UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 18.300 €
Baujahr von 2018 bis 2023
Waffenscheine bitte rausholen
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Motor, durchzugstark und drehwillig
  • Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
  • Fahrwerk
  • Verarbeitung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Preis (vor allem für Extras)
  • Wiederverkaufswert (als Käufer)
  • Sitzhöhe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht249kg
Radstand1.525mm
Länge2.207mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 190)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

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Honda CBR 600 RR vs BMW R 1250 GS: Vergleich für Fahrspaß und Alltag

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R 1250 GS, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Vielmehr geht es darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, in engen Kurven, auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die typischen Stärken und die Grenzen beider Modelle – denn die CBR 600 RR ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt, während die R 1250 GS als Reiseenduro für Komfort, Reichweite und Vielseitigkeit steht.

Grundcharakter: Sportlicher Fokus vs. Reise-Allrounder

Honda CBR 600 RR: kompromisslos sportlich

Die Honda CBR 600 RR steht für ein agiles, sportliches Gesamtpaket. Das spürbare Ziel: schnelle Richtungswechsel, ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten in den Mittelpunkt stellt. Die Sitzposition ist dabei deutlich sportlich ausgelegt – wer gern zügig unterwegs ist, profitiert von der konzentrierten Ergonomie und dem klaren Feedback aus dem Fahrwerk.

Die Schwäche liegt nicht in der Qualität, sondern in der Ausrichtung: Wer viel entspannt fährt, häufig lange Strecken im Komfortmodus abspult oder unebenes Terrain bevorzugt, stößt schneller an Grenzen. Sportliche Geometrie und die eher auf Performance getrimmte Abstimmung sind nicht dafür gemacht, stundenlang „einfach nur“ bequem zu cruisen.

BMW R 1250 GS: komfortabel, souverän, vielseitig

Die BMW R 1250 GS ist dagegen ein Motorrad, das sich als Reisebegleiter versteht. Der Charakter ist weniger „spitz“ als die CBR, dafür aber sehr souverän: stabiler Geradeauslauf, ein ruhigerer Umgang mit wechselndem Untergrund und ein Fokus auf Komfort. Gerade auf längeren Touren spielt die GS ihre Stärken aus – mit einer Sitzposition, die weniger in Richtung Rennsport geht und mehr in Richtung Alltagstauglichkeit.

Auch hier gibt es eine klare Schwäche: Wer ausschließlich sportliche Dynamik sucht und das Motorrad wie ein reines Kurvenwerkzeug einsetzen möchte, wird die GS eher als „sehr fähig“ denn als „maximal sportlich“ erleben. Das liegt nicht an fehlender Leistung, sondern an der Philosophie: Reiseenduro bedeutet immer auch Kompromiss zwischen Komfort, Gewicht und Handling-Charakter.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CBR 600 RR wirkt wie ein Motorrad, das Leistung besonders dann ausspielt, wenn es sportlich bewegt wird. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich das Motorrad beschleunigt, passen zu Fahrern, die gern Drehzahl nutzen und das Motorrad aktiv führen. Dadurch entsteht ein sehr direktes, „mechanisches“ Fahrgefühl.

Die R 1250 GS spielt ihre Stärken stärker über den nutzbaren Bereich im Alltag aus. Das bedeutet: weniger hektisches Arbeiten am Gas, dafür ein gleichmäßiger Vortrieb, der auch bei moderater Fahrweise souverän bleibt. Gerade auf Touren, wenn Tempo und Untergrund variieren, ist dieser Charakter ein Vorteil. Die GS wirkt dadurch oft entspannter – auch wenn sie sportlich genug wäre, um zügig mitzuhalten.

Fahrwerk und Handling: Kurven vs. Strecke

CBR 600 RR: präzise Linienführung

Die Honda CBR 600 RR ist im Handling auf schnelle Kurvenwechsel und sportliche Schräglage ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der das Motorrad „mitarbeitet“. Wer gern früh bremst, zügig einlenkt und das Motorrad in der Kurve stabil hält, bekommt hier ein sehr passendes Werkzeug.

Als Gegenpol gilt: Auf schlechterem Belag oder bei längeren, unruhigen Strecken kann die sportliche Abstimmung spürbarer werden. Das Motorrad bleibt zwar fahrbar, aber der Komfortgedanke tritt stärker in den Hintergrund.

R 1250 GS: Stabilität und Komfort

Die BMW R 1250 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf langen Autobahnabschnitten, Landstraßen mit wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit oder bei Touren mit Gepäck spielt die GS ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, lässt sich gut dosieren und wirkt weniger „nervös“.

