| UVP | 9.959 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- E-Clutch funktioniert super
- typischer Vierzylinder Character
- bissiger Sound
- ausgereiftes Motorrad, alles hat Hand und Fuß
- Fahrwerk und Bremsen top
- auch ohne E-Clutch verfügbar
- E-Clutch optisch 1b
- keine Fahrmodi
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 203 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Honda CB 650 R mit E-Clutch ist ein besonderes Bike. Zum Einen wegen der neuartigen Kupplungshilfe, zum Anderen, weil sie mit einen 4-Zylinder-Motor ausgestattet ist. Sie fährt sich klasse, ist einfach zu handeln und eignet sich daher auch für nicht ganz so erfahrene Biker. Das moderne Display gefällt uns ebenfalls besser als das Alte, insofern hat das Update für durchaus 2024 Sinn gemacht. Im Vordergrund steht bei alledem aber immer noch der Fahrspaß, den auch schon die Vorgängerin ohne E-Clutch bieten konnte. Tolles Motorrad! Sie ist übrigens auch ohne E-Clutch für 8.800 Euro erhältlich.Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Dort steht die CB 650 R mit E-Clutch als Vorführer bereit. Wir raten Euch zur Probefahrt, damit ihr feststellen könnt, wie gut die neue E-Clutch funzt. Viel Spaß!
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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Honda CB 650 R vs Royal Enfield Classic 650 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CB 650 R steht für modernen Roadster-Anspruch, präzises Handling und ein sportlich aufgeräumtes Gesamtpaket. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen setzt auf Retro-Charme, einen charakterstarken Motor und das Gefühl, mit jeder Fahrt ein Stück Motorradgeschichte mitzunehmen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem klären, welcher Stil im Alltag wirklich begeistert: eher dynamisch und „clean“ oder eher klassisch und „authentisch“.
Erster Eindruck: Roadster vs. Retro-Ikone
Die Honda CB 650 R wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf Fahrspaß und Übersichtlichkeit getrimmt ist. Das Design ist klar, modern und wirkt „technisch“ – vom Auftritt bis zur Sitzposition. Die Royal Enfield Classic 650 spielt dagegen bewusst mit klassischen Formen: runde Linien, eine stimmige Retro-Silhouette und eine Ausstrahlung, die man nicht erklären muss.
Stärken zeigen sich hier vor allem im persönlichen Geschmack: Die Honda passt besonders gut, wenn ein Motorrad im Alltag „funktionieren“ soll und optisch eher Richtung Streetfighter-Roadster geht. Die Royal Enfield punktet, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern auch Stil, Sound und Atmosphäre liefert.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Fahrgefühl trennen sich die Wege deutlich. Die Honda CB 650 R vermittelt ein eher modernes, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es die Leistung sauber in Vortrieb umsetzen – mit einem Fokus auf gleichmäßige Dynamik und ein sportliches „Mitgehen“. Gerade auf der Landstraße macht sich das bemerkbar, wenn es um zügiges Beschleunigen, saubere Linien und ein direktes Gefühl für Gasannahme geht.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen stärker auf den eigenen Rhythmus. Der Motor wirkt charaktervoll und „mechanischer“, was viele Fahrerinnen und Fahrer genau daran lieben: Das Motorrad fühlt sich lebendig an, nicht steril. Wer gerne mit Gefühl fährt, Drehzahlen bewusst nutzt und den Motor als Teil des Erlebnisses versteht, wird hier eher glücklich.
Vergleich im Alltag: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich wirkt die Honda oft wie die „schnellere“ Wahl im Sinne von Agilität und Reaktionsfreude. Die Royal Enfield kann dagegen in Situationen überzeugen, in denen nicht maximale Sportlichkeit im Vordergrund steht, sondern ein stimmiger, entspannter Fahrstil. Beide Motorräder bringen Fahrspaß – aber auf unterschiedliche Art: Die Honda eher durch Präzision, die Royal Enfield eher durch Charakter.
Fahrwerk & Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Die Honda CB 650 R ist auf ein dynamisches Fahrverhalten ausgelegt. Das Handling wirkt zielgerichtet, Kurven lassen sich zügig anfahren und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße mehr fordert. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt die Linie meist stabil, was auf Landstraßen und bei sportlicherem Fahren ein echter Vorteil ist.
Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich eher mit Ruhe und „Oldschool“-Gelassenheit. Das bedeutet nicht, dass sie unpräzise wäre – aber der Fokus liegt weniger auf sportlicher Kantenpräzision, sondern auf einem stimmigen Gesamtablauf. Wer gerne entspannt unterwegs ist und das Motorrad nicht permanent „sportlich“ ausreizt, profitiert von dieser Art des Fahrgefühls.
Stärken & Schwächen im Handling
Honda-Stärken: agiles Gefühl, sportliche Kontrolle, gutes Zusammenspiel aus Fahrwerk und Fahrdynamik.
Honda-Schwäche: Wer explizit den Retro-Charakter sucht, bekommt eher ein modernes Roadster-Erlebnis als „klassische“ Stimmung.
Royal-Enfield-Stärken: stimmiger Charakter, entspannteres Fahrgefühl, viel Atmosphäre.
