UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Honda CBR 600 RR vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich im Alltag und auf der Straße

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Brixton Cromwell 1200, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine steht für kompromissloses Supersport-Feeling, die andere für einen kräftigen, entspannten Charakter mit viel Drehmoment und einem Look, der sofort auffällt. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, welche Werte auf dem Papier stehen, sondern wie sich diese Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen – beim Anfahren, in der Kurve, beim Bremsen und auf längeren Strecken.

Grundcharakter: Supersport vs. kräftiger Allrounder

Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad schnell auf Touren bringt und in zügigem Tempo ein sehr direktes Feedback liefert. Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Der größere Hubraum und die Auslegung auf Drehmoment machen das Motorrad besonders angenehm im Alltag, weil es weniger Drehzahl braucht, um zügig voranzukommen.

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich damit ein typisches Bild: Die Honda wirkt stärker auf hohe Drehzahlen und sportliche Beschleunigung ausgelegt, während die Brixton mit ihrem 1200er-Charakter eher über gleichmäßige Kraftentfaltung überzeugt. Das führt zu zwei unterschiedlichen Fahrgefühlen: einmal „Gas auf, Drehzahl hoch, Tempo aufbauen“ – und einmal „Gas auf, Kraft kommt sofort, entspannt weiterrollen“.

Motor & Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Leistungsauslegung und Drehmomentverhalten

Im direkten Vergleich der Leistungs- und Drehmomentkennlinien wird deutlich, warum die beiden Maschinen so verschieden wirken. Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad sportlich bewegt wird: in höheren Drehzahlbereichen, beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim zügigen Beschleunigen aus dem Tempo heraus. Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen im unteren bis mittleren Drehzahlbereich oft souveräner, weil das Drehmoment früher anliegt und das Motorrad dadurch weniger „hochgedreht“ werden muss.

Schaltgefühl und Fahrbarkeit

Auch wenn beide Motorräder im Alltag funktionieren, unterscheiden sich die Anforderungen an die Fahrweise. Die Honda belohnt eine aktive Fahrtechnik: Gangwahl, Drehzahl und Gasannahme greifen stärker ineinander. Die Brixton lässt sich oft entspannter fahren, weil die Kraftreserve im Alltag weniger häufiges Zurückschalten oder konsequentes Hochdrehen verlangt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Strecken mit Stop-and-Go, Ampeln oder wechselndem Tempo an der Tagesordnung sind.

Fahrwerk & Handling: Präzision vs. entspannte Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlicher Ausrichtung und alltagstauglicher Abstimmung. Die Honda CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, in dynamischen Situationen sehr präzise zu reagieren. Das merkt man besonders in schnellen Richtungswechseln und beim sportlichen Kurvenfahren. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich oft „gutmütiger“ und stabiler im normalen Fahrbetrieb, weil die Abstimmung eher auf Komfort und kontrollierte Kraftentfaltung ausgelegt ist.

Wenn man die Werte vergleicht, fällt auf, dass die Honda in der sportlichen Geometrie und Abstimmung auf Agilität und Rückmeldung setzt. Die Brixton dagegen priorisiert eine souveräne Basis, die auch bei weniger sportlicher Fahrweise Spaß macht. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte, findet bei der Honda mehr unmittelbare Sportlichkeit. Wer dagegen entspannt fahren will und dabei trotzdem eine kräftige Performance erwartet, wird mit der Brixton eher glücklich.

Bremsen: Wie starkes Verzögern unterschiedlich interpretiert wird

Beim Thema Bremsen ist der Vergleich besonders relevant, weil er direkt mit Sicherheit und Fahrspaß zusammenhängt. Die Honda CBR 600 RR ist als Supersportmodell darauf ausgelegt, auch bei hoher Geschwindigkeit und sportlicher Fahrweise sehr standfest zu verzögern. Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls kräftig bremsen, wirkt aber im Gesamtkonzept eher auf kontrolliertes, alltagstaugliches Verzögern abgestimmt.

Vergleicht man die Bremswerte und die typische Abstimmung, wird klar: Die Honda ist die Maschine für Situationen, in denen häufig und hart verzögert wird – etwa beim sportlichen Fahren oder auf kurvigen Strecken mit vielen Bremszonen. Die Brixton ist eher die Wahl, wenn das Bremsen vor allem zuverlässig, gut dosierbar und passend zum entspannten Fahrstil sein soll.

