| UVP | 8.060 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- sehr einfach zu fahren
- schicker 270 Grad Sound
- gut ablesbares Cockpit mit leichter Handyanbindung und Navi
- lange Garantiezeit
- Durchzug in hohen Gängen mau wegen langer Übersetzung
- Kupplungshebel nicht einstallbar
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 353 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Showa Mono-Stoßdämpfer (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montiert Vierkolben-Bremszange ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheie, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Die Hornet ist kein Blender – sie liefert einfach ab
Die Honda CB750 Hornet des Baujahrs 2025 ist ein richtig starkes Mittelklasse-Naked-Bike, weil sie nicht versucht, alles über Spektakel zu regeln. Sie hat genug Leistung, um auf der Landstraße ernsthaft Spaß zu machen. Sie ist leicht und zugänglich genug, um auch im Alltag nicht zu nerven. Sie hat moderne Ausstattung, ohne den Fahrer mit Technik zu erschlagen. Und sie wirkt nach dem 2025er Update fahrdynamisch reifer, stabiler und kompletter als zuvor.
Am besten passt die Hornet zu Leuten, die ein Motorrad für fast alles suchen: Pendeln, Feierabendrunde, Wochenendtour, gelegentlich sportliches Kurvenräubern. Sie ist freundlich genug für Aufsteiger, aber nicht so zahm, dass erfahrene Fahrer nach drei Tagen gelangweilt absteigen. Gerade dieser Spagat macht sie so überzeugend. Sie ist nicht die lauteste Maschine am Stammtisch, nicht die exklusivste und nicht die radikalste. Aber wenn es darum geht, ein ehrliches, schnelles, handliches und bezahlbares Naked Bike zu bauen, hat Honda hier verdammt viel richtig gemacht.
Unterm Strich ist die CB750 Hornet 2025 so etwas wie der Kumpel, der nicht lange redet, sondern einfach den Helm aufsetzt und losfährt. Kein Drama, kein großes Getue, aber jede Menge Spaß. Der Motor hat Biss, das Fahrwerk hat jetzt mehr Rückgrat, die Ausstattung passt, der Preis bleibt fair und im Alltag macht sie einem das Leben leicht. Genau deshalb ist sie eines dieser Motorräder, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick heiratet, aber nach einer Woche nicht mehr freiwillig hergibt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen und eine sehr gut funktionierende Kaffeemaschine.
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Honda CB 750 Hornet vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich
Wer vor der Entscheidung steht, welche Maschine besser passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Honda CB 750 Hornet steht für modernes Street-Feeling, klare Straßenorientierung und ein Setup, das sich auf Asphalt besonders stimmig anfühlt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist eine Supermoto-Interpretation, die mit ihrem Charakter deutlich mehr Lust auf wechselnde Untergründe macht – von Stadtstraßen bis zu Schotter- und Feldwegen, solange die Realität nicht zu abenteuerlich wird. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich die Bikes in der Praxis, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich festlegt?
Grundidee im Vergleich: Straße vs. Supermoto
Die Honda CB 750 Hornet ist als straßenorientiertes Motorrad gedacht. Das spürt man beim Gesamtkonzept: Sitzposition, Abstimmung und Fahrgefühl zielen auf flüssiges Vorankommen, sauberes Handling und ein souveränes Tempo auf Landstraße und im Alltag. Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch mal abbiegt, wo es nicht ganz „geplant“ war. Das Fahrwerk und die Laufruhe sind auf Agilität und Traktion ausgelegt, wodurch sich die Maschine in Kurven und auf wechselndem Untergrund oft sehr lebendig anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorvergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Honda CB 750 Hornet wirkt in der Regel wie ein „Allrounder“: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man im Alltag entspannt fahren kann, ohne ständig am Gas zu hängen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Geschwindigkeiten vorkommen. Auf der Landstraße spielt sie ihre Stärken aus, weil sie gleichmäßig beschleunigt und sich gut dosieren lässt.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt dagegen mehr „Motorrad-Feeling“ im Sinne von Direktheit. Gerade wenn es ruppiger wird oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist, wirkt der Antrieb oft engagierter und „hands-on“. Das kann ein Vorteil sein, wenn Fahrten nicht nur aus Autobahn und glattem Asphalt bestehen. Gleichzeitig ist das Konzept weniger auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt, sondern eher auf dynamisches Fahren und kontrolliertes Tempo – besonders dann, wenn man die Maschine aktiv bewegt.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen in Kurven anfühlen
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich die unterschiedliche Zielrichtung. Die Honda CB 750 Hornet ist typischerweise so abgestimmt, dass sie auf Asphalt Stabilität und ein präzises Einlenken liefert. Das macht sie stark für zügige Fahrten, bei denen man Kurven sauber ansteuert und die Maschine „mitnimmt“, statt sie gegen die Gegebenheiten zu arbeiten. Auch bei wechselndem Belag bleibt sie meist gut berechenbar.
Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich häufig agiler an, wenn es unruhiger wird. Supermoto-typisch kann das Handling sehr direkt sein: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie viel Grip vorhanden ist und wie stark man die Maschine in die Kurve „mitnehmen“ kann. Das ist ein Plus, wenn man gern spielt, Kurven dynamisch fährt oder abseits der perfekten Strecke unterwegs ist. Als mögliche Schwäche gilt: Auf rein glattem Asphalt kann das Setup je nach Fahrstil weniger „seidig“ wirken als bei einer klar straßenorientierten Maschine.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es in der Praxis vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Honda CB 750 Hornet ist in der Regel darauf ausgelegt, dass man auch bei häufigem Stadtverkehr souverän verzögert und die Bremse gut kontrollieren kann. Das hilft besonders im Alltag, wenn man oft aus niedrigen Geschwindigkeiten anhalten muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, allerdings ist das Gefühl oft stärker vom Untergrund abhängig. Auf gemischtem Terrain ist das nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer die Maschine als Supermoto versteht, bremst meist ohnehin bewusster und passt die Fahrweise an. Wer dagegen vor allem auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, erwartet häufig ein „straßenruhigeres“ Bremsgefühl, das die Hornet meist besser trifft.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Wer fährt entspannter?
Bei Komfort und Alltagstauglichkeit trennt sich die Spreu schnell. Die Honda CB 750 Hornet ist in der Regel die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: Pendeln, kurze Strecken, gelegentliche längere Ausfahrten. Die Sitzposition und die Abstimmung wirken meist so, dass man nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Auch das Handling im Stadtverkehr ist typischerweise sehr angenehm, weil die Hornet auf Asphalt einfach stimmig wirkt.
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet vor allem dann, wenn Fahrten nicht nur „von A nach B“ sind. Wer gern mal eine Abkürzung über einen Feldweg nimmt oder sich auf Supermoto-typische Dynamik freut, wird die DR-Z als sehr passend empfinden. Als mögliche Schwäche kann sich bemerkbar machen, dass das Konzept weniger auf lange, komfortbetonte Strecken ausgelegt ist. Wer häufig lange Autobahnabschnitte fährt, sollte das im Hinterkopf behalten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 750 Hornet – Stärken
- Straßenfokus: Sehr stimmiges Fahrgefühl auf Asphalt, besonders bei zügiger Fahrweise.
- Allround-Charakter: Motor und Abstimmung wirken alltagstauglich und gut dosierbar.
- Berechenbarkeit: In Kurven und beim Bremsen meist ein ruhiges, sicheres Gefühl.
Honda CB 750 Hornet – Schwächen
- Weniger „Offroad-Lust“: Für echtes Gelände ist sie nicht gemacht; abseits befestigter Wege bleibt man besser vorsichtig.
- Konzept nicht für Supermoto-Fans: Wer genau diesen agilen Supermoto-Charakter sucht, wird eher bei der DR-Z fündig.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Supermoto-Agilität: Lebendiges Handling, besonders wenn der Untergrund nicht perfekt ist.
- Direktes Fahrgefühl: Der Antrieb und die Abstimmung laden zu aktiver Fahrweise ein.
- Mehr Freiheit: Wer gern „um die Ecke“ fährt, profitiert von der Ausrichtung auf gemischte Strecken.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Begrenzter Langstreckenkomfort: Für lange, entspannte Touren ist das Konzept oft weniger ideal.
- Untergrundabhängigkeit: Auf reinem Asphalt kann das Fahrgefühl je nach Erwartung weniger „straßenfein“ wirken.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Alltag wirklich stattfindet. Die Honda CB 750 Hornet ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Straße liegt: Stadt, Landstraße, gelegentlich sportlich – aber mit dem Anspruch, dass sich das Motorrad im Alltag unkompliziert anfühlt. Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn Fahrten abwechslungsreich sind und der Reiz darin liegt, die Maschine aktiv zu bewegen, auch wenn der Untergrund nicht immer perfekt ist.
Fazit:
Die Honda CB 750 Hornet ist für alle die richtige Wahl, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf Asphalt ein sehr stimmiges, berechenbares Fahrgefühl bietet. Wer häufig pendelt, gern zügig über Landstraßen fährt und dabei Komfort sowie Dosierbarkeit von Motor und Bremsen schätzt, bekommt mit der Hornet einen starken Allrounder. Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich dagegen, wenn der Fahrspaß aus Agilität und dem Supermoto-Charakter entsteht: wechselnder Untergrund, dynamisches Kurvenfahren und das Gefühl, die Maschine aktiv zu „spielen“. Wer vor allem lange, entspannte Strecken auf perfektem Asphalt plant, wird mit der Hornet meist glücklicher. Wer dagegen Abwechslung sucht und auch mal abseits der glatten Strecke unterwegs ist, findet in der DR-Z 4SM oft die passendere Interpretation von Fahrspaß.