UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
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Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Motorradvergleich

Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, könnten die Erwartungen unterschiedlicher kaum sein: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für maximale Supersport-Performance, ausgefeilte Elektronik und ein Setup, das auf schnelle Runden und präzises Arbeiten ausgelegt ist. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen bringt einen anderen Ansatz mit: kompakter, leichter im Handling und mit einem eigenständigen Motorcharakter, der sich besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken lebendig anfühlt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – von Fahrwerk und Bremsen über die Motorisierung bis hin zur Elektronik und dem Gesamtgefühl. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, welches Bike zu welchem Fahrstil und Anspruch passt.

Grundcharakter: Supersport-Spitze vs. agiles Sport-Feeling

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP

Die Fireblade SP ist klar als High-Performance-Maschine positioniert. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das für sportliche Ansprüche gebaut wurde: straffe Linien, konsequente Aerodynamik und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität bei Tempo und auf präzises Einlenken ausgelegt ist. Wer häufig zügig fährt oder Trackdays plant, bekommt hier ein Setup, das sich wie „eingestellt“ anfühlt – besonders, wenn die Strecke Kurven, Bremszonen und Beschleunigungsphasen bietet.

Kawasaki Ninja ZX-4RR

Die Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt handlicher und „direkter“ im Alltag, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Das Motorrad macht Spaß, weil es sich leichtfüßig bewegt und das Tempo eher über Agilität und Motorcharakter aufbaut. Gerade auf Landstraßen, bei wechselnden Kurvenradien und bei häufigem Richtungswechsel zeigt sich, dass das Konzept auf Fahrfreude ausgelegt ist.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Konzept: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf maximale Durchzugskraft und hohe Endgeschwindigkeit ausgelegt. Das spürt man besonders beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten: Die Fireblade zieht kraftvoll nach vorn und bleibt dabei stabil, statt „nur“ zu drehen. Das macht sie stark für dynamische Überholmanöver und für schnelle Passagen, in denen man nicht ständig neu anfahren muss.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt dagegen stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten und einen sportlichen Charakter, der sich im Drehzahlbereich besonders gut anfühlt. Statt sich ausschließlich über rohe Kraft zu definieren, wirkt sie wie ein Motorrad, das man gern bewegt: hochdrehen, sauber aus der Kurve kommen und den Schwung mitnehmen. Das ist oft genau das, was auf kurvigen Strecken Spaß macht – weil man das Motorrad „mitfährt“ und nicht nur „abruft“.

Fahrwerk im Vergleich: Stabilität vs. Agilität

Das Fahrwerk ist bei beiden Maschinen ein zentrales Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP zielt auf hohe Stabilität und kontrollierbares Einlenken. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo wirkt das Motorrad besonders souverän: Es bleibt ruhig, unterstützt die Linie und vermittelt ein Gefühl von Präzision. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man sportlich fährt und das Motorrad bewusst „arbeitet“.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im Vergleich agiler. Das Fahrwerk unterstützt ein leichtes Handling und ein schnelles Wechseln der Fahrtrichtung. Auf Straßen mit wechselndem Belag oder bei häufigen Richtungswechseln kann das ein echter Pluspunkt sein, weil das Motorrad nicht „schwer“ wirkt, sondern den Fahrerfluss unterstützt. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass ein agiles Setup nicht automatisch die gleiche maximale Stabilität bei sehr hohen Tempi liefert wie ein kompromissloses Supersport-Setup.

Bremsen und Verzögerung: Vertrauen in der Bremszone

Beim Thema Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte auf sportliche Nutzung vorbereitet sind. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist darauf ausgelegt, auch bei intensiver Fahrweise wiederholt stark zu verzögern. Das gibt Sicherheit in Bremszonen, in denen man spät und entschlossen anhalten möchte. Gerade wenn man sportlich fährt und die Bremsleistung als „Werkzeug“ nutzt, spielt die Fireblade ihre Stärken aus.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bremst ebenfalls sportlich, wirkt aber in der Praxis oft so, dass sie eher auf kontrolliertes, dynamisches Fahren ausgelegt ist. Das kann im Alltag ein Vorteil sein: Man kann zügig unterwegs sein, ohne dass sich das Motorrad wie ein „Renngerät“ anfühlt. Wer jedoch sehr häufig extrem spät bremst oder Trackday-lastig unterwegs ist, wird die Fireblade als konsequentere Wahl empfinden.

