| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. KTM 990 RC R – Vergleich im Sportbike-Check
Wenn zwei Sportmotorräder mit klarer Rennstrecken-DNA gegeneinander antreten, wird es spannend: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Performance und ein sehr ausgereiftes Gesamtpaket, während die KTM 990 RC R mit ihrem eigenen Charakter, einer sportlichen Auslegung und dem Fokus auf Fahrspaß punktet. In diesem Motorradvergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag, auf der Landstraße und beim zügigen Fahren unterscheiden – und welche Stärken sowie Schwächen sich aus den jeweiligen Eigenschaften ableiten lassen.
Grundidee: Superbike-Ansatz vs. RC-Fokus
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist als modernes Superbike gedacht, das sich sowohl auf der Strecke als auch auf ambitionierten Touren wohlfühlt. Der Anspruch ist, dass die Maschine in vielen Situationen sofort „da“ ist: beim Beschleunigen, beim Einlenken und beim stabilen Geradeauslauf. Die KTM 990 RC R verfolgt dagegen stärker den RC-Gedanken: sportlich, direkt und mit dem Gefühl, dass die Maschine sehr bewusst auf dynamisches Fahren ausgelegt ist. Das merkt man besonders dann, wenn das Tempo hoch ist und die Linie in Kurven präzise gehalten werden soll.
Motor und Kraftentfaltung: Wie fühlt sich die Leistung an?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Performance ausgelegt, aber die Art der Kraftübertragung unterscheidet sich. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP wirkt in der Praxis oft „rund“ und sehr kontrollierbar. Die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sie sich sowohl in mittleren Drehzahlen als auch bei höheren Lastzuständen souverän anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn nicht jede Fahrt ein reiner Rennstrecken-Run ist, sondern auch Landstraße und zügige Passagen dazugehören.
Die KTM 990 RC R bringt ebenfalls ordentlich Druck, aber der Charakter wirkt oft unmittelbarer und lebendiger. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven kann das Gefühl entstehen, dass die Maschine schneller „anspringt“ und das Tempo sehr direkt in Vortrieb umsetzt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn Fahrgefühl und Timing im Vordergrund stehen. Gleichzeitig gilt: Wer sehr fein dosieren möchte, profitiert davon, die Elektronik und die eigene Fahrweise gut aufeinander abzustimmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda zielt stark auf Stabilität und reproduzierbares Fahrverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei dynamischer Fahrweise wirkt das Motorrad oft wie ein „präzises Werkzeug“: Einmal eingestellt, bleibt das Gefühl konsistent. Das hilft besonders, wenn man sich auf Linie und Bremspunkte konzentrieren möchte.
Die KTM setzt stärker auf Agilität und ein sportliches Einlenkverhalten. In schnellen Richtungswechseln kann das Motorrad dadurch sehr lebendig wirken. Wer gerne früh einlenkt, die Maschine aktiv führt und Kurven „arbeitet“, wird die direkte Rückmeldung schätzen. Als mögliche Schwäche kann sich dabei ergeben, dass das Motorrad je nach Setup und Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit in der Abstimmung verlangt, damit es dauerhaft genau so läuft, wie man es sich wünscht.
Bremsen und Verzögerung: Vertrauen beim Anbremsen
Beide Modelle sind als Sportbikes gebaut, daher ist das Bremsverhalten ein zentrales Thema. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP punktet im Vergleich häufig mit einem sehr kontrollierten Gefühl beim Anbremsen. Das unterstützt eine saubere Dosierung und macht es leichter, die Geschwindigkeit in Kurven stabil zu halten. Gerade auf Streckenabschnitten mit wechselnden Kurvenradien ist das ein Vorteil.
Die KTM 990 RC R kann beim Verzögern ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ in der Reaktion. Das ist gut, wenn man gerne hart und präzise bremst und die Maschine dabei aktiv einbindet. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer sehr sanft und gleichmäßig bremsen möchte, muss eventuell stärker auf die eigene Technik und das Setup achten, damit das Gefühl dauerhaft perfekt bleibt.
Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Kontrolle vs. Fokus auf Fahrgefühl
Die Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP wirkt im Vergleich oft wie ein System, das Performance und Kontrolle zusammenbringt. Fahrmodi und Regelstrategien sind darauf ausgelegt, die Traktion und Stabilität zu unterstützen, ohne das Fahrgefühl komplett zu „übernehmen“. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind – etwa bei wechselnder Haftung oder wenn die Reifen nicht mehr ganz frisch sind.
