| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
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Honda CB 500 Hornet vs. Royal Enfield Scram 411: Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Stil
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda CB 500 Hornet steht für modernes, alltagstaugliches Handling und einen Motor, der sich unkompliziert anfühlt. Die Royal Enfield Scram 411 dagegen bringt den Charme eines klassischen Scramblers mit, kombiniert mit einem Charakter, der eher nach Gefühl als nach Zahlen klingt. Beide Modelle sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Grundidee und Zielgruppe: „Allrounder“ trifft „Scrambler-Vibe“
Die Honda CB 500 Hornet ist als vielseitiger Straßenläufer gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach jeden Tag nutzen kann: für Pendelstrecken, für spontane Ausfahrten und für längere Touren, wenn der Kopf nach mehr als nur Stadtverkehr verlangt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie.
Die Royal Enfield Scram 411 verfolgt dagegen eine klarere Stilrichtung. Als Scrambler setzt sie auf eine robuste Optik und ein Fahrgefühl, das sich oft „mechanischer“ anfühlt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch den Charakter des Fahrzeugs spüren möchten – gerade auf Landstraßen, Feldwegen oder dort, wo die Straße nicht perfekt ist.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CB 500 Hornet liefert ein sehr gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern im Alltag vorkommt. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt „linear“ und unterstützt ein entspanntes Fahren, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind.
Die Royal Enfield Scram 411 spielt dagegen stärker mit dem Drehmomentgefühl aus dem unteren bis mittleren Bereich. Das kann sich wie ein „Ziehen“ anfühlen, das man nicht nur abruft, sondern das man auch spürt. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der oft etwas ruhiger und zugleich bewusster wirkt: weniger hektisch, mehr im Rhythmus der Straße.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- Honda CB 500 Hornet: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem gleichmäßigen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „romantisch“ wirkt, wenn genau das gewünscht ist.
- Royal Enfield Scram 411: Stärken liegen im spürbaren Drehmomentgefühl und im Scrambler-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Fahrtempo auf der Autobahn oder bei sehr sportlichen Überholmanövern nicht die gleiche Selbstverständlichkeit bietet wie bei einem straßenorientierten Setup.
Fahrwerk, Handling und Komfort: Wer liegt auf der Straße besser?
Beim Handling zeigt die Honda CB 500 Hornet ihre Stärke als straßenorientiertes Motorrad. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Einlenken und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, besonders auf glatten, gut ausgebauten Straßen. In Kurven lässt sie sich meist sauber führen, und das Zusammenspiel aus Sitzposition und Lenkkonzept wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer „einfach passend“.
Die Royal Enfield Scram 411 ist weniger auf maximale Straßenpräzision getrimmt, sondern eher auf ein robustes, alltagstaugliches Fahrgefühl. Auf unebenen Abschnitten kann das sogar ein Vorteil sein: Das Motorrad wirkt dann weniger „empfindlich“ und eher bereit, mit dem Untergrund zu arbeiten. Wer häufig über schlechte Straßen oder gemischte Strecken fährt, findet hier oft mehr Spaß als auf einem rein sportlich abgestimmten Bike.
Komfort: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die Honda CB 500 Hornet bietet in der Regel eine Sitzposition, die für längere Fahrten angenehm bleibt. Der Fokus liegt auf Kontrolle und einem entspannten, aber aktiven Fahrgefühl. Die Royal Enfield Scram 411 wirkt dagegen oft „klassischer“ in der Ergonomie: Das kann sehr angenehm sein, wenn der Stil passt – gleichzeitig kann es bei sehr langen Strecken darauf ankommen, wie die individuelle Körpergröße und Sitzhöhe zusammenspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Bereich Bremsen zeigt sich bei beiden Modellen: Sicherheit entsteht nicht nur durch die reine Bremsleistung, sondern auch durch Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel. Die Honda CB 500 Hornet punktet typischerweise mit einem gut kontrollierbaren Ansprechverhalten, das in der Stadt und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Ampeln, Kreisverkehre und Stop-and-go anstehen.
Die Royal Enfield Scram 411 kann ebenfalls mit einem zuverlässigen Bremsgefühl überzeugen. Der Unterschied liegt eher im Gesamtpaket: Während die Honda oft „sportlicher“ und direkter wirkt, fühlt sich die Scram 411 eher wie ein Motorrad an, das man souverän und ruhig bewegt. Für viele ist genau das der Charme.
