| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. CFmoto 800 MT Explore – Motorradvergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Es geht nicht nur um Datenblätter, sondern vor allem um Charakter. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Sportlichkeit, präzises Ansprechverhalten und eine Fahrdynamik, die auf Tempo und Kontrolle ausgelegt ist. Die CFmoto 800 MT Explore dagegen zielt stärker auf Alltag, Touren und eine entspannte, aber dennoch aktive Sitzposition. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee: Superbike-Fokus vs. Touren-Vielseitigkeit
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Runden anfühlt. Die Abstimmung ist auf sportliche Linienführung, hohe Stabilität und ein sehr direktes Feedback ausgelegt. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad als „Fahrmaschine“ versteht, findet hier eine klare Ausrichtung.
Die CFmoto 800 MT Explore verfolgt hingegen eine andere Philosophie: Sie wirkt wie ein Allrounder, der auch längere Strecken angenehm macht. Dabei bleibt sie nicht „zahm“, sondern bietet genug Dynamik, um im Alltag flott zu fahren. Der Schwerpunkt liegt jedoch spürbar auf Komfort, Alltagstauglichkeit und einer Ausstattung, die Touren leichter macht.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit auf der einen, Alltagstempo auf der anderen Seite
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird der Unterschied schnell greifbar. Die Honda ist auf ein sehr sportliches Leistungsbild ausgelegt: Das Ansprechverhalten wirkt zielgerichtet, und die Leistungsentfaltung unterstützt ein zügiges Fahren, bei dem man häufig in höheren Bereichen unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es „mitarbeitet“, sobald Gas gegeben wird.
Die CFmoto setzt stärker auf ein nutzbares Tempo über verschiedene Drehzahlbereiche. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht jede Fahrt wie ein Trainingslauf geplant ist. Gerade im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder bei wechselndem Tempo spielt die Alltagstauglichkeit ihre Stärke aus. Die Dynamik ist vorhanden, aber sie wirkt weniger auf maximale Sportausbeute getrimmt, sondern eher auf souveräne Fahrbarkeit.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig sportlich fährt und das Motorrad gern „arbeitet“ sieht, wird die Honda als konsequenten Begleiter erleben. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Ausfahrten entspannt bleibt und nicht ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster verlangt, findet in der CFmoto oft den besseren Kompromiss.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. entspannter Geradeaus- und Kurvenmix
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Honda ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt eng geführt: Man kann das Motorrad sehr gezielt in die Linie bringen, und es bleibt dabei stabil. Gerade bei zügiger Gangart profitieren Fahrer von der direkten Rückmeldung und dem Gefühl, dass das Motorrad „auf den Punkt“ reagiert.
Die CFmoto ist ebenfalls agil, aber der Charakter ist ein anderer. Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das Kurven souverän nimmt, ohne dabei den Fokus ausschließlich auf maximale Schräglagen-Performance zu legen. Das kann im Alltag ein Vorteil sein: weniger „Nervosität“ bei wechselnden Bedingungen, dafür ein harmonischer Mix aus Komfort und sportlicher Unterstützung.
Stärken und Schwächen im Handling
Honda-Stärken: sehr präzises Einlenken, sportliche Stabilität und ein Fahrgefühl, das Tempo belohnt.
Honda-Schwächen: wer Komfort über maximale Dynamik stellt, könnte die Abstimmung als „zu sportlich“ empfinden.
CFmoto-Stärken: alltagstaugliches Handling, angenehmeres Fahrgefühl bei wechselnden Strecken und eine entspanntere Abstimmung.
CFmoto-Schwächen: wer kompromissloses Superbike-Feeling sucht, wird die Honda als klarer in der Sportausrichtung wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Sportliche Verzögerung vs. souveräne Alltagsbremskraft
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Philosophien. Die Honda ist darauf ausgelegt, stark und fein dosierbar zu verzögern – passend zu einem Motorrad, das häufig aus höheren Geschwindigkeiten in sportliche Situationen geführt wird. Das System wirkt darauf getrimmt, dass man in kritischen Momenten Vertrauen hat und die Verzögerung kontrolliert abrufen kann.
Die CFmoto bietet ebenfalls eine solide Bremsleistung, die im Alltag sehr gut funktioniert. Die Dosierbarkeit und die Stabilität beim Bremsen sind so ausgelegt, dass man auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung: ausreichend sportlich, aber nicht übertrieben „auf Rennstrecke“ getrimmt.