Sitzposition & Ergonomie: Sportliche Haltung vs. entspannter Komfort

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Honda CBR 600 RR führt zu einer sportlicheren Sitzposition, die den Oberkörper stärker nach vorn bringt und damit die Aerodynamik sowie die sportliche Kontrolle unterstützt. Das ist ideal, wenn das Motorrad bewusst sportlich bewegt wird. Gleichzeitig kann diese Haltung auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als weniger bequem empfunden werden.

Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen stärker auf eine entspanntere Sitzhaltung. Das wirkt sich positiv auf den Komfort aus, besonders bei längeren Fahrten oder wenn der Fokus mehr auf Alltag und Genuss liegt. Wer häufig pendelt oder auch mal eine längere Tour plant, wird die ergonomischen Vorteile der Brixton meist schneller merken.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und kurze Strecken

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Honda kann im Stadtbetrieb funktionieren, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit bei der Fahrweise: Drehzahlmanagement und die sportliche Auslegung sorgen dafür, dass man aktiver fahren muss, um das Potenzial passend zu nutzen. Die Brixton ist hier oft im Vorteil, weil das Drehmoment und die Charakteristik das Motorrad leichter „von unten“ nutzbar machen.

Auch beim Thema Anfahren und gleichmäßiges Dahingleiten zeigt sich ein Unterschied: Die Brixton wirkt häufig souveräner, wenn es darum geht, ohne viel Getue zügig in den Verkehr zu kommen. Die Honda ist dagegen die Maschine, die vor allem dann richtig glänzt, wenn die Fahrt mehr nach „kurvig, zügig, sportlich“ aussieht.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 600 RR – Stärken

  • Sportliche Dynamik: Die Abstimmung und die Motorcharakteristik passen besonders gut zu zügigem Fahren.
  • Präzises Handling: In dynamischen Situationen wirkt die Honda sehr direkt und kontrolliert.
  • Bremsperformance für sportliche Nutzung: Verzögerung und Standfestigkeit sind auf hohe Ansprüche ausgelegt.

Honda CBR 600 RR – Schwächen

  • Anspruchsvollere Fahrweise: Für das volle Potenzial ist aktives Fahren oft sinnvoll.
  • Ergonomie: Die sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken weniger komfortabel sein.

Brixton Cromwell 1200 – Stärken

  • Kräftiges Drehmoment: Zügigkeit ohne ständiges Hochdrehen macht den Alltag entspannter.
  • Komfortorientierte Auslegung: Die Sitzposition und das Gesamtkonzept wirken alltagstauglich.
  • Leicht zugängliches Fahrgefühl: Auch bei wechselndem Tempo bleibt das Motorrad gut beherrschbar.

Brixton Cromwell 1200 – Schwächen

  • Sportliche Spitzenwirkung: Für sehr ambitioniertes Kurven- und Tempo-Fahren ist die Honda konzeptionell im Vorteil.
  • Fahrstilabhängigkeit: Wer maximale Sportlichkeit sucht, muss bei der Brixton möglicherweise mehr Kompromisse akzeptieren.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten, präzises Handling und eine leistungsstarke Auslegung in höheren Drehzahlbereichen im Fokus stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven aktiv angehen, das Motorrad gerne „arbeiten“ lassen und auch bei zügiger Gangart ein sehr direktes Feedback möchten.

Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen ideal, wenn ein kräftiger Charakter, entspannter Komfort und eine souveräne Nutzung im Alltag wichtiger sind. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, längere Strecken mit Genuss fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das ohne viel Aufwand zügig vorankommt, wird mit der Brixton sehr wahrscheinlich mehr Alltagserleichterung erleben.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl für sportlich orientierte Fahrer, die beim Vergleich der Werte vor allem die Stärken in Präzision, sportlicher Dynamik und Bremsperformance suchen. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und macht besonders dann Spaß, wenn Tempo, Kurven und sportliche Beschleunigung im Mittelpunkt stehen. Die Brixton Cromwell 1200 punktet dagegen mit einem kräftigen 1200er-Charakter, der im Alltag oft entspannter nutzbar ist: Drehmoment sorgt für souveräne Beschleunigung ohne ständiges Hochdrehen, die Ergonomie wirkt komfortorientiert und das Gesamtkonzept passt gut zu Pendeln, längeren Touren und wechselnden Verkehrssituationen. Wer maximale Sportlichkeit will, findet sie eher bei der Honda. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu fahren ist und dabei kräftig bleibt, trifft mit der Brixton die passendere Wahl.

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