| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CB 500 Hornet vs. Royal Enfield Himalayan – Vergleich für Alltag, Tour und Streckenmix
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Honda CB 500 Hornet steht vor allem für dynamisches Fahren im Alltag, klare Straßenperformance und ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Royal Enfield Himalayan dagegen ist stärker auf Abenteuer ausgelegt: mehr Bodenfreiheit, ein robustes Auftreten und die Idee, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu haben. Genau hier beginnt der Vergleich – nicht nur bei Motor und Fahrwerk, sondern auch bei Komfort, Alltagstauglichkeit und dem, was man beim Kauf wirklich erwartet.
Grundidee der beiden Motorräder: Straße vs. Abenteuer
Honda CB 500 Hornet: sportlich-pragmatischer Straßenfokus
Die CB 500 Hornet ist ein Motorrad, das sich schnell anfühlt: Gasannahme, Schaltgefühl und die Art, wie sie Kurven auf der Straße „mitnimmt“, sind auf flotte Fahrten ausgelegt. Dabei bleibt sie alltagstauglich. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach gern zügig unterwegs ist, findet hier einen sehr direkten Charakter.
Royal Enfield Himalayan: Reise- und Schotter-Philosophie
Die Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern für längere Pläne baut. Der Fokus liegt auf einem souveränen Auftritt auf wechselndem Untergrund. Das bedeutet: weniger „Show“, mehr Funktion. Gerade wenn die Route nicht immer perfekt geteert ist, spielt die Himalayan ihre Stärken aus – mit einer Haltung, die Vertrauen gibt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Daten
Honda: Drehfreude und klare Gasantwort
Beim Honda CB 500 Hornet steht das Fahrgefühl im Vordergrund. Die Motorabstimmung wirkt so, dass man in vielen Situationen ohne großes Nachdenken zügig beschleunigen kann. Das macht das Motorrad besonders angenehm für den Alltag: Ampelstarts, Überholvorgänge oder das schnelle Reagieren im Stadtverkehr fühlen sich stimmig an. Auch auf Landstraßen bleibt der Charakter lebendig, ohne dass man ständig „am Limit“ fahren muss.
Royal Enfield: entspannter, aber robust wirkender Antrieb
Die Himalayan vermittelt eher das Gefühl von „gleichmäßig vorwärtskommen“. Der Antrieb ist weniger auf maximale Drehfreude im engen Straßenbereich ausgelegt, sondern auf Durchzug und kontrollierbares Fahren. Das ist auf längeren Touren und bei wechselndem Untergrund ein Vorteil: Man kann entspannt fahren, ohne dass ständig der nächste Drehzahlbereich gesucht werden muss. Gerade im Gelände oder auf Schotter ist diese Art von Motorcharakter oft angenehmer als ein sehr sportlich-aggressives Setup.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder bewegen
Honda: präzise auf der Straße
Die CB 500 Hornet spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo die Fahrbahn klar definiert ist. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Kurvengefühl und sorgt dafür, dass Richtungswechsel kontrolliert wirken. Auch bei zügiger Fahrt bleibt die Linie gut nachvollziehbar. Das macht die Maschine zu einem starken Kandidaten, wenn häufig kurvige Strecken oder dynamische Landstraßen im Plan stehen.
Royal Enfield: mehr Reserven für unruhigen Untergrund
Die Himalayan ist spürbar auf „uneben“ vorbereitet. Bodenfreiheit und die insgesamt auf Abenteuer ausgelegte Geometrie helfen dabei, dass man sich auch auf schlechterem Untergrund weniger Gedanken machen muss. Das Handling ist dabei nicht „sportlich“ im Sinne von maximaler Schräglagenagilität, sondern eher auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Wer gern mal auf Schotterstraßen fährt oder Touren plant, bei denen die Route auch spontan anders wird, bekommt hier ein Motorrad, das dafür gemacht wirkt.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Honda: bequem für kurze bis mittlere Strecken
Die Sitzposition der CB 500 Hornet ist so gestaltet, dass sie im Alltag nicht ermüdet. Für Pendeln, Stadtfahrten und Wochenendtouren ist das Motorrad angenehm. Die Ergonomie unterstützt eine aktive Fahrhaltung, ohne dass sie auf Dauer anstrengend wird. Wer viel Asphalt fährt und dabei gern „in Bewegung“ bleibt, wird den Komfort schnell zu schätzen wissen.
