| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Kawasaki Z1100 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslosen Sporteinsatz und eine moderne, auf Performance getrimmte Auslegung. Die Kawasaki Z1100 hingegen verkörpert einen anderen Ansatz: mehr Charakter, mehr Direktheit und ein Fahrgefühl, das oft stärker auf den Alltag und das freie, spontane Fahren ausgerichtet ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Daten stehen im Fokus, sondern vor allem, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: Supersport vs. Z-Charakter
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist klar als Supersportler gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Der Fokus liegt auf hoher Agilität, präziser Rückmeldung und einem Setup, das auch bei sportlicher Gangart stabil bleibt. Die Kawasaki Z1100 verfolgt dagegen eine Philosophie, die weniger nach „Rennstrecke zuerst“ klingt und mehr nach „Fahren mit Gefühl“. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie der Motor schiebt, wie das Motorrad auf Last reagiert und wie entspannt sich der Alltag anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten wird schnell klar, dass beide Maschinen für zügiges Fahren gemacht sind. Die Honda zielt dabei auf ein sehr sportliches Leistungsbild: Sie wirkt oft wie ein Werkzeug, das bei passender Drehzahl besonders effizient und kontrollierbar abliefert. Die Kawasaki bringt dagegen häufig eine andere Art von Druck auf die Straße: eher „direkt und spürbar“, mit einem Charakter, der sich weniger nach Drehzahlspitzen anfühlt und mehr nach gleichmäßigem Vortrieb.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Honda spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn das Tempo hoch ist und die Fahrweise aktiv gestaltet wird. Die Kawasaki kann dagegen punkten, wenn der Fokus auf einem lebendigen Ansprechverhalten liegt und das Motorrad auch ohne dauerndes „Drehzahl-Management“ Spaß macht.
Beschleunigung und Durchzug im Alltag
Im Alltag zeigt sich der Unterschied oft weniger als „wer ist schneller“, sondern eher als „wie leicht ist es, schnell zu sein“. Die Honda wirkt in vielen Situationen wie ein präzises System: Gas auf, Motorrad setzt um, Linie bleibt stabil. Die Kawasaki fühlt sich dagegen häufig natürlicher an, wenn es darum geht, zügig aus dem Verkehr herauszukommen oder in flüssigem Tempo zu fahren. Wer häufig im Stadtverkehr oder auf Landstraßen unterwegs ist, spürt diese Charakterfrage besonders deutlich.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Natürlichkeit
Beim Fahrwerk und Fahrverhalten trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Honda ist auf sportliche Dynamik ausgelegt: Sie unterstützt eine aktive Fahrweise, lässt sich in Kurven sauber einlenken und bleibt auch bei zügigem Tempo berechenbar. Das ist eine Stärke, wenn Kurven „gefahren“ werden sollen und wenn das Motorrad in schnellen Wechseln stabil bleiben muss.
Die Kawasaki setzt dagegen eher auf ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „auf Schiene“ anfühlt, sondern nach „mit dem Motorrad arbeiten“. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Ziel nicht maximale Rennstreckenperformance ist, sondern ein Motorrad, das sich im Alltag lebendig anfühlt und nicht zu technisch wirkt. Die Schwäche liegt dort, wo absolute sportliche Präzision gefragt ist: Wer sehr ambitioniert fährt, wird bei der Honda meist schneller das Gefühl haben, dass alles aufeinander abgestimmt ist.
Kurvenverhalten und Stabilität
Im Kurvenverhalten zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Honda unterstützt das schnelle Umlenken und die saubere Linienführung. Die Kawasaki kann in flüssigen Kurven ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft stärker davon abhängig, wie die Fahrweise gewählt wird. Wer gerne „ruhig und kontrolliert“ fährt, findet bei beiden Spaß – wer jedoch maximal sportlich unterwegs ist, wird die Honda als klaren Vorteil empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen und Bremsgefühl zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Honda ist in der Regel auf sportliche Verzögerung ausgelegt: Das Bremsverhalten wirkt präzise, die Rückmeldung ist klar und das System unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn sportliche Passagen geplant sind.
