| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kompakt, leicht, wendig
- elektronisch komplett ausgestattet
- V2-Sound
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- gutes Fahrwerk
- Bremse hinten mit langem Regelintervall
- 48 PS Version obenraus dünn
- etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 100 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm USD Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen, Motor mittragendes Element | |
| Federung vorne | Kayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 500 R vs Aprilia RS 660 vs Yamaha R3 – Motorradvergleich
Wenn drei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick alle „sportlich“ wirken, wird der Unterschied oft erst beim genaueren Hinsehen klar. Die Honda CBR 500 R steht für einen unkomplizierten Einstieg in die sportliche Welt, die Yamaha R3 wirkt dabei noch etwas „leichter im Kopf“ und richtet sich besonders an Fahrer, die gern kontrolliert und entspannt lernen. Ganz anders positioniert sich die Aprilia RS 660: Sie ist deutlich mehr auf Performance und Fahrspaß ausgelegt und will auch auf der Landstraße zeigen, was sie kann.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen der drei Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fokus, aber mit Blick auf das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt: Ansprechverhalten, Handling, Komfort, Bremsen, Fahrwerk und die Frage, wie gut das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Honda CBR 500 R: sportlich, aber alltagstauglich
Die Honda CBR 500 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Der Motor und die Abstimmung sind so gewählt, dass sich das Bike nicht „aufdrängt“, sondern sauber mitarbeitet. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders für Einsteiger und Wiedereinsteiger angenehm ist: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Limit zu arbeiten. Wer gern gleichmäßig beschleunigt und nicht nur auf maximale Spitzenwerte schaut, findet hier eine stimmige Basis.
Yamaha R3: leicht zu kontrollieren
Die Yamaha R3 ist oft die Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht und handlich wirken soll. Das Fahrgefühl ist tendenziell direkter und „einfach zu greifen“. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken macht das Spaß: Man kann schnell reagieren, das Motorrad lässt sich zügig umsetzen und vermittelt ein sicheres Gefühl. Gleichzeitig bleibt der Fokus eher auf kontrolliertem Fahren als auf maximaler Durchzugskraft.
Aprilia RS 660: mehr Anspruch, mehr Tempo
Die Aprilia RS 660 ist das Bike für alle, die sportlich fahren wollen – und zwar nicht nur „optisch“. Hier steht spürbar mehr Performance im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich dynamischer an, reagiert oft unmittelbarer auf Gas und Lenkimpulse und wirkt insgesamt wie ein Paket, das auch bei flotter Fahrweise souverän bleibt. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, wird die RS 660 besonders reizvoll finden.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Honda: gleichmäßig und gut dosierbar
Im Vergleich zeigt die Honda CBR 500 R ihren Vorteil vor allem in der Dosierbarkeit. Das Ansprechverhalten wirkt harmonisch, und das Motorrad lässt sich in unterschiedlichen Situationen angenehm fahren – vom entspannten Cruisen bis zu sportlicheren Passagen. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Touren wechselt, profitiert von dieser „Allround“-Art.
Yamaha: agil, aber eher auf Drehzahl-Fahren ausgelegt
Die Yamaha R3 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man das Motorrad aktiv fährt. Der Motorcharakter unterstützt ein lebendiges Fahrgefühl, bei dem man mit dem richtigen Drehzahlbereich schnell zu einem guten Tempo kommt. Für ruhige Fahrten ist das ebenfalls möglich, aber wer das Motorrad „sportlich“ nutzen möchte, wird häufiger in den passenden Bereich arbeiten.
Aprilia: deutlich mehr Biss und Dynamik
Die Aprilia RS 660 hebt sich im Vergleich klar ab, wenn es um die sportliche Dynamik geht. Das Motorrad wirkt kräftiger und „zieht“ spürbar mehr, wodurch Überholmanöver und zügige Beschleunigungen entspannter werden. Gleichzeitig kann die RS 660 durch ihre Performance auch mehr Aufmerksamkeit verlangen: Wer sich anfangs eher zurückhält, merkt schnell, dass das Potenzial vorhanden ist und das Motorrad entsprechend „will“.
Fahrwerk und Handling: Wie Kurven und Tempo zusammenpassen
Honda: stabil und gutmütig
Die Honda CBR 500 R vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. In Kurven wirkt das Motorrad berechenbar, und die Abstimmung unterstützt ein sauberes Linienfahren. Das ist ein Pluspunkt für Fahrer, die sich weiterentwickeln möchten: Man kann sich auf die Technik konzentrieren, statt ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Yamaha: leicht, wendig, schnell umsetzbar
Die Yamaha R3 punktet mit Agilität. Gerade bei Richtungswechseln und in engen Passagen fühlt sie sich oft „spritziger“ an. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken mit vielen Kurven oder für Fahrten, bei denen man gern dynamisch durch den Verkehr bzw. über Landstraßen gleitet.
