Honda
CBR 1000 RR-R Fireblade SP
MV Agusta
F3 800 RR
| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. MV Agusta F3 800 RR - Der ultimative Vergleich
In der Welt der Supersportler gibt es kaum zwei Motorräder, die so viel Aufsehen erregen wie die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und die MV Agusta F3 800 RR. Beide Maschinen sind Meisterwerke der Ingenieurskunst und bieten beeindruckende Fahrleistungen, die sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke für Begeisterung sorgen. Doch welches Motorrad ist das richtige für dich? Lass uns die beiden Modelle genauer unter die Lupe nehmen.
Design und Ergonomie
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP besticht durch ihr aggressives und aerodynamisches Design. Die Linienführung ist sportlich und vermittelt sofort den Eindruck von Geschwindigkeit. Die Sitzposition ist auf Leistung ausgelegt, was sich vor allem auf der Rennstrecke auszahlt. Im Vergleich dazu hat die MV Agusta F3 800 RR ein ebenso ansprechendes Design, wirkt aber etwas eleganter und geschwungener. Die Verarbeitung ist bei beiden Motorrädern auf höchstem Niveau, wobei die MV Agusta mit einigen exklusiven Details punktet.
Leistung und Antrieb
In Sachen Leistung hat die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP die Nase vorn. Mit ihrem leistungsstarken Motor bietet sie eine beeindruckende Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit, die die Konkurrenz alt aussehen lässt. Die MV Agusta F3 800 RR überzeugt dagegen mit einem agilen und drehfreudigen Motor, der seine Stärken vor allem auf kurvenreichen Strecken ausspielt. Während die Honda auf maximale Leistung ausgelegt ist, bietet die MV Agusta ein etwas sanfteres Fahrverhalten, das für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehmer sein kann.
Handling und Fahrverhalten
Das Handling ist ein entscheidender Faktor für jeden Supersportler. Hier spielt die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ihre Stärken aus. Sie ist extrem stabil und lässt sich präzise durch Kurven lenken. Dank modernster Fahrwerkskomponenten vermittelt die Fireblade auch bei hohen Geschwindigkeiten ein sicheres Fahrgefühl. Die MV Agusta F3 800 RR hingegen punktet mit Wendigkeit und Leichtigkeit. Sie lässt sich spielerisch durch enge Kurven bewegen und bietet ein sehr direktes Feedback, das das Fahren zu einem echten Vergnügen macht.
Technologie und Ausstattung
Beide Motorräder sind mit modernster Technologie ausgestattet, die das Fahrerlebnis verbessert. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP bietet eine Vielzahl von Fahrmodi, Traktionskontrolle und ein fortschrittliches ABS-System für zusätzliche Sicherheit. Auch die MV Agusta F3 800 RR beeindruckt mit einigen Features, darunter ein intuitives Display und verschiedene elektronische Helfer, die das Fahren erleichtern. Während die Honda mehr auf Rennperformance ausgelegt ist, bietet die MV Agusta eine ausgewogene Mischung aus Technik und Fahrspaß.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen geeignet machen. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die perfekte Wahl für alle, die maximale Leistung und Rennsport-Performance suchen. Ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die viel auf der Rennstrecke unterwegs sind und ein aggressives Fahrverhalten bevorzugen. Auf der anderen Seite ist die MV Agusta F3 800 RR eine hervorragende Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Wendigkeit und elegantes Design legen. Sie eignet sich besonders für kurvenreiche Strecken und bietet ein angenehmes Fahrgefühl. Letztlich hängt die Entscheidung davon ab, welche Eigenschaften und welches Fahrverhalten den individuellen Vorlieben am besten entsprechen. Egal für welche Version man sich entscheidet, beide Motorräder bieten ein unvergleichliches Fahrerlebnis, das die Herzen von Motorradfans höher schlagen lässt.