Die Kawasaki kann ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist oft weniger „sportlich-technisch“ und mehr „direkt und spürbar“. Das ist angenehm, wenn das Motorrad nicht wie ein Renngerät wirken soll. Als Schwäche kann sich zeigen, dass die Honda bei sehr ambitionierten Bremsmanövern meist das rundere Gesamtpaket bietet.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich konzentriert vs. entspannt unterwegs
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange sich eine Maschine angenehm fahren lässt. Die Honda ist typischerweise sportlich ausgelegt: Die Sitzposition ist auf Kontrolle und Dynamik optimiert, was bei sportlicher Fahrweise ein Vorteil ist. Auf längeren Strecken kann das aber je nach Körperbau und Fahrstil stärker ins Gewicht fallen.
Die Kawasaki bietet meist eine natürlichere, alltagstauglichere Haltung. Das ist ein Plus, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal ohne „Sportmodus“ genutzt werden soll. Die Schwäche zeigt sich dort, wo eine sehr sportliche, aggressive Fahrweise gefragt ist: Die Honda unterstützt diese besser.
Alltagstauglichkeit und Langstrecke
Für die Alltagstauglichkeit und Langstrecke gilt: Die Kawasaki wirkt oft unkomplizierter, weil sie sich weniger nach „Einsatz“ anfühlt und mehr nach „einfach fahren“. Die Honda ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher dann, wenn die sportliche Ausrichtung gewollt ist und die Sitzposition zum eigenen Komfortprofil passt. Wer häufig pendelt oder Touren entspannt angehen möchte, findet in der Kawasaki oft den besseren Einstieg. Wer dagegen gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzt, wird die Honda bevorzugen.
Technik und Fahrassistenz: Moderne Sportlogik vs. klassischer Charakter
Im Vergleich der Ausstattung und der technischen Auslegung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda ist stärker auf moderne Sportlogik ausgelegt. Das bedeutet meist: fein abgestimmte Systeme, ein Setup, das Performance priorisiert und ein Gesamtpaket, das sich wie aus einem Guss anfühlt. Die Kawasaki wirkt dagegen oft „klassischer“ in der Art, wie sie sich steuern lässt und wie der Fahrer das Motorrad spürt.
Stärken und Schwächen sind hier klar verteilt: Die Honda bietet häufig mehr Komfort im Sinne von Kontrolle und Abstimmung. Die Kawasaki punktet mit Charakter und einem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer moderne Sporttechnik liebt, wird bei der Honda mehr bekommen. Wer das Motorrad als Erlebnis im Hier und Jetzt sucht, wird die Kawasaki stärker genießen.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: präzises Handling, sportlich abgestimmtes Fahrwerk, ein kontrolliertes Leistungsbild und ein Gesamtpaket, das bei ambitionierter Fahrweise besonders souverän wirkt. Sie eignet sich vor allem für Fahrer, die Kurven aktiv angehen, hohe Geschwindigkeiten mögen und ein Motorrad suchen, das Leistung nicht nur liefert, sondern auch sauber in Fahrgefühl übersetzt.
Die Kawasaki Z1100 ist die passendere Option, wenn Charakter, Direktheit und ein natürlicheres Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Rennstrecken-Performance. Sie macht besonders dann Spaß, wenn das Motorrad im Alltag, auf Landstraßen und auf längeren Touren unkompliziert funktionieren soll. Wer ein Motorrad sucht, das sich lebendig anfühlt und nicht ständig nach sportlicher „Optimierung“ verlangt, findet in der Kawasaki oft die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: Honda für sportlich ambitionierte Fahrer, Kawasaki für alle, die Fahrspaß mit mehr Lockerheit und eigenem Charakter suchen.