UVP 7.819 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 8.499 €
Baujahr von 2016 bis 2020
Ausgewogenes, zugängliches und sportliches A2-Naked-Bike.
Weiter zum Testbericht
Die Leichtigkeit des Seins
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk
  • Sound
  • zugängliches Motorrad
  • einfach zu fahren
  • viel Fahrspaß
  • gute Navi-Lösung
Kontra:
  • etwas klobige Spiegel
  • Sozius-Sitzkomfort 1b
Pro:
  • Motor
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Gesamtpaket
Kontra:
  • Windschild klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.060mm
Gewicht196kg
Radstand1.404mm
Länge2.138mm
Radstand1.404mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km
Leistung75 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß. 
 
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.050 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.250 €
  • Farben: Rot, Weiß, Schwarz

Einfach gut

Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.

Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.

Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.

Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Extras:

Reise-Paket1248,95 €

    Kofferset

    Hohes Windschild

    Komfortsitzbank

    USB Anschluss im Cockpit

 

Wochenende-Paket772,95 €

    ABS-Softtaschen

    Hohes Windschild

    Tankpad

    USB Anschluss im Cockpit

 

Urban-Paket439,95 €

    USB Anschluss im Cockpit

    Gepäckbrücke

    Top Case

    Rückenlehne Sozius

 

Sport Paket419,95€

    Kurzer Kennzeichenhalter

    Kettenschutz

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 8.499€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.700€
  • Baujahre: seit 2020
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: icon grey, sonic grey, phantom blue

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CB 500 Hornet vs Yamaha Tracer 700: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wer zwischen der Honda CB 500 Hornet und der Yamaha Tracer 700 schwankt, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher ein agiles, leichtes Naked Bike sein, das im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen besonders lebendig wirkt – oder ein straßenorientiertes Touring-Feeling mit mehr Komfort und Schutz für längere Strecken? Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad für viele Situationen suchen. Doch die Schwerpunkte sind unterschiedlich.

Grundcharakter: agil und direkt vs. tourentauglich und souverän

Honda CB 500 Hornet: Naked-Feeling mit Fokus auf Leichtigkeit

Die Honda CB 500 Hornet setzt auf den klassischen Naked-Ansatz: aufrechte, kompakte Ergonomie, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Im Vergleich zur Tracer 700 wirkt die Hornet oft „näher“ an der Straße – weniger Touren-Atmosphäre, mehr Fahrspaß im Alltag. Gerade wenn die Strecke aus Ampeln, kurzen Ausfahrten und wechselnden Straßenbelägen besteht, spielt die Hornet ihre Stärke aus: Sie bleibt handlich, wirkt unkompliziert und lässt sich ohne großen Aufwand bewegen.

Yamaha Tracer 700: mehr Komfort für längere Strecken

Die Yamaha Tracer 700 ist stärker auf Allround-Touren ausgelegt. Der Aufbau und die Ausrichtung zielen darauf, dass sich auch längere Fahrten entspannter anfühlen. Im Vergleich zur Hornet steht weniger die maximale „Naked-Direktheit“ im Vordergrund, sondern ein souveräneres Gesamtpaket: mehr Schutz vor Wind, ein tourentauglicheres Setup und ein Fahrstil, der auch auf längeren Etappen gelassen bleibt. Wer regelmäßig Pendelstrecken mit Autobahnanteil oder Wochenendtouren fährt, findet hier oft den passenderen Charakter.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. entspannter Vortrieb

Beide Motorräder bewegen sich im Segment der mittelgroßen Straßenmaschinen, aber sie vermitteln den Vortrieb unterschiedlich. Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Alltag häufig „spritziger“ im Antritt und belohnt ein aktives Fahren. Das passt besonders gut, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo sich die Hornet im Stadtverkehr und auf Landstraßen wohlfühlt.

Die Yamaha Tracer 700 hingegen vermittelt oft das Gefühl, dass sie den Takt vorgibt. Im Vergleich zur Hornet wirkt der Antrieb tendenziell weniger „kurz und knackig“, sondern eher gleichmäßiger und dadurch entspannter für konstante Fahrten. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken länger werden oder wenn nicht ständig die Drehzahl im Fokus steht. Für Fahrende, die gern zügig unterwegs sind, aber dabei nicht permanent „arbeiten“ möchten, kann die Tracer 700 die stimmigere Wahl sein.

Fahrwerk und Handling: leichtes Spiel vs. stabiler Reisecharakter

Hornet: wendig, schnell umsetzbar, macht Kurven Spaß

Im direkten Vergleich zeigt die Honda CB 500 Hornet ein Handling, das sich schnell anfühlt. Richtungswechsel gehen zügig, das Motorrad wirkt leicht zu kontrollieren und vermittelt ein sicheres Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigem Spurwechsel ist das ein Pluspunkt. Die Hornet bleibt dabei eher „sportlich-naked“, also mit dem Fokus auf Dynamik statt auf maximale Langstreckenruhe.

Tracer 700: mehr Stabilität bei Tempo und auf Distanz

Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es nicht nur um die nächste Kurve geht, sondern um Stabilität und Komfort über längere Zeit. Das Fahrwerk wirkt im Vergleich zur Hornet oft etwas „touriger“ abgestimmt: Das Motorrad bleibt bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger und unterstützt eine entspanntere Sitzhaltung. Wer häufig weitere Strecken fährt oder auch mal längere Autobahnabschnitte einplant, profitiert von diesem Charakter.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Bei beiden Modellen steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 500 Hornet wirkt in der Regel sehr gut dosierbar und lässt sich kontrolliert verzögern, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Situationen hilft. Die Yamaha Tracer 700 bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, wirkt aber häufig „tourensicher“ – also darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten konstant zu funktionieren.