Elektronik und Assistenz: Performance-orientierte Steuerung vs. praktische Unterstützung
Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Sport- und Tourenansatz. Die Honda setzt stärker auf eine Steuerung, die sportliches Fahren unterstützt: Traktions- und Fahrmodi greifen so, dass man das Motorrad dynamisch bewegen kann, ohne die Kontrolle zu verlieren. Das ist besonders interessant, wenn man gern mit verschiedenen Fahrstilen experimentiert oder die Fahrdynamik aktiv nutzt.
Die CFmoto wirkt in der Elektronik eher auf praktische Unterstützung ausgelegt. Das bedeutet: Die Systeme sollen vor allem im Alltag helfen, das Motorrad leicht zu beherrschen und Touren angenehm zu machen. Gerade wenn nicht jede Fahrt auf maximale Performance ausgerichtet ist, kann das den Unterschied machen.
Worauf man achten sollte
Wer viel auf der Hausstrecke oder auf kurvigen Strecken fährt und das Motorrad „ausreizen“ möchte, wird die Honda-Elektronik als besonders passend empfinden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt und sich unkompliziert fahren lässt, findet in der CFmoto oft die passendere Basis.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich aktiv vs. tourentauglich entspannt
Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Sitzposition und Ergonomie. Die Honda ist klar sportlich: Die Haltung ist aktiv, die Kontrolle über das Motorrad wird durch eine direkte Position unterstützt. Das ist ideal, wenn man gern „im Motorrad sitzt“ und die Arme sowie den Oberkörper aktiv einsetzt.
Die CFmoto bietet eine deutlich tourenorientiertere Sitzposition. Das macht sie besonders interessant für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung neu ausrichten möchte. Auch im Alltag ist das entspannter: weniger „Sportdruck“, mehr Fahrbarkeit.
Ausstattung und Alltag: Was auf Tour wirklich zählt
Beim Thema Ausstattung und Alltagstauglichkeit zeigt sich, dass die CFmoto stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt wirkt. Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man auch längere Strecken plant und dabei Komfort und praktische Features schätzt.
Die Honda ist dagegen stärker auf sportliche Nutzung fokussiert. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber sie fühlt sich am ehesten dort richtig wohl, wo die Fahrt zügig und dynamisch wird. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Die Honda ist das Motorrad, das man auswählt, wenn man fahren will, um zu genießen – aber mit sportlichem Anspruch.
Werte im Vergleich: Wie die Zahlen die Unterschiede erklären
Wenn man die aufgelisteten Werte beider Modelle gegenüberstellt, wird die Richtung schnell klar: Die Honda ist als leistungsstarkes Sportmotorrad positioniert, während die CFmoto als vielseitiges Tourenmotorrad gedacht ist. Das spiegelt sich in der Auslegung wider – von der Motorisierung über die Fahrwerksphilosophie bis hin zur Art, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt.
Die Honda wirkt dabei wie die konsequentere Wahl, wenn die Priorität auf maximaler Dynamik und sportlicher Kontrolle liegt. Die CFmoto ist dagegen die stimmigere Option, wenn das Motorrad nicht nur für kurze sportliche Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und eine entspanntere Gangart.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP passt besonders gut, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht. Wer Kurven dynamisch angeht, gern hohe Reserven nutzt und ein Motorrad sucht, das bei zügiger Fahrweise sehr präzise bleibt, wird hier viel Freude haben. Auch Fahrer, die eine sportliche Sitzposition mögen und das Motorrad aktiv bewegen wollen, finden in der Honda eine klare Antwort.
CFmoto 800 MT Explore
Die CFmoto 800 MT Explore ist ideal, wenn ein Motorrad für Alltag und Touren gesucht wird. Wer längere Strecken plant, Wert auf eine entspanntere Ergonomie legt und ein vielseitiges Motorrad möchte, das sich unkompliziert fahren lässt, trifft mit der CFmoto häufig die richtige Wahl. Besonders spannend ist sie für Fahrer, die nicht nur „schnell“, sondern vor allem „passend“ unterwegs sein wollen.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl für alle, die ein kompromisslos sportliches Motorrad suchen: präzises Handling, sportliche Brems- und Elektronikunterstützung sowie ein Fahrgefühl, das Tempo und Kontrolle belohnt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven dynamisch fahren, das Motorrad aktiv bewegen möchten und bei jeder Ausfahrt den sportlichen Charakter spüren wollen.
Die CFmoto 800 MT Explore punktet vor allem dort, wo Alltag und Touren zusammenkommen: eine tourentauglichere Sitzposition, ein souveränerer Charakter im gemischten Fahrbetrieb und eine Ausrichtung, die längere Strecken angenehmer macht. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf sportliche Momente wartet, sondern zuverlässig im Alltag funktioniert und auf Reisen flexibel bleibt, findet in der CFmoto den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Sportfokus führt zur Honda, Vielseitigkeit und Tourenkomfort zur CFmoto.