Royal-Enfield-Schwäche: Wer maximale sportliche Präzision erwartet, wird die Honda als klarer empfundenen „Werkzeugkasten“ für dynamisches Fahren sehen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Modellen spielt das Thema Bremsgefühl eine große Rolle. Die Honda CB 650 R wirkt dabei oft wie die konsequentere Wahl, wenn es um ein direktes Ansprechverhalten und ein sportlich orientiertes Sicherheitsgefühl geht. Das hilft besonders in Situationen, in denen schnell dosiert werden muss – etwa beim zügigen Einlenken oder beim Anbremsen aus höherer Geschwindigkeit.
Die Royal Enfield Classic 650 kann ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist stärker auf „kontrolliert“ statt „sportlich aggressiv“ ausgelegt. Das ist für viele Fahrten im Alltag genau richtig: ruhig, berechenbar und passend zum Retro-Konzept. Wer jedoch sehr sportlich fährt und häufig hart bremst, wird die Honda tendenziell als souveräner im dynamischen Einsatz wahrnehmen.
Komfort & Sitzposition: Wie lange macht das Spaß?
Komfort ist mehr als nur Federung: Es geht um Sitzposition, Ergonomie und das Gefühl, wie das Motorrad über längere Zeit „mitträgt“. Die Honda CB 650 R bietet eine sportlichere Ausrichtung, die sich besonders dann auszahlt, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird. Für viele ist das ideal, weil die Maschine nicht „zu gemütlich“ wirkt, sondern die Kontrolle unterstützt.
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt im Vergleich oft entspannter im Gesamteindruck. Das passt gut zu Fahrten, bei denen weniger das Tempo im Fokus steht, sondern das Genießen: Stadtverkehr, Landstraße im moderaten Rhythmus oder Touren mit Pausen. Wer eine klassische Sitzhaltung bevorzugt, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag zeigt sich die Honda oft als „schnell einsatzbereit“: Sie wirkt modern, leicht zu handeln und macht auch kurze Fahrten angenehm. Die Royal Enfield ist dagegen eher die Wahl für Menschen, die bewusst Motorrad fahren wollen – mit mehr Gefühl für Stil und Motorcharakter. Beide können im Alltag funktionieren, aber die Motivation dahinter ist unterschiedlich.
Design, Ausstattung & Individualisierung
Die Honda CB 650 R punktet mit einem modernen Look, der sich gut in die aktuelle Street-Roadster-Welt einfügt. Dazu kommt eine Ausstattung, die auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Wer sein Motorrad eher „clean“ hält oder gezielt sportlich ausrichten möchte, findet hier eine gute Basis.
Die Royal Enfield Classic 650 lebt von ihrem Retro-Design. Gerade deshalb ist sie häufig ein Kandidat für Individualisierung: optische Akzente, Zubehör und Umbauten, die den klassischen Stil noch stärker betonen. Wer gerne mit dem Motorrad „identifiziert“ und es als persönliches Projekt sieht, wird an der Royal Enfield besonders viel Freude haben.
Wartung, Service & Kosten: Praxis statt Theorie
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur Fahrwerte eine Rolle, sondern auch die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. In der Praxis sind beide Marken grundsätzlich auf regelmäßige Wartung ausgelegt, aber der Charakter der Modelle unterscheidet sich: Die Honda wirkt wie ein modernes, gut abgestimmtes Gesamtpaket, das viele Fahrerinnen und Fahrer als „einfach“ im Handling erleben. Die Royal Enfield kann durch ihren klassischen Ansatz und die starke Community ebenfalls punkten – besonders, wenn man Service und Ersatzteilthemen nicht als reines Ärgernis betrachtet, sondern als Teil des Motorradlebens.
Wichtig ist: Wer Wert auf möglichst unkomplizierte Alltagsroutine legt, wird die Honda häufig als entspannter empfinden. Wer dagegen bewusst den Retro-Charakter wählt und sich gerne mit dem Motorrad beschäftigt, findet in der Royal Enfield eine passende Basis.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Honda CB 650 R und Royal Enfield Classic 650 hängt weniger von „besser“ im absoluten Sinn ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Honda CB 650 R: ideal für
- Fahrende, die ein präzises, modernes Roadster-Gefühl möchten
- Alltagstouren mit sportlicher Dynamik auf Landstraße und Stadt
- Menschen, die ein Motorrad bevorzugen, das direkt reagiert und sich aktiv fahren lässt
Royal Enfield Classic 650: ideal für
- Fahrende, die Retro-Charme und Motorcharakter wirklich genießen
- Touren und Fahrten, bei denen Atmosphäre wichtiger ist als maximale Sportlichkeit
- Menschen, die ihr Motorrad gerne individualisieren und als Stilobjekt sehen
Fazit:
Die Honda CB 650 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell überzeugt: präzises Handling, modernes Fahrgefühl und ein insgesamt sportlich kontrollierter Charakter. Wer häufig zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein direktes Ansprechverhalten schätzt, findet in der Honda den passenderen Partner.
Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: authentisch. Der charaktervolle Motor, die entspanntere Art des Fahrens und der starke Retro-Auftritt machen sie zur idealen Wahl für Menschen, die Motorradfahren als Erlebnis sehen – mit mehr Stil, Sound und „Oldschool“-Gefühl. Wer weniger auf sportliche Präzision und mehr auf Atmosphäre setzt, wird mit der Royal Enfield deutlich glücklicher.
Kurz gesagt: Honda für dynamische Präzision, Royal Enfield für Retro-Charakter und Genuss.