Aprilia: sportlich straff, aber mit Reserven
Die Aprilia RS 660 ist spürbar auf sportliche Fahrweise ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt zügige Kurvenfahrten und bleibt auch bei flotterem Tempo stabil. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung für manche Fahrer anfangs etwas „direkter“ wirken. Wer jedoch Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anbremsen
Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich vor allem, wie unterschiedlich die Motorräder auf sportliche Situationen vorbereitet sind. Die Aprilia RS 660 wirkt dabei am stärksten auf Performance ausgelegt: Das Anbremsen fühlt sich oft kraftvoll und kontrolliert an, was bei zügigen Fahrten besonders hilft. Die Honda CBR 500 R bietet ebenfalls ein gutes Sicherheitsgefühl, wirkt aber eher auf „sportlich genug“ abgestimmt – ideal, wenn man nicht ständig am Limit fährt. Die Yamaha R3 ist in der Praxis sehr gut dosierbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, wobei die Performance eher im Rahmen bleibt, wenn es richtig schnell wird.
Komfort und Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Honda: ausgewogen für Alltag und Tour
Die Honda CBR 500 R ist im Vergleich häufig die Wahl, wenn man nicht nur kurze Runden fährt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach längerer Zeit noch entspannt bleibt. Das Motorrad eignet sich damit gut für Wochenendtouren, Pendeln und gemischte Strecken.
Yamaha: sportlich kompakt, aber eher „kurz & knackig“
Die Yamaha R3 kann im Alltag sehr angenehm sein, wirkt aber insgesamt etwas stärker auf sportliche Kompaktheit ausgelegt. Für viele ist das genau richtig – vor allem, wenn die Fahrten eher kurz sind oder man gern dynamisch unterwegs ist. Bei sehr langen Strecken kann sich der sportliche Charakter eher bemerkbar machen.
Aprilia: sportlich, dafür mit Fokus auf Fahrspaß
Die Aprilia RS 660 bringt eine deutlich sportlichere Ergonomie mit. Das unterstützt das schnelle Fahren und das aktive Handling. Wer aber häufig lange Strecken fährt, sollte darauf achten, ob die eigene Körperhaltung zu diesem Konzept passt. Für viele ist das kein Problem, weil der Fahrspaß die Anstrengung überdeckt – aber es ist ein Punkt, der im Vergleich wichtig bleibt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Spielerei?
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Art, wie die Motorräder Elektronik einsetzen. Die Aprilia RS 660 wirkt hier am modernsten und bietet typischerweise mehr Möglichkeiten, das Fahrgefühl anzupassen. Das kann helfen, je nach Situation (Straße, Fahrstil, Tempo) schneller eine passende Einstellung zu finden. Die Honda CBR 500 R bleibt eher auf „funktional und sinnvoll“ fokussiert, was sie für viele Käufer besonders sympathisch macht. Die Yamaha R3 setzt ebenfalls auf ein unkompliziertes Gesamtpaket und ist oft die Wahl, wenn man sich nicht durch zu viele Optionen klicken möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 500 R – Stärken
- Sehr stimmiges Gesamtpaket für Einsteiger und Fortgeschrittene
- Gute Dosierbarkeit von Motor und Fahrverhalten
- Alltagstauglich und angenehm für gemischte Strecken
Honda CBR 500 R – Schwächen
- Wenn maximale Sportdynamik gesucht wird, wirkt die RS 660 klar überlegen
- Für sehr ambitionierte Fahrweise kann das „ruhigere“ Setup weniger fordernd sein
Yamaha R3 – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Fahrgefühl
- Ideal, um Fahrtechnik sauber aufzubauen
- Spannend für Kurven und dynamische Feierabendrunden
Yamaha R3 – Schwächen
- Bei sehr flottem Tempo sind Grenzen schneller spürbar als bei der Aprilia
- Für lange Touren kann der sportliche Charakter stärker ins Gewicht fallen
Aprilia RS 660 – Stärken
- Deutlich mehr sportliche Dynamik und Reserven
- Sehr überzeugendes Fahrwerk- und Bremsgefühl für zügige Fahrten
- Moderne Elektronik unterstützt das schnelle Fahren
Aprilia RS 660 – Schwächen
- Anspruchsvolleres Fahrgefühl: Wer eher entspannt fährt, muss sich erst „einpendeln“
- Sportliche Ergonomie kann bei langen Strecken weniger komfortabel wirken
Welche Wahl passt? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich fragt, wie gefahren wird. Die Honda CBR 500 R passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen und dabei sportlich unterwegs sein möchten, ohne ständig „am Kabel zu ziehen“. Die Yamaha R3 ist häufig die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht zu beherrschen sein soll und man gern agil durch Kurven fährt oder Fahrpraxis aufbauen möchte. Die Aprilia RS 660 ist dagegen die Option für alle, die spürbar mehr Performance wollen und das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen – mit Fahrwerk, Bremsen und Elektronik, die genau dafür ausgelegt sind.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und trotzdem sportlich genug ist, findet in der Honda CBR 500 R eine sehr ausgewogene Wahl. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die regelmäßig fahren und dabei ein harmonisches Gesamtgefühl bevorzugen. Die Yamaha R3 ist ideal, wenn Agilität und leichtes Handling im Vordergrund stehen und Fahrtechnik Schritt für Schritt aufgebaut werden soll – vor allem auf kurvigen Strecken und für kürzere, dynamische Fahrten. Die Aprilia RS 660 ist die beste Wahl für Fahrer, die deutlich mehr sportliche Dynamik wollen: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein stärkeres Fahrwerks- und Bremsgefühl sowie Elektronik, die das schnelle Fahren unterstützt. Kurz gesagt: Honda für den vielseitigen Allrounder, Yamaha für das agile Lernen und Kurvenspaß, Aprilia für Performance-orientierte Sportfahrten.