Die KTM 990 RC R setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, aber der Eindruck kann sein, dass die Maschine stärker auf das Zusammenspiel aus Gasannahme, Fahrwerk und Fahrstil reagiert. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau der Reiz: Man spürt mehr, wie das Motorrad arbeitet. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass man die Elektronik und die eigene Abstimmung bewusster nutzen sollte, um das volle Potenzial in jeder Situation abzurufen.
Sitzposition und Ergonomie: Für lange Tage oder kurze Attacken?
Bei Sportbikes entscheidet die Sitzposition oft darüber, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt. Die Honda Fireblade SP ist sportlich ausgelegt, aber im Vergleich häufig so gestaltet, dass sie sich auch bei längeren Fahrten noch „machbar“ anfühlt. Das hilft, wenn nicht nur der Trackday im Kalender steht, sondern auch die Tour dorthin und zurück.
Die KTM RC R wirkt im Vergleich tendenziell noch stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Wer gerne sportlich sitzt, den Oberkörper bewusst einsetzt und das Motorrad in Kurven führt, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen viel Strecke am Stück fährt und dabei eher entspannt bleiben möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als Herausforderung sehen.
Alltagstauglichkeit: Zwischen Werkstatt-Realität und Fahrspaß
Auch wenn beide Modelle klar im Sportsegment liegen, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen. Die Honda wirkt im Vergleich oft wie ein sehr „rund laufendes“ Gesamtpaket: leicht zu kontrollieren, gut zu dosieren und insgesamt berechenbar. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für einzelne Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten.
Die KTM kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber der Charakter ist stärker auf dynamische Nutzung ausgelegt. Das ist kein Nachteil, solange die Fahrweise dazu passt. Als Schwäche kann sich ergeben, dass man bei weniger sportlicher Nutzung schneller merkt, dass das Motorrad „für mehr“ gebaut ist – also für zügiges Fahren, bei dem das Setup und die Fahrtechnik wirklich zählen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – typische Stärken
- Sehr kontrollierbares Gesamtgefühl bei sportlicher Fahrweise
- Stabile Performance durch ausgereifte Abstimmung von Fahrwerk und Elektronik
- Gut für unterschiedliche Szenarien – von ambitionierter Landstraße bis Trackday
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – mögliche Schwächen
- Wer maximal „roh“ und ungeschliffen fahren möchte, könnte das sehr runde Setup als weniger „direkt“ empfinden
- Für Einsteiger kann die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten und Regelstrategien zunächst mehr Einarbeitung verlangen
KTM 990 RC R – typische Stärken
- Lebendiges, direktes Fahrgefühl bei zügiger Gangart
- Agiles Handling und sportliche Rückmeldung
- Starker Fokus auf Fahrspaß und aktives Fahren
KTM 990 RC R – mögliche Schwächen
- Je nach Fahrstil kann eine feinere Abstimmung und bewusste Nutzung der Elektronik nötig sein
- Für sehr lange, entspannte Strecken kann die sportliche Auslegung weniger komfortabel wirken
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sehr stimmiges Gesamtpaket suchen: kontrollierbare Performance, stabile Fahrbarkeit und ein Motorrad, das sich sowohl auf der Strecke als auch auf der Straße gut einsetzen lässt. Wer Wert auf reproduzierbares Verhalten legt und sich beim Fahren auf Linie, Bremspunkte und Timing konzentrieren möchte, findet in der Honda häufig den „einfachen“ Weg zur schnellen Runde.
Die KTM 990 RC R passt eher zu denen, die direkte Rückmeldung mögen und das Motorrad gerne aktiv führen. Wer Kurvenarbeit liebt, Gas und Fahrwerk eng miteinander verzahnt und das sportliche Gefühl in den Vordergrund stellt, wird die KTM als besonders reizvoll empfinden. Auch für Trackdays ist sie interessant, vor allem dann, wenn das Setup und die Fahrtechnik zum Motorrad passen.
Fazit:
Wer ein Sportmotorrad sucht, das sich wie ein präzises Performance-Paket anfühlt und bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt, liegt mit der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vorn. Die Stärken zeigen sich vor allem in der kontrollierten Kraftentfaltung, dem stabilen Handling und dem Zusammenspiel aus Fahrwerk und Elektronik, das sportliches Fahren leichter macht. Die KTM 990 RC R ist dagegen die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein lebendiges, direktes Fahrgefühl bevorzugen und das Motorrad aktiv einbinden möchten. In Kurven und beim dynamischen Herausbeschleunigen kann sie besonders viel Spaß machen – vorausgesetzt, Fahrstil und Abstimmung sind darauf ausgelegt. Kurz gesagt: Honda für maximale Berechenbarkeit und vielseitige Performance, KTM für mehr „RC“-Charakter, Agilität und ein intensiveres Fahrerlebnis.