| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist das meist kein Zufall. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für maximale Performance und ein Setup, das auf sportliches Fahren ausgelegt ist. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen verfolgt einen anderen Ansatz: Sie will alltagstauglich sein, dabei aber ihren eigenen Charakter behalten. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich – nicht nur in der Theorie, sondern vor allem im Fahrgefühl.
Grundidee: Supersport-Anspruch trifft auf Mid-Size-Charakter
Die Fireblade SP ist ein Motorrad, das man eher als Werkzeug für sportliche Ansprüche versteht. Das Gesamtpaket zielt auf Dynamik, präzises Handling und ein agiles Ansprechverhalten ab. Die Guerrilla 450 ist dagegen ein Bike, das sich leichter in den Alltag einfügt. Sie wirkt weniger wie ein „Tracktool“ und mehr wie ein Motorrad, das man gern nutzt – für kurze Wege, längere Touren und alles dazwischen.
Leistungs- und Drehmomentgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda spielt ihre Stärken dort aus, wo es schnell werden soll. Die Leistungsentfaltung ist darauf ausgelegt, zügig Tempo aufzubauen und dabei auch bei sportlicher Fahrweise kontrolliert zu bleiben. Die Royal Enfield setzt eher auf einen nutzbaren, gleichmäßigen Charakter. Das bedeutet nicht „langsam“, aber die Art, wie Leistung anliegt, ist deutlich weniger kompromisslos auf maximale Beschleunigung getrimmt.
Stärken und Schwächen ergeben sich daraus klar: Die Honda bietet mehr Reserven und ein deutlich sportlicheres „Anpack“-Gefühl, während die Royal Enfield oft entspannter wirkt, weil sie sich leichter dosieren lässt und nicht ständig nach dem nächsten Kick verlangt.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wo die Unterschiede spürbar werden
Bei der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist das Fahrwerk-Konzept auf präzises Arbeiten ausgelegt. Das spürt man besonders in Kurven: Die Maschine wirkt stabil, lenkt willig ein und bleibt auch bei zügigem Tempo berechenbar. Auch die Bremsanlage ist auf sportliche Nutzung ausgelegt – mit dem Ziel, wiederholt stark verzögern zu können, ohne dass das Gefühl „kippt“.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen eher auf Alltag und vielseitige Nutzung abgestimmt. Das Fahrwerk vermittelt ein anderes Tempo-Gefühl: nicht so „spitz“ wie bei einer Supersportmaschine, aber dafür oft komfortabler und weniger fordernd. In der Praxis heißt das: Für viele Strecken ist das Fahrgefühl angenehm, während die Honda bei sportlicher Gangart klar die Oberhand hat.
Kurvenfahrt: Präzision vs. Gelassenheit
Wer gern dynamisch fährt, wird an der Fireblade SP Freude haben: Das Motorrad unterstützt sportliche Linien, reagiert schnell und wirkt wie aus einem Guss. Die Guerrilla 450 kann ebenfalls Kurven, aber sie lädt eher zu flüssigem Fahren ein. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus „Sportkurven“ besteht, sondern aus Alltag, Verkehr und wechselnden Bedingungen.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition und im „Arbeitsmodus“ des Fahrers. Die Honda ist typischerweise sportlich ausgelegt: Das bedeutet mehr Druck auf die Haltung, mehr Fokus auf die Fahrdynamik und weniger „Bequemlichkeit“ für lange, entspannte Fahrten. Die Royal Enfield ist in der Regel alltagstauglicher positioniert. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr und auf längeren Strecken oft unkomplizierter.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Honda belohnt sportliche Fahrer mit einem sehr direkten Feedback, verlangt aber mehr vom Fahrer. Die Royal Enfield ist leichter in den Alltag zu integrieren und kann dadurch im Alltag häufiger genutzt werden.
Motorcharakter: Sportlich aggressiv vs. charaktervoll nutzbar
Der Motor ist bei beiden Motorrädern das Herzstück – aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP liefert ein sportliches, intensives Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung, Durchzug und sportliche Kontrolle im Vordergrund stehen.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt stärker auf einen charaktervollen, alltagstauglichen Rhythmus. Das kann sich gerade dann auszahlen, wenn nicht jede Fahrt auf „Höchstleistung“ ausgerichtet ist, sondern auf Fahrspaß in realistischen Geschwindigkeiten.
Getriebe und Fahrbarkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern im sportlichen Bereich bewegt. Die Royal Enfield lässt sich oft entspannter fahren und eignet sich dadurch für unterschiedliche Fahrstile – vom zügigen Landstraßen-Tempo bis zur ruhigen Stadtfahrt.
Technik, Ausstattung und Kostenblick
Bei der Honda ist die Ausrichtung klar: moderne Sporttechnik, ein Setup für Performance und ein Gesamtpaket, das auf anspruchsvolle Nutzung ausgelegt ist. Das kann sich in der Praxis in höheren Anschaffungskosten und potenziell auch in höheren Betriebskosten niederschlagen – je nachdem, wie intensiv gefahren wird.
Die Royal Enfield wirkt dagegen oft wie ein Bike, das den Fokus auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt, ohne sich wie ein reines Spezialwerkzeug anzufühlen. Das kann beim Kauf und im Alltag Vorteile bringen, vor allem, wenn Wartung, Service und Nutzungskosten im Blick bleiben.
Wichtig ist: Nicht nur der Preis entscheidet. Auch die Frage, wie oft und wie sportlich gefahren wird, beeinflusst die Gesamtkosten. Wer die Honda wirklich ausfährt, bekommt dafür ein sehr intensives Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt, findet in der Guerrilla 450 häufig die passendere Basis.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders interessant für Fahrer, die sportliche Fahrten priorisieren: Kurvenjagd, zügige Ausfahrten, ein Motorrad, das präzise reagiert und Reserven bietet. Wer gern am Limit arbeitet oder zumindest regelmäßig sportlich unterwegs ist, wird die Stärken der Honda deutlich spüren.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt eher zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für Stadt, Landstraße und Touren, bei denen Komfort und Charakter zählen. Wer ein Bike möchte, das nicht ständig „sportlich getrieben“ werden muss, sondern sich leicht in den Alltag einfügt, trifft mit der Royal Enfield oft eine gute Wahl.
Typische Entscheidungsszenarien
- Sportliche Priorität: Wenn Fahrdynamik, Bremsgefühl und präzises Handling im Vordergrund stehen, ist die Honda die klarere Wahl.
- Alltag und Vielseitigkeit: Wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert bleibt und dennoch Fahrspaß bietet, ist die Royal Enfield häufig passender.
- Fahrerprofil: Die Honda belohnt Fahrer, die eine sportliche Sitzposition und ein aktives Fahrgefühl mögen. Die Royal Enfield belohnt eher den entspannten, aber genussvollen Fahrstil.
Fazit
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist das Motorrad für alle, die sportliche Fahrten ernst nehmen: präzises Handling, starkes Leistungsgefühl und ein Setup, das auf dynamisches Fahren ausgelegt ist. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt, bekommt hier ein sehr intensives Gesamtpaket.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll: vielseitig, charaktervoll und oft leichter zu fahren, ohne dass man ständig „sportlich“ denken muss. Gerade für Fahrten, bei denen Komfort, unkomplizierte Fahrbarkeit und ein stimmiges Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Performance, spielt die Guerrilla ihre Stärken aus.
Kurz gesagt: Sportfokus und maximale Dynamik sprechen für die Honda. Alltagstauglichkeit, Charakter und entspanntes Fahrvergnügen sprechen für die Royal Enfield.