Royal Enfield: aufrecht und tourentauglich
Die Himalayan setzt stärker auf eine aufrechte, entspannte Haltung. Das ist besonders praktisch, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn man öfter mal anhalten, umplanen oder einfach langsam fahren möchte. Auf unebenem Untergrund hilft die aufrechte Sitzposition oft dabei, das Motorrad besser zu „lesen“ und die Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig ist das Setup weniger darauf ausgerichtet, maximal sportlich in die Kurve zu gehen.
Bremsen und Sicherheit: Praxis zählt
Im Alltag ist Sicherheit mehr als nur ein einzelnes Bauteil. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie kontrolliertes Bremsen ermöglichen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Einsatz: Die CB 500 Hornet spielt ihre Stärken vor allem bei zügiger Straßenfahrt aus, während die Himalayan durch ihre Abenteuer-Orientierung besonders dann punktet, wenn die Haftung schwankt. Wer häufig bei Regen, auf wechselndem Belag oder auf unruhigen Strecken unterwegs ist, profitiert davon, dass das Gesamtpaket auf „robust und kontrolliert“ ausgelegt ist.
Alltag, Wartung und Kosten: Was man beim Kauf mitdenken sollte
Honda: moderne Alltagstugenden
Die CB 500 Hornet steht für einen unkomplizierten Betrieb und ein insgesamt sehr „rundes“ Gefühl im Alltag. Das betrifft nicht nur das Fahren, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad im täglichen Gebrauch präsentiert. Wer Wert auf einen zuverlässigen, gut kalkulierbaren Betrieb legt und das Motorrad häufig nutzt, wird das Gesamtpaket besonders attraktiv finden.
Royal Enfield: Charakter mit Abenteuerfaktor
Die Himalayan ist weniger „glattgebügelt“, sondern eher ein Motorrad mit eigenem Stil. Das kann ein Vorteil sein, wenn man genau diese Art von Motorrad sucht: robust, tourorientiert und mit dem Wunsch, auch mal abseits der üblichen Wege unterwegs zu sein. Bei der Wartung und im Service ist es sinnvoll, die eigene Region und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen im Blick zu behalten – das gilt grundsätzlich für alle Modelle, bei denen der Fokus stärker auf Nischen- oder Abenteuer-Use-Cases liegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Starker Straßenfokus: dynamisches Fahren fühlt sich natürlich an.
- Präzises Handling auf Asphalt, besonders bei zügiger Fahrt.
- Alltagstauglich für Pendeln und Wochenendtouren.
- Direktes Fahrgefühl durch passende Motor- und Fahrwerksabstimmung.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Weniger „Offroad-tauglich“ im Vergleich zur Himalayan, wenn es wirklich unruhig wird.
- Abenteuer-Anspruch ist eher begrenzt: Für Schotter macht sie Spaß, aber sie ist nicht die erste Wahl für längere Offroad-Pläne.
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Abenteuer-Orientierung: mehr Reserven für wechselnden Untergrund.
- Touren-Feeling durch aufrechte Ergonomie und kontrollierbares Fahren.
- Robuster Auftritt, der auch bei schlechteren Strecken Vertrauen gibt.
- Entspannter Antrieb für lange Strecken und gleichmäßiges Tempo.
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Weniger sportliche Agilität auf der Straße im Vergleich zur CB 500 Hornet.
- Anspruch an den eigenen Fokus: Wer nur Asphalt und sportliche Kurvenfahrten sucht, könnte die Prioritäten anders gesetzt haben.
Welche Ausstattung passt besser zum Fahrprofil?
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich für „Allround“ stehen, unterscheiden sie sich in der Art, wie man sie nutzt. Die CB 500 Hornet passt besonders gut, wenn die meisten Kilometer auf Asphalt entstehen und das Motorrad vor allem Spaß beim Fahren liefern soll. Die Himalayan passt besonders gut, wenn die Route nicht immer planbar ist und man gern auch mal auf Schotter, Feldwege oder weniger gepflegte Strecken ausweicht.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, Kurven und dynamischem Alltag liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, präzise wirkt und auf Asphalt besonders viel Fahrspaß liefert, wird mit der CB 500 Hornet sehr zufrieden sein. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportlich-pragmatischen Begleiter im Alltag nutzen möchte.
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl, wenn Touren, wechselnder Untergrund und Abenteuer im Mittelpunkt stehen. Wer gern plant, aber auch gern spontan fährt, und dabei Wert auf Kontrolle auf unruhigem Belag legt, bekommt mit der Himalayan ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Für Menschen, die nicht nur den besten Asphalt suchen, sondern die Strecke selbst als Erlebnis sehen, ist die Himalayan die passendere Entscheidung.