| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Honda X-ADV: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und die Honda X-ADV gegeneinander antreten, wird schnell klar: Hier geht es nicht um „besser oder schlechter“, sondern um passend oder weniger passend. Die Fireblade ist eine Supersport-Maschine, die auf Dynamik, Präzision und sportliche Ansprache ausgelegt ist. Die X-ADV dagegen kombiniert den Charakter eines Adventure-Bikes mit der Alltagstauglichkeit eines Scooters – mit Fokus auf Komfort, Übersicht und unkompliziertes Handling.
Grundidee: Supersport vs. Adventure-Allrounder
CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Sportlichkeit als Hauptziel
Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist für Fahrer gedacht, die Kurven nicht nur „fahren“, sondern ausreizen möchten. Das Motorrad fühlt sich in zügigem Tempo besonders stimmig an: Gasannahme, Linienführung und das sportliche Gesamtpaket sind auf Fahrspaß ausgelegt. Die SP-Variante zielt dabei auf ein besonders hochwertiges Setup, das die sportliche Ausrichtung konsequent unterstützt.
X-ADV: Vielseitigkeit für Alltag und Tour
Die Honda X-ADV verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag ebenso souverän zu wirken wie auf längeren Strecken. Das Konzept „Adventure-Optik plus komfortables Handling“ zeigt sich vor allem in der Sitzposition, der Übersicht und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer häufig pendelt, oft unterwegs ist oder sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegen möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtbild.
Motorcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Fireblade: Direkte Ansprache und sportliche Durchzugskraft
Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für eine sehr direkte, sportlich geprägte Motorcharakteristik. Im Vergleich zur X-ADV wirkt die Fireblade stärker „auf Linie“: Beschleunigung und Schub sind darauf ausgelegt, zügig Tempo aufzubauen und es in Kurvenphasen kontrolliert abzurufen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern dynamisch fahren und bei denen das Motorrad ein aktiver Teil des Fahrgefühls sein darf.
X-ADV: Kraft für Alltag, Tour und wechselnde Situationen
Die X-ADV liefert ebenfalls spürbare Leistung, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Der Motor passt sich stärker an das Einsatzprofil an: gleichmäßiges Vorankommen, angenehme Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das weniger „rennstreckenorientiert“ wirkt und mehr „tourentauglich“. Dadurch eignet sich die X-ADV besonders für Situationen, in denen nicht jede Fahrt ein sportliches Event ist – etwa im Stadtverkehr, auf Landstraßen mit wechselndem Rhythmus oder bei längeren Fahrten, bei denen Komfort wichtiger wird.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Allround-Stabilität
CBR: Kurvenfokus und sportliche Rückmeldung
Im Vergleich zeigt die Fireblade ihre Stärken vor allem beim Kurvenverhalten. Das Motorrad vermittelt ein präzises Gefühl für Linie und Neigung. Gerade bei zügiger Fahrweise wirkt das Setup darauf abgestimmt, dass sich das Motorrad schnell und kontrolliert in die gewünschte Position bringen lässt. Die Kehrseite: Wer eher entspannt fährt oder häufig in unruhigem Terrain unterwegs ist, spürt die sportliche Ausrichtung stärker als „Herausforderung“ – nicht als Problem, aber als Charakterzug.
X-ADV: Komfortorientierte Stabilität
Die X-ADV spielt ihre Vorteile dort aus, wo Alltag und wechselnde Straßenbedingungen dominieren. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen auf ein souveränes, gutmütiges Gefühl ab. Dadurch bleibt das Motorrad auch bei längeren Strecken angenehm kontrollierbar. In sehr sportlichen Situationen kann die Fireblade zwar klar die sportliche Präzision ausspielen, doch die X-ADV punktet mit einem „einfach fahren“-Gefühl, das viele Fahrer im Alltag mehr schätzen als maximale Rennstreckenperformance.
Bremsen und Fahrgefühl: Wie schnell Kontrolle entsteht
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Erwartungshaltung. Die Fireblade wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für harte Verzögerungen und häufiges dynamisches Fahren gemacht ist: Das Bremsgefühl ist sportlich, die Dosierbarkeit passt zu zügiger Fahrweise. Die X-ADV bietet ebenfalls ein verlässliches Setup, fühlt sich jedoch stärker auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Kontrolle ausgelegt. Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist oder lange Strecken fährt, profitiert von der insgesamt entspannteren Abstimmung.