Elektronik, Ausstattung und Bedienung: Wie modern fühlt sich das Motorrad an?
Bei der Honda CB 500 Hornet fällt häufig die moderne Bedienlogik auf. Das Motorrad wirkt in der Handhabung sehr durchdacht, und die Bedienung unterstützt ein unkompliziertes Handling. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag genutzt wird.
Die Royal Enfield Scram 411 setzt stärker auf den klassischen Charakter. Das bedeutet nicht automatisch „weniger“, aber oft „anders“: Die Bedienung wirkt weniger wie ein technisches Gadget, sondern mehr wie ein Motorrad, das man intuitiv versteht. Wer Wert auf Stil und ein „ehrliches“ Fahrgefühl legt, wird das häufig als Vorteil sehen.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten im Blick
Für die Kaufentscheidung ist neben dem Fahrspaß auch wichtig, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die Honda CB 500 Hornet wird oft mit einem insgesamt sehr pflegeleichten Gesamtkonzept verbunden. Das hilft, wenn regelmäßige Wartung planbar bleiben soll und das Motorrad möglichst wenig „Überraschungen“ liefert.
Die Royal Enfield Scram 411 kann ebenfalls eine solide Basis bieten, wobei der Charakter stärker in Richtung „Marken-typisch“ geht. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Motorrad zu fahren, das nicht nur Transportmittel ist, sondern auch Identität, wird die Wartungs- und Service-Thematik oft entspannter sehen. Entscheidend ist, dass Ersatzteil- und Serviceverfügbarkeit im eigenen Umfeld geprüft wird.
Design und Stil: Zwei unterschiedliche Gründe, sich zu verlieben
Die Honda CB 500 Hornet wirkt modern und straßenorientiert. Das Design ist klar, dynamisch und passt gut zu einem Motorrad, das man als Allrounder versteht. Die Royal Enfield Scram 411 dagegen ist ein Scrambler mit Retro-Appeal. Sie zieht Blicke auf sich, weil sie nicht versucht, sich zu verstecken – sondern bewusst ihren Stil zeigt.
Stärken und Schwächen beim „Look & Feel“
- Honda CB 500 Hornet: Stärke ist die zeitgemäße, sportlich-elegante Optik und das stimmige Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Look weniger „individuell“ wirkt, wenn genau das gesucht wird.
- Royal Enfield Scram 411: Stärke ist der markante Scrambler-Charakter und die Identität. Schwäche kann sein, dass nicht jede Person den Retro-Stil oder das eher „klassische“ Fahrgefühl als Vorteil empfindet.
Welche Unterschiede machen im Alltag den größten Unterschied?
Wenn beide Motorräder nebeneinander stehen, kristallisieren sich meist drei Themen heraus: Fahrgefühl, Streckenprofil und Erwartung an den Charakter.
Die Honda CB 500 Hornet ist besonders stark, wenn der Fokus auf einem runden, stressfreien Gesamtpaket liegt: Stadt, Landstraße und auch längere Fahrten sollen sich leicht anfühlen. Die Royal Enfield Scram 411 ist besonders stark, wenn der Weg nicht nur „funktionieren“ soll, sondern auch „Spaß machen“ soll – vor allem auf gemischten Strecken und wenn der Scrambler-Look Teil der Motivation ist.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn ein straßenorientiertes Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, sich in der Stadt leicht dosieren lässt und auf der Landstraße ein sehr stimmiges, stabiles Fahrgefühl vermittelt. Wer ein vielseitiges Bike möchte, das sich wie ein verlässlicher Allrounder anfühlt, trifft mit der Honda meist genau den richtigen Ton.
Die Royal Enfield Scram 411 passt besser, wenn der Scrambler-Charakter im Vordergrund steht und ein Motorrad gesucht wird, das sich auf unebenen oder gemischten Strecken besonders stimmig anfühlt. Wer den eher „klassischen“ Motor- und Fahrstil mag, Wert auf Stil und Identität legt und nicht nur maximale Straßenpräzision erwartet, wird mit der Scram 411 deutlich mehr Begeisterung finden.
Kurz gesagt: Honda für das runde, moderne Allround-Paket – Royal Enfield für den Scrambler-Vibe und das besondere Fahrgefühl.