Im engen Kurvenparcours zeigt sich jedoch ein Unterschied zur CBR: Die GS ist weniger auf maximale Agilität im sportlichen Grenzbereich getrimmt. Das Handling ist stark, aber die Priorität liegt eher auf souveränem Vorankommen als auf dem letzten Quäntchen Sportlichkeit.

Bremsen und Elektronik: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind modern genug, um in der Praxis ein hohes Sicherheits- und Komfortniveau zu bieten. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Ausrichtung: Die CBR 600 RR zielt stärker auf sportliches Bremsen und kontrollierte Verzögerung in dynamischen Situationen. Die R 1250 GS setzt zusätzlich auf ein Systemverständnis, das auch bei wechselnden Bedingungen und auf längeren Strecken Sicherheit vermittelt.

Elektronik ist bei beiden ein Thema, aber die „Nutzung“ unterscheidet sich: Bei der CBR steht die Unterstützung für sportliches Fahren im Vordergrund, während die GS Elektronik eher als Komfort- und Sicherheitsrahmen für unterschiedliche Fahrmodi und Untergründe versteht. Dadurch fühlt sich die GS oft „breiter“ einsetzbar an, während die CBR stärker auf den sportlichen Einsatz zugeschnitten ist.

Ergonomie und Alltag: Wie bequem ist die Entscheidung?

Die Honda CBR 600 RR bietet eine sportliche Sitzposition. Das ist für viele Fahrer genau der Punkt: Der Körper wird näher an die Kontrolle gebracht, das Motorrad lässt sich aktiv bewegen. Für kurze bis mittlere Touren oder für Fahrten, bei denen Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen, ist das ein echter Vorteil.

Die BMW R 1250 GS ist dagegen auf Alltag und lange Strecken ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „angespannt“, und das Motorrad lässt sich auch über längere Zeit angenehm fahren. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach gern entspannt unterwegs ist, wird die GS als deutlich alltagstauglicher empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CBR 600 RR

  • Sportliches Fahrgefühl mit direktem Feedback
  • Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrten
  • Fokus auf Performance statt Komfort-Philosophie

Schwächen der Honda CBR 600 RR

  • Weniger Komfort bei langen, entspannten Strecken
  • Sportliche Ergonomie kann im Alltag schneller ermüden
  • Begrenzter Einsatzbereich bei wechselndem Untergrund

Stärken der BMW R 1250 GS

  • Komfort und Souveränität auf langen Strecken
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Bedingungen
  • Entspanntes Fahrverhalten auch bei moderatem Tempo

Schwächen der BMW R 1250 GS

  • Weniger „Spitzenagilität“ im maximal sportlichen Kurvenstil
  • Gewichts- und Konzeptbedingt weniger Rennstrecken-Feeling
  • Sportlicher Fokus ist nicht die Hauptidentität

Für wen passt welches Motorrad?

Honda CBR 600 RR: die richtige Wahl für Kurvenfans

Die Honda CBR 600 RR passt besonders gut, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und ein Motorrad sucht, das sich wie ein präzises Werkzeug anfühlt, trifft hier eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn der Alltag stattfindet: Für Fahrer, die nicht stundenlang „durchrollen“ wollen, sondern lieber Dynamik genießen, ist die CBR eine starke Option.

BMW R 1250 GS: die richtige Wahl für Touren und Alltag

Die BMW R 1250 GS ist ideal, wenn ein Motorrad für viele Situationen gebraucht wird: Pendeln, Wochenendtouren, längere Reisen und wechselnde Streckenqualität. Wer Komfort schätzt, gern entspannt fährt und dabei trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, findet in der GS den passenden Rahmen. Auch für Fahrer, die regelmäßig mit Gepäck unterwegs sind oder einfach ein „immer einsatzbereites“ Motorrad suchen, ist die GS besonders attraktiv.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportliches Fahren erleben möchten: präzises Handling, direktes Feedback und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten in den Mittelpunkt stellt. Wer Dynamik sucht und die sportliche Sitzposition sowie die eher performanceorientierte Abstimmung als Vorteil sieht, wird mit der CBR deutlich mehr „Rennstrecken-Feeling“ im Alltag finden.

Die BMW R 1250 GS ist dagegen die passendere Entscheidung für Fahrer, die ein Motorrad für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und komfortables Vorankommen brauchen. Die GS wirkt souverän, vielseitig und weniger anstrengend über viele Kilometer – gerade dann, wenn nicht jede Fahrt ein reines Kurventraining ist. Kurz gesagt: CBR 600 RR für sportliche Leidenschaft, R 1250 GS für Touren, Alltag und Vielseitigkeit.

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