Elektronik: Assistenzsysteme und Fahrmodi im Vergleich
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Fahrkonzepts. Die Fireblade setzt dabei stärker auf ein sportliches Gesamtpaket, das die Dynamik unterstützt und Fahrmodi so auslegt, dass sie zu einer aktiven Fahrweise passen. Die X-ADV nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber mit stärkerem Fokus auf Alltag und Vielseitigkeit: Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen, das Motorrad je nach Situation angenehm zu temperieren – etwa bei wechselnder Fahrbahn oder wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich sein soll.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Fireblade: sportlich tief, klarer Kurvenfokus
Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP bietet eine Sitzposition, die den Körper in Richtung sportlicher Haltung bringt. Das unterstützt die aktive Fahrweise und macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn Kurvenfahren und dynamische Beschleunigung im Mittelpunkt stehen. Wer allerdings häufig lange Strecken in entspannter Haltung fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die sportliche Position als weniger „entspannt“ empfinden.
X-ADV: aufrecht, übersichtlich, komfortabel
Die X-ADV setzt auf eine deutlich aufrechtere Sitzhaltung. Das verbessert die Übersicht und macht das Motorrad im Alltag angenehm handhabbar. Gerade bei längeren Touren oder häufigem Stop-and-Go ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig bleibt die X-ADV so konzipiert, dass sie nicht wie ein reines Komfortgerät wirkt, sondern weiterhin „Adventure“-Charakter zeigt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
CBR: Für sportliche Einsätze – weniger für „jeden Tag“
Die Fireblade ist im Vergleich klar die Wahl für Fahrer, die ihre Fahrten bewusst sportlich gestalten. Sie eignet sich hervorragend für Ausfahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und Fahrpräzision im Vordergrund stehen. Im Stadtverkehr kann die sportliche Ausrichtung weniger komfortabel wirken, vor allem wenn häufig angehalten und wieder angefahren wird.
X-ADV: Für den Alltag gemacht, ohne langweilig zu werden
Die X-ADV ist die pragmatischere Wahl. Sie passt gut zu Pendelstrecken, längeren Touren und Situationen, in denen das Motorrad nicht nur „für eine Art Fahrt“ gedacht ist. Die Kombination aus Komfort, Übersicht und dem vielseitigen Charakter macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man oft nutzt – nicht nur an Wochenenden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CBR 1000 RR-R Fireblade SP
- Sportliche Fahrdynamik mit präzisem Kurvengefühl
- Direkte Motoransprache für dynamische Beschleunigungsphasen
- Sportlich abgestimmte Elektronik, die zu aktiver Fahrweise passt
Schwächen bzw. Grenzen der CBR 1000 RR-R Fireblade SP
- Sportliche Sitzposition kann im Alltag weniger entspannend sein
- Weniger „Allround“-Gefühl bei wechselnden Bedingungen und häufigem Stadtbetrieb
Stärken der Honda X-ADV
- Komfort und Übersicht für Alltag und lange Strecken
- Vielseitiges Fahrgefühl für unterschiedliche Einsatzprofile
- Elektronik-Fokus auf Alltagstauglichkeit und kontrolliertes Fahren
Schwächen bzw. Grenzen der X-ADV
- In maximal sportlichen Situationen ist die Fireblade im Vergleich klar im Element
- Wer kompromissloses Supersport-Feeling sucht, wird die X-ADV eher als „Allround“ erleben
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Fireblade ist die richtige Wahl, wenn die Freude am sportlichen Fahren im Vordergrund steht: Kurven, Beschleunigung, präzises Handling und ein Motorrad, das die aktive Fahrweise belohnt. Die X-ADV ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird, wenn Komfort und Übersicht zählen und wenn unterschiedliche Streckenprofile zum Alltag gehören.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die ein Supersport-Motorrad suchen und ihre Fahrten bewusst dynamisch gestalten. Wer Kurvenpräzision, direkte Motoransprache und ein sportlich abgestimmtes Gesamtpaket priorisiert, bekommt hier genau den Charakter, der Spaß macht und Tempo in Kontrolle verwandelt. Die Honda X-ADV empfiehlt sich dagegen für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren wollen, ohne dabei auf ein eigenständiges Fahrgefühl zu verzichten. Komfort, Übersicht und ein vielseitiges Setup machen sie besonders attraktiv für Pendler, Vielfahrer und Menschen, die ein Bike möchten, das nicht nur am Wochenende glänzt. Kurz gesagt: Sport-Fokus führt zur Fireblade, Allround-Komfort zur X-ADV.