| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Honda CBR 600 RR vs Honda CB 1100 EX: Zwei Philosophien im direkten Vergleich
Wer sich zwischen der Honda CBR 600 RR und der Honda CB 1100 EX entscheiden muss, steht vor einer spannenden Frage: Geht es um kompromisslosen Sport, präzises Handling und ein Motorgefühl, das nach Kurven ruft? Oder steht eher der entspannte Charakter im Vordergrund, der mit klassischem Look, souveräner Kraftentfaltung und alltagstauglicher Ruhe überzeugt? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Beide Motorräder tragen das Honda-Gen, aber sie sprechen sehr unterschiedliche Bedürfnisse an.
Grundidee: Sportliche Spitze vs. klassischer Cruiser-Charakter
Die Honda CBR 600 RR ist als Sportmaschine konzipiert. Das merkt man an der Auslegung: Das Motorrad wirkt auf der Straße wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten. Die Honda CB 1100 EX dagegen setzt auf eine andere Linie. Sie fühlt sich eher wie ein modernes Retro-Motorrad an, das den Fokus auf Fahrkomfort, Charakter und eine entspannte Gangart legt.
Im Vergleich zeigt sich: Während die CBR 600 RR vor allem dort glänzt, wo Tempo, Kurvenpräzision und sportliche Kontrolle gefragt sind, spielt die CB 1100 EX ihre Stärken aus, wenn es um entspanntes Gleiten, gute Übersicht und einen Motor geht, der nicht nur „zieht“, sondern auch „fühlt“.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die CBR 600 RR ist auf ein sportliches Leistungsband ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor reagiert direkt, dreht willig hoch und unterstützt ein Fahrgefühl, das stark nach „Sport“ klingt. Wer gerne zügig beschleunigt, früh in den nächsten Gang geht und das Motorrad in Schwung hält, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die CB 1100 EX verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie bietet eine Kraftentfaltung, die sich weniger wie ein Drehzahl-Feuerwerk anfühlt und mehr wie ein gleichmäßiger Schub. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag oft souveräner: weniger hektisch, mehr „einfach fahren“. Gerade auf Strecken mit wechselndem Tempo ist das angenehm, weil das Motorrad nicht permanent nach Drehzahl verlangt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- CBR 600 RR: Stärken liegen in der sportlichen Reaktion und dem dynamischen Hochdrehen. Schwäche: Wer nur gemütlich cruisen möchte, empfindet den Fokus auf Drehzahl und sportliche Nutzung manchmal als „zu viel“.
- CB 1100 EX: Stärken liegen in der entspannten Kraftentfaltung und dem Charakter, der auch bei moderatem Tempo Spaß macht. Schwäche: Wer maximale Sportdynamik sucht, wird die sportliche Spitze der CBR vermissen.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe sehr klar. Die CBR 600 RR ist auf Agilität und Kontrolle ausgelegt. Das Motorrad lässt sich spürbar in Schräglage bringen und unterstützt zügiges Fahren. Gerade in Kurven wirkt das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Federung und Geometrie wie ein „Einschwingen“ in den sportlichen Rhythmus.
Die CB 1100 EX ist eher auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl, das Unebenheiten gelassener wegsteckt und auf längeren Strecken weniger „sportlich angespannt“ wirkt. Das ist kein Nachteil, sondern eine bewusste Ausrichtung: Die CB 1100 EX will nicht in erster Linie den schnellsten Kurvendurchlauf liefern, sondern ein stimmiges Gesamtgefühl aufbauen.
Kurven, Tempo und Alltag
Im direkten Vergleich wird deutlich: Die CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn Kurvenfahren und sportliche Linienführung im Vordergrund stehen. Die CB 1100 EX ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch bei längeren Ausfahrten angenehm bleiben soll und man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Fahrgefühl zu genießen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Zupacken
Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber sie werden unterschiedlich eingesetzt. Die CBR 600 RR ist auf sportliche Verzögerung und kontrolliertes Einlenken ausgelegt. Das passt zu ihrem Charakter: Wer dynamisch fährt, möchte beim Bremsen sofortige Rückmeldung und ein sicheres Gefühl beim Übergang von Verzögern zu Schräglage.
Die CB 1100 EX bietet ebenfalls ein stabiles Bremsgefühl, aber die Priorität liegt stärker auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßiger Dosierbarkeit. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig an die Grenzen geht, sondern häufig in gemischten Situationen fährt.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich aktiv oder entspannt unterwegs
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die CBR 600 RR richtet sich klar an Fahrer, die eine aktive Haltung mögen. Das bedeutet: Der Körper wird stärker in die sportliche Dynamik eingebunden. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein sehr direktes Fahrgefühl.
Die CB 1100 EX setzt auf eine ergonomische Auslegung, die eher zum entspannten Fahren passt. Das Motorrad wirkt dadurch weniger fordernd, besonders auf längeren Strecken oder bei Fahrten, bei denen nicht jede Ampel und jede Kurve als sportliche Herausforderung zählt.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- CBR 600 RR: Stärken: sportliche Kontrolle, direkter Kontakt zum Motorrad. Schwäche: weniger „komfortorientiert“ für lange, ruhige Touren.
- CB 1100 EX: Stärken: entspannteres Fahrgefühl, angenehmer für Alltags- und Tourenfahrten. Schwäche: weniger sportliche Aktivität im Sitzkonzept.
Alltagstauglichkeit: Welche Maschine passt zu welchem Tagesplan?
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Die CBR 600 RR kann natürlich auch im Stadtverkehr bewegt werden, aber sie ist dafür nicht die „entspannteste“ Wahl. Wer häufig kurze Strecken fährt, viel im Stop-and-go steckt oder eher gemütlich unterwegs ist, wird die CB 1100 EX meist als angenehmer empfinden.
Die CB 1100 EX spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad nicht ständig „gefordert“ wird. Sie wirkt wie gemacht für Feierabendrunden, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen man das Motorrad auch mal einfach laufen lassen möchte.
Ausstattung und Charakter: Was man beim Blick auf die Details merkt
Auch wenn beide Motorräder technisch unterschiedlich positioniert sind, zeigt der Vergleich: Die CBR 600 RR ist auf das sportliche Fahrerlebnis ausgerichtet, während die CB 1100 EX stärker auf Stil, Charakter und ein stimmiges Gesamtbild setzt. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“.
Die CBR 600 RR wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt, um Fahrspaß zu maximieren. Die CB 1100 EX wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um Fahrten zu genießen – auch dann, wenn es nicht darum geht, möglichst schnell zu sein.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: Worauf man beim Vergleich achten sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle. Im Vergleich beider Modelle ist es sinnvoll, den eigenen Nutzungsstil zu betrachten: Sportliche Fahrweise führt häufig zu einem anderen Verschleißprofil als entspannte Tourenfahrten. Wer die CBR 600 RR regelmäßig dynamisch bewegt