das Bike besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert – vom Feierabendverkehr bis zur Wochenendrunde.
MV Agusta Superveloce 800 – sportlich, hochwertig, emotional
Die Superveloce 800 ist dagegen stärker auf Fahrspaß und Ausstrahlung getrimmt. Die Motorleistung und das Drehmoment sind so abgestimmt, dass sie deutlich mehr „Biss“ vermitteln. Gerade wenn die Drehzahlen steigen, wirkt das Motorrad lebendiger und dynamischer. Dazu kommt der insgesamt hochwertigere Eindruck: Verarbeitung, Design und das Gesamtpaket zielen darauf, dass man nicht nur fährt, sondern das Motorrad auch spürt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl zeigen
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf, dass die Superveloce 800 in der Leistungs- und Drehmomentklasse klar mehr Reserven bietet. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Honda „langsam“ ist – eher, dass die Honda ihren Spaß aus der Leichtigkeit und der unkomplizierten Handhabung zieht. Die MV Agusta spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Beschleunigen, dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven und ein sportlicher Fahrstil gefragt sind.
Im Alltag zeigt sich das so: Die CB 500 Hornet lässt sich meist mühelos dosieren. Das macht sie angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Die Superveloce 800 fühlt sich dagegen stärker nach „Fahren mit Anspruch“ an. Wer gerne Gas gibt und die Maschine aktiv bewegt, bekommt hier deutlich mehr emotionale Rückmeldung.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. sportlich straff
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Honda ist so ausgelegt, dass sie in vielen Situationen neutral und gutmütig bleibt. Das hilft besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und auf Straßen, die nicht perfekt glatt sind. Die MV Agusta ist dagegen spürbar sportlicher abgestimmt. Das kann sich in schneller Kurvenfahrt positiv bemerkbar machen, weil die Maschine stabil wirkt und das Fahrgefühl direkter wird.
Gleichzeitig gilt: Je sportlicher das Setup, desto stärker hängt der Komfort von der Fahrweise und dem Straßenzustand ab. Wer häufig lange Strecken mit wechselnden Belägen fährt, wird die Honda als entspannter empfinden. Wer dagegen gezielt kurvige Strecken ansteuert und das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte, wird an der Superveloce 800 mehr Freude haben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „ausreichend stark und gut dosierbar“ und „sportlich durchsetzungsfähig“. Die Honda bietet eine solide Bremsleistung, die sich im Alltag sehr gut kontrollieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufig moderat gebremst wird oder wenn man in der Stadt ständig auf wechselnde Situationen reagieren muss.
Die MV Agusta bringt hier mehr sportliche Reserven mit. Die Bremsleistung wirkt kräftiger, die Verzögerung lässt sich dynamischer abrufen. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad häufiger zügig bewegt wird oder wenn man in Kurven und auf Landstraßen stärker auf späte Bremsmanöver setzt. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass die Dosierung bei ungeübter Fahrweise schneller „zu viel“ sein kann – wer aber gerne sportlich fährt, profitiert davon.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Fahren
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Honda setzt auf eine sinnvolle, alltagstaugliche Unterstützung. Das hilft dabei, dass das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind: wechselnde Temperaturen, nasse Stellen oder einfach ein Tag, an dem nicht maximal sportlich gefahren wird.
Die MV Agusta wirkt dagegen stärker wie ein „Performance-Paket“. Die Elektronik unterstützt das sportliche Fahren und kann dabei helfen, die Kraft kontrolliert auf die Straße zu bringen. Das ist besonders dann spürbar, wenn man die Maschine dynamisch bewegt. Für Einsteiger oder Fahrer, die eher entspannt unterwegs sind, kann das „Mehr“ an Systemen und Möglichkeiten manchmal weniger relevant sein. Für ambitionierte Fahrer ist es dagegen ein echter Pluspunkt.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer fühlt sich wohler?
Im Komfortbereich spielt die Honda ihre Stärke aus: Die Sitzposition wirkt eher alltagstauglich, die Ergonomie unterstützt entspanntes Fahren. Das macht die CB 500 Hornet zu einer guten Wahl für Pendler, für Fahrten in der Stadt und für Touren, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht.
Die MV Agusta ist sportlicher positioniert. Das kann auf kurzen Strecken sehr reizvoll sein, weil das Motorrad „direkt“ wirkt. Auf längeren Touren hängt der Komfort aber stärker davon ab, wie die eigene Körperhaltung zur Geometrie passt und wie oft Pausen eingeplant werden. Wer häufig lange Strecken fährt, sollte vor dem Kauf besonders auf die persönliche Passform achten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Alltagstauglichkeit: unkomplizierte Handhabung und gutmütiges Fahrverhalten.
- Leicht zu fahren: Motor und Fahrwerk wirken zugänglich und verzeihen Fehler.
- Preis-Leistungs-Logik: das Motorrad liefert viel Fahrspaß ohne „Premiumdruck“.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Begrenzte Reserven: wer sehr sportlich fährt, merkt schneller die Grenzen der Leistungs- und Drehmomentklasse.
- Weniger „Show“: die emotionale Wirkung ist stärker funktional als luxuriös.
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Mehr Performance: spürbar dynamischer Motorzug und stärkere Reserven.
- Sportlicher Charakter: Fahrwerk und Bremsen wirken auf sportliche Fahrweise abgestimmt.
- Premium-Feeling: Verarbeitung und Gesamtauftritt machen das Motorrad besonders.
MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: sportliche Abstimmung verlangt mehr Aufmerksamkeit.
- Komfort kann variieren: auf schlechten Straßen oder bei langen Touren ist die Passform entscheidender.
- „Mehr“ ist nicht immer nötig: wer primär entspannt fährt, bekommt nicht automatisch den Gegenwert in jeder Situation.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die CB 500 Hornet passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt, leicht zu beherrschen ist und auf vielen Strecken zuverlässig funktioniert. Sie ist ideal für Menschen, die regelmäßig fahren, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, ein sportliches Gerät „ausreizen“ zu müssen.
Die Superveloce 800 ist dagegen die richtige Wahl, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das durch Motorcharakter, Bremsen und Gesamtanmutung mehr „Premium“ ausstrahlt, wird hier deutlich mehr Begeisterung finden. Auch wer bereits Erfahrung hat und die sportliche Abstimmung zu schätzen weiß, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nach Kompromiss anfühlt.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Vordergrund steht, das im Alltag souverän bleibt, leicht zu fahren ist und mit einer ausgewogenen Abstimmung überzeugt. Wer regelmäßig pendelt, in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein unkompliziertes Naked Bike sucht, trifft mit der Honda eine sehr praktische Entscheidung. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Fahrspaß liefert, ohne dass man ständig „sportlich“ fahren muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich vor allem dann, wenn mehr Performance, mehr emotionale Wirkung und ein klar sportlicheres Gesamtpaket gefragt sind. Die stärkeren Werte bei Leistung und Drehmoment sowie die sportlichere Abstimmung bei Fahrwerk und Bremsen machen sich besonders bei dynamischer Fahrweise bemerkbar. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich hochwertig und besonders anfühlt, findet in der Superveloce 800 die passendere Wahl.