| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs Yamaha WR 125 R: Motorradvergleich
Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur ein Blick auf Datenblätter: Er zeigt, wie unterschiedlich Hersteller Philosophie und Einsatzgebiet denken. Genau das passiert beim Vergleich der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP mit der Yamaha WR 125 R. Die eine Maschine ist klar auf sportliche Dynamik und hohe Ansprüche ausgelegt, die andere auf leichtes Handling, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, auch abseits der perfekten Strecke Spaß zu haben.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Motorcharakter, beim Fahrwerk, bei Bremsen, beim Komfort und bei der Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Sportperformance vs. vielseitiger Allround-Charakter
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Sportbike, das sich wie ein Werkzeug für ambitionierte Fahrten anfühlt. Die Maschine ist darauf getrimmt, Leistung sauber in Vortrieb umzusetzen und dabei ein sehr direktes, sportliches Feedback zu liefern. Wer die Honda bewegt, spürt schnell: Hier geht es um Dynamik, Präzision und ein Fahrgefühl, das mit zunehmender Geschwindigkeit immer mehr „aufgeht“.
Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen eine andere Idee. Sie wirkt leichter, zugänglicher und ist stärker auf den Alltag und das „Dazwischen“ ausgelegt: kurze Wege, kurvige Strecken, gelegentlich auch unbefestigte Abschnitte oder Wege, die mit einem reinen Straßenmotorrad schnell ungemütlich werden. Die WR 125 R ist damit weniger ein kompromissloses Sportgerät, sondern eher ein flexibles Motorrad, das Lust macht, einfach loszufahren.
Motor und Antrieb: Wie sich der Charakter im Alltag anfühlt
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: kraftvoll, fordernd, sportlich
Der Motor der Honda liefert ein sehr sportliches Ansprechverhalten. In der Praxis zeigt sich das vor allem beim Beschleunigen: Die Maschine zieht kräftig durch und bietet ein Gefühl von „immer mehr“, sobald der Fahrer die Drehzahl in den passenden Bereich bringt. Das macht die Honda besonders interessant für Fahrten, bei denen zügiges Tempo, saubere Linien und dynamisches Herausbeschleunigen im Vordergrund stehen.
Stärken liegen hier klar in der Durchzugskraft und dem souveränen Vortrieb. Schwächen ergeben sich eher indirekt: Wer die Honda überwiegend im Stadtverkehr bewegt oder häufig sehr niedrig tourig fährt, kann den sportlichen Charakter weniger ausspielen. Außerdem verlangt die Fahrweise mehr Aufmerksamkeit, weil das Leistungsniveau schnell mehr Tempo ermöglicht, als man im Alltag intuitiv erwartet.
Yamaha WR 125 R: leicht zu dosieren, alltagstauglich, lebendig
Die Yamaha wirkt im Vergleich deutlich „entspannter“ im Umgang. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass er sich gut dosieren lässt und das Motorrad auch bei moderatem Tempo angenehm bewegt werden kann. Gerade für Einsteiger oder für Fahrten, bei denen nicht maximale Beschleunigung zählt, spielt die WR 125 R ihre Vorteile aus.
Stärken zeigt die Yamaha vor allem beim unkomplizierten Handling: Sie ist leicht zu manövrieren, wirkt im Alltag weniger „groß“ und vermittelt schnell Sicherheit. Schwächen liegen dort, wo man sportliche Ansprüche hochschraubt: Bei sehr zügigem Fahren oder langen Autobahnabschnitten stößt ein 125er-Konzept naturgemäß schneller an Grenzen. Das ist kein Mangel, sondern ein Hinweis auf den passenden Einsatzbereich.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Präzision auf der Straße vs. Beweglichkeit im Gelände-Umfeld
Honda: sportliche Stabilität und klares Feedback
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf sportliches Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, und das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, das Vertrauen in schnelle Richtungswechsel gibt. In Kurven fühlt sich die Maschine stabil an, und das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk macht es leicht, zügig zu fahren, ohne ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen.
Als Schwäche kann sich die sportliche Ausrichtung bemerkbar machen, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn Komfort wichtiger wird als Performance. Dann wirkt die Honda weniger „gelassen“ als ein alltagstauglicheres Motorrad. Wer aber sportliche Fahrten plant, bekommt genau dafür die passende Basis.
Yamaha: leichtes Handling und Alltagstauglichkeit
Die WR 125 R punktet mit Beweglichkeit. Sie lässt sich im Stadtverkehr gut rangieren, bleibt auch bei wechselnden Situationen handlich und macht das Fahren insgesamt unkompliziert. Das Fahrwerk ist auf den typischen Einsatzbereich abgestimmt: kurze bis mittlere Strecken, wechselnde Untergründe und eine Fahrweise, die nicht ständig auf maximale Schräglage und Höchsttempo ausgerichtet ist.