Elektronik und Fahrmodi: High-End-Steuerung vs. unkomplizierter Zugriff

Elektronik ist bei der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ein großer Teil des Pakets. Die Maschine bietet eine moderne Steuerung, die das Fahrverhalten unterstützt und dabei hilft, Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen. Besonders bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Haftung nicht überall gleich ist – kann diese Art von Elektronik den Unterschied machen. Sie sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur schnell ist, sondern auch berechenbar.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamteindruck zugänglicher. Das Motorrad lässt sich oft intuitiv fahren, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss. Wer ein Motorrad sucht, das sportlich ist, aber nicht „zu viel“ verlangt, findet hier einen angenehmen Zugang.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ergonomisch klar sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Wer lange Strecken fährt oder häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, spürt die Supersport-Position eher. Dafür wird man mit einem sehr direkten Fahrgefühl belohnt, sobald die Straße kurvig wird oder man zügig unterwegs ist. Für Fahrer, die bewusst sportliche Touren planen, ist das ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im Vergleich alltagstauglicher im Handling. Die Maschine ist leichter zu bewegen, wirkt weniger „eingespannt“ und macht auch dann Spaß, wenn die Fahrt nicht ausschließlich auf sportliche Ziele ausgerichtet ist. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das man gern öfter nutzt – statt nur für die großen Ausfahrten – kann die ZX-4RR besonders überzeugen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken

  • Maximale Supersport-Performance mit starkem Durchzug und souveränem Tempo-Gefühl
  • Präzises Fahrwerk für schnelle Kurven und kontrolliertes Arbeiten
  • Elektronik als Sicherheits- und Performancefaktor für berechenbares Fahren
  • Bremsen mit hoher Reserven für intensive Fahrweise

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Schwächen

  • Sportliche Ergonomie kann im Alltag schneller anstrengend werden
  • Für sehr entspannte Fahrstile wirkt das Konzept manchmal „zu ernst“

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Agiles Handling und lebendiges Fahrgefühl auf kurvigen Strecken
  • Motorcharakter, der Spaß über Drehzahl und Dynamik erzeugt
  • Alltagstaugliche Zugänglichkeit ohne ständiges Feintuning
  • Gute Basis für sportliche Landstraßenfahrten

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen

  • Bei sehr hohen Tempi und maximaler Supersport-Intensität kann die große Fireblade im Gesamtkonzept überlegen wirken
  • Wer ausschließlich auf Trackday-Extrem setzt, wird die Honda als „Track-orientierter“ empfinden

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „mehr“ hat, sondern davon, wie man fährt. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders passend für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, Reserven nutzen möchten und ein Motorrad suchen, das bei hoher Intensität stabil bleibt. Wer Trackdays plant, häufig zügig fährt und Wert auf High-End-Elektronik sowie konsequente Supersport-Performance legt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist ideal für alle, die ein sportliches Motorrad wollen, das sich leicht bewegt und auf der Landstraße besonders viel Fahrspaß erzeugt. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad auch im Alltag öfter nutzen möchte, findet in der ZX-4RR eine attraktive Mischung aus Charakter und Handlichkeit.

Fazit:

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl, wenn maximale Supersport-Performance, hohe Stabilität bei Tempo und eine starke Elektronik-Unterstützung im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die sportliche Ausfahrten ernst nehmen, Reserven nutzen und ein Motorrad suchen, das auch bei intensiver Fahrweise berechenbar bleibt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist hingegen die stimmigere Option, wenn Agilität, ein lebendiger Motorcharakter und ein unkompliziertes, alltagstaugliches Handling wichtiger sind. Wer Kurven liebt, das Motorrad gern bewegt und auch außerhalb von „Rennstrecken-Tagen“ Spaß haben möchte, wird mit der ZX-4RR besonders glücklich. Kurz gesagt: Fireblade für kompromisslose Supersport-Ambitionen, ZX-4RR für dynamischen Fahrspaß mit leichterem Zugriff.

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