Wichtig ist: Die subjektive Bremsleistung hängt auch von Belägen, Wartungszustand und Fahrstil ab. Wer regelmäßig sportlich fährt, achtet besonders auf den Zustand der Bremsanlage. Wer vor allem entspannt unterwegs ist, profitiert von der einfachen Handhabung und dem klaren Feedback.

Sitzposition und Komfort: kompakt vs. entspannter für lange Tage

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Motorrädern. Die Honda CB 500 Hornet ist eher kompakt und direkt: Das macht sie im Alltag angenehm, kann aber bei sehr langen Fahrten je nach Körpergröße und Gewohnheit weniger „entspannt“ wirken als ein tourorientiertes Setup.

Die Yamaha Tracer 700 ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Im Vergleich zur Hornet unterstützt sie oft eine Haltung, die weniger ermüdet, wenn die Fahrt länger dauert. Dazu kommt der größere Fokus auf Windschutz und eine insgesamt „tourigere“ Ergonomie. Wer also regelmäßig mehrere Stunden am Stück fährt, findet hier häufig den besseren Kompromiss.

Windschutz und Alltag: Naked-Look vs. Reise-Mehrwert

Beim Thema Windschutz unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Hornet ist als Naked Bike naturgemäß stärker dem Fahrtwind ausgesetzt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: In der Stadt und auf kurzen Strecken stört Wind weniger, und das Motorrad bleibt optisch und vom Gefühl her „pur“. Auf längeren Autobahnabschnitten kann der fehlende Windschutz jedoch spürbarer werden.

Die Yamaha Tracer 700 bietet im Vergleich mehr Schutz und damit oft ein angenehmeres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das reduziert Ermüdung und macht die Maschine besonders attraktiv, wenn Touren ein fester Bestandteil des Fahrplans sind.

Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt

Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich in der Praxis vor allem durch den „Einsatzbereich“. Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man schnell startet, unkompliziert bewegt und für spontane Fahrten nutzt. Die Tracer 700 ist stärker darauf ausgelegt, dass man sie auch für längere Touren vorbereitet und dabei mehr Komfort mitnimmt.

Im Vergleich spielt außerdem die Frage eine Rolle, wie häufig Gepäck oder Zubehör genutzt wird. Wer regelmäßig mit Koffer- oder Taschenlösungen unterwegs ist oder längere Strecken plant, wird bei der Tracer 700 oft eher das passende Gesamtpaket finden. Wer dagegen vor allem kurze Strecken fährt und das Motorrad möglichst „clean“ halten möchte, ist mit der Hornet häufig besser bedient.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 500 Hornet – Stärken

  • Agiles Handling und direkter Fahrcharakter für Stadt und Landstraße
  • Unkompliziertes Alltagsgefühl mit Fokus auf Fahrspaß
  • Leicht zu kontrollieren, besonders bei häufigen Richtungswechseln

Honda CB 500 Hornet – Schwächen

  • Weniger Windschutz als bei tourorientierten Modellen
  • Für sehr lange Strecken kann die entspannte Ergonomie je nach Fahrerprofil weniger ideal sein

Yamaha Tracer 700 – Stärken

  • Tourenkomfort mit mehr Schutz und entspannterem Gesamtgefühl
  • Stabiler Charakter bei längeren Fahrten und höheren Geschwindigkeiten
  • Allround-Eignung für Pendeln und Wochenendtouren

Yamaha Tracer 700 – Schwächen

  • Im Vergleich zur Hornet weniger „pur“ und direkt im Naked-Feeling
  • Wer maximale Leichtfüßigkeit im Stadtverkehr sucht, empfindet die Tracer 700 eventuell als weniger „spielerisch“

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Honda CB 500 Hornet und Yamaha Tracer 700 hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Hornet ist besonders passend, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht, wenn Kurven und spontane Ausfahrten häufig sind und wenn ein leichtes, direktes Handling wichtiger ist als maximaler Komfort über Distanz.

Die Tracer 700 ist dagegen die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn Windschutz und entspannteres Reisen eine größere Rolle spielen und wenn das Motorrad auch bei Tempo und auf Autobahnabschnitten souverän wirken soll. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl für das tägliche Fahren als auch für Touren „einfach funktioniert“, wird hier oft schneller glücklich.

Fazit:

Die Honda CB 500 Hornet ist die richtige Wahl, wenn im Fokus Agilität, Direktheit und Fahrspaß stehen. Sie passt besonders gut für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Landstraßenrunden und alle, die ein unkompliziertes Naked-Bike bevorzugen. Ihre Stärke liegt im lebendigen Handling und in der schnellen Umsetzbarkeit – weniger im Komfortfokus für lange Autobahn- oder Reiseetappen.

Die Yamaha Tracer 700 empfiehlt sich, wenn Tourenkomfort, Windschutz und entspannteres Reisen wichtiger sind. Im Vergleich zur Hornet wirkt sie oft stabiler und „touriger“, wodurch sie sich besonders für längere Fahrten, gemischte Strecken und höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten eignet. Wer ein Motorrad sucht, das Alltag und Wochenendtouren gleichermaßen abdeckt, findet in der Tracer 700 häufig den runderen Kompromiss.

Kurz gesagt: Hornet für das spielerische Naked-Feeling – Tracer 700 für mehr Komfort und Reise-Genuss.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