| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Kawasaki Z 650 S: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und die Kawasaki Z 650 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen: Wie schnell ist man „drin“ im Fahrgefühl? Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen? Und wie stark belohnt es sportliche Ambitionen? Genau diese Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn Sportbike auf Naked Bike trifft.
Grundidee: Supersport-Anspruch trifft auf alltagstaugliche Leichtigkeit
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist klar auf Performance ausgelegt. Das Motorrad ist als Supersportler gedacht, der auf der Strecke und bei sportlicher Fahrweise seine Stärken ausspielt. Die Kawasaki Z 650 S hingegen folgt dem Naked-Bike-Ansatz: aufrecht, übersichtlich, unkompliziert – mit dem Anspruch, sowohl in der Stadt als auch auf Feierabendtouren Spaß zu machen.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit ein typischer Gegensatz: Während die Honda eher „präzise und fordernd“ wirkt, ist die Kawasaki „zugänglich und flexibel“. Beide können dynamisch sein – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Motor und Charakter: Wie sich Leistung anfühlt
Bei der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht die Motorcharakteristik für Durchzug und hohe Performance. Das Konzept zielt darauf ab, dass sich die Maschine bei zügiger Gangart souverän aufbaut und in sportlichen Situationen stark nach vorne arbeitet. Wer gerne dreht, findet hier ein Motorrad, das Leistung nicht nur liefert, sondern auch „spürbar“ macht.
Die Kawasaki Z 650 S setzt dagegen auf einen Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt die Z 650 S oft wie die pragmatische Wahl: nicht überfordernd, aber mit genug Punch, um flott mitzuschwimmen. Der Charakter ist weniger auf maximale Spitzenleistung getrimmt, sondern auf ein harmonisches Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Stärken liegen in der sportlichen Leistungsentfaltung und dem souveränen Vortrieb bei zügiger Fahrweise. Schwäche bzw. Grenze: Das Motorrad fordert mehr Aufmerksamkeit und ist weniger „entspannt“ zu fahren, wenn man nur gemütlich unterwegs sein möchte.
- Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen in der unkomplizierten Dosierbarkeit und dem alltagstauglichen Fahrgefühl. Schwäche bzw. Grenze: Wer maximale Performance sucht, wird bei der Z 650 S schneller an Grenzen stoßen als bei einer 1000er Supersport-Maschine.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Agilität im Alltag
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf ab, dass das Motorrad bei zügigem Tempo stabil bleibt und in Kurven eine klare Rückmeldung gibt. Das Handling wirkt dabei „gerichtet“: Man spürt, dass die Honda für sportliche Linienführung gemacht ist.
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken im agilen Alltag aus. Das Handling ist oft leichtfüßig, die Sitzposition unterstützt eine entspannte Kontrolle, und das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Strecken ohne großen Aufwand bewegen. Das Fahrwerk wirkt eher darauf ausgelegt, komfortabel zu bleiben, statt kompromisslos auf maximale Rennstreckenperformance zu gehen.
Wie sich das in der Praxis unterscheidet
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda belohnt sportliche Fahrweise mit hoher Präzision, während die Kawasaki mit einem „einfacheren“ Fahrgefühl punktet. Wer häufig im Alltag unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort und Übersicht wichtig sind, findet in der Z 650 S oft den besseren Begleiter. Wer dagegen gezielt sportlich fährt und das Motorrad als Werkzeug für schnelle Kurven und dynamische Beschleunigung nutzt, wird mit der Honda deutlich mehr „Biss“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf hohe Geschwindigkeiten und sportliche Manöver ausgelegt. Dadurch wirkt das Bremsverhalten oft besonders standfest und kontrolliert, wenn es zügig wird. Das gibt in schnellen Situationen ein starkes Sicherheitsgefühl.