Die Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn man sehr sportlich fährt oder das Tempo dauerhaft hoch hält. Dann fehlt im Vergleich zur Honda die gleiche „Performance-Schärfe“. Dafür ist die Yamaha in ihrem Bereich oft die entspanntere Wahl, weil sie weniger fordert und dadurch leichter Spaß macht.
Bremsen und Sicherheit: Wie die Verzögerung zum Fahrstil passt
Bei beiden Motorrädern spielt die Bremsanlage eine zentrale Rolle, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Die Honda ist auf sportliche Verzögerung und kontrolliertes Fahren bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das bedeutet: Beim zügigen Fahren fühlt sich die Bremsleistung sehr passend an, und das Motorrad lässt sich präzise dosieren.
Die Yamaha bietet ebenfalls eine solide Basis, aber der Fokus liegt stärker auf dem alltagstauglichen Einsatz. Für Stadt, Landstraße und moderates Tempo ist die Bremswirkung in der Regel ausreichend, um sicher zu bleiben. Wer jedoch sehr sportliche Fahrten mit hoher Geschwindigkeit plant, wird bei der Honda eher das Gefühl haben, dass das Motorrad „für das Tempo gemacht“ ist.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Wer profitiert im täglichen Gebrauch?
Honda: sportliche Ergonomie mit Fokus auf Performance
Die Honda wirkt ergonomisch auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, wenn man die sportliche Sitzposition mag. Gleichzeitig ist sie weniger auf „entspanntes Dahingleiten“ optimiert. Wer häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder lange Strecken ohne sportlichen Anspruch fährt, könnte die Honda als weniger komfortabel empfinden als ein alltagstauglicheres Motorrad.
Yamaha: zugänglich, leicht zu beherrschen, alltagstauglich
Die Yamaha WR 125 R ist in der Praxis oft die unkompliziertere Wahl. Das Handling und die insgesamt „kleinere“ Anmutung machen sie besonders attraktiv für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell einsatzbereit ist. Auch für kurze Wege ist sie angenehm, weil man sich nicht ständig auf ein sehr sportliches Setup einstellen muss.
Als Schwäche bleibt: Wer viel Wert auf maximale Autobahn-Performance oder sehr hohe Reserven legt, wird bei der Yamaha schneller an Grenzen stoßen. Dafür ist sie in ihrem Einsatzbereich oft genau richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken: starke Sportdynamik, sehr präzises Fahrgefühl, souveräner Vortrieb bei zügiger Fahrweise, Bremsen und Fahrwerk passend für hohe Ansprüche.
Honda – Schwächen: weniger „entspannt“ für den reinen Stadt- oder Komfortfokus, sportliche Ausrichtung verlangt mehr Aufmerksamkeit, bei unruhigen Bedingungen kann der Performance-Charakter weniger verzeihend wirken.
Yamaha WR 125 R – Stärken: leichtes Handling, alltagstaugliche Dosierbarkeit, vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken, schneller Einstieg ins Motorradfahren und unkomplizierter Fahrspaß.
Yamaha – Schwächen: bei sehr sportlicher Fahrweise und dauerhaft hohem Tempo fehlt die Reserven-Qualität eines großen Sportbikes, Autobahn-Anspruch und maximale Beschleunigung sind nicht der Kernfokus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ideal für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, hohe Geschwindigkeiten mögen und ein Motorrad suchen, das in Kurven und beim Beschleunigen konsequent liefert. Wer regelmäßig zügig fährt, Wert auf präzises Feedback legt und das Potenzial eines leistungsstarken Sportbikes ausnutzen möchte, wird mit der Honda sehr glücklich.
Die Yamaha WR 125 R ist die passende Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auch auf weniger perfekten Strecken nicht sofort überfordert. Besonders interessant ist sie für Einsteiger, für Fahrer mit Fokus auf Alltag, Landstraße und gelegentliche Abenteuer abseits des reinen Asphalts. Wer vor allem unkompliziert fahren will, findet in der Yamaha einen starken Begleiter.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist das bessere Motorrad für sportliche Fahrer, die Dynamik, Präzision und ein sehr direktes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo, Kurvenfahrten und sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen. Wer die Leistung und das Setup regelmäßig nutzt, bekommt ein echtes Sportgerät mit klarer Linie.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, zugängliches Motorrad für den Alltag und vielseitige Strecken möchten. Sie überzeugt durch unkompliziertes Handling, gute Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das schnell Sicherheit vermittelt. Wer nicht auf maximale Performance setzt, sondern auf Fahrspaß, Flexibilität und Alltagstauglichkeit, trifft mit der Yamaha die passendere Entscheidung.