Die Kawasaki Z 650 S bietet ebenfalls ein zuverlässiges Bremsgefühl, das im Alltag besonders wichtig ist: gut dosierbar, berechenbar und passend zur eher moderaten Fahrdynamik. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Momenten ist das ein Vorteil, weil man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Ansprüche
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP bringt typischerweise eine sportlich orientierte Elektronik mit, die das Motorrad in kritischen Momenten unterstützt. Das kann beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei wechselnden Bedingungen spürbar helfen. Die Honda wirkt dadurch wie ein System, das Performance nicht nur ermöglicht, sondern auch kontrollierbar macht.
Die Kawasaki Z 650 S setzt eher auf eine Elektronik, die den Alltag unterstützt und das Motorrad leicht zugänglich macht. Das Ziel ist weniger „maximale Rennstreckenassistenz“, sondern ein stimmiges Gesamtpaket, das sich natürlich anfühlt.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Honda: Stärken in der sportlichen Unterstützung und der Kontrolle bei dynamischer Fahrweise. Schwäche: Wer selten sportlich fährt, nutzt die Möglichkeiten möglicherweise nicht vollständig.
- Kawasaki: Stärken in der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem alltagstauglichen Setup. Schwäche: Bei sehr ambitionierter Fahrweise fehlt der „Rennstreckenfokus“ einer 1000er Supersport-Maschine.
Sitzposition und Komfort: Wer fährt wie gern?
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Sitzposition. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist sportlich ausgelegt: Die Haltung ist deutlich dynamischer, was auf der zügigen Landstraße oder auf sportlichen Touren Vorteile bringt. Gleichzeitig ist sie weniger ideal, wenn lange Strecken im „entspannten“ Modus geplant sind oder wenn häufig Stopps in der Stadt anstehen.
Die Kawasaki Z 650 S setzt auf eine aufrechtere, komfortorientierte Position. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag oft weniger anstrengend. Gerade wenn die Touren gemischt sind – Stadt, Landstraße, kurze Ausfahrten – ist die Z 650 S häufig die angenehmere Wahl.
Alltagstauglichkeit: Zwei Philosophien, ein Ziel – Spaß
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Kawasaki Z 650 S ist prädestiniert für den Alltag: leicht zu bewegen, übersichtlich im Handling und mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Sie eignet sich gut für regelmäßige Fahrten, spontane Touren und auch für Situationen, in denen man nicht permanent „sportlich“ fahren will.
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist dagegen eher ein Motorrad für gezielte sportliche Einsätze. Sie kann zwar auch im Alltag bewegt werden, aber das Konzept ist stärker auf Dynamik und Performance ausgelegt. Wer die Honda nutzt, wird meist bewusst fahren – und genau das ist ihre Stärke.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Kawasaki Z 650 S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und dabei trotzdem Spaß macht. Wer eine aufrechte Sitzposition bevorzugt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen, findet in der Z 650 S eine stimmige Basis.
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Performance wirklich auskosten möchten. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das bei ambitionierter Fahrweise mit Präzision und Power überzeugt, wird mit der Honda deutlich mehr „Sportgefühl“ erleben.
Typische Entscheidungshilfe
- Z 650 S: wenn Alltag, Agilität und ein leicht zugängliches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Supersport-Performance.
- CBR 1000 RR-R Fireblade SP: wenn sportliche Dynamik, hohe Reserven und ein klarer Performance-Fokus im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die rundere Wahl für den Alltag: Sie wirkt zugänglich, lässt sich unkompliziert bewegen und bietet ein Fahrgefühl, das auch auf gemischten Strecken überzeugt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort und entspannte Kontrolle zählen, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Spaß macht, ohne ständig zu fordern.
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP spielt ihre Stärken dort aus, wo es sportlich wird: bei dynamischer Fahrweise, hoher Geschwindigkeit und dem Wunsch nach präziser Unterstützung. Das Motorrad belohnt ambitionierte Linienführung und gibt ein starkes Gefühl von Reserven. Wer Performance bewusst sucht und bereit ist, sich auf ein sportliches Konzept einzulassen, findet in der Honda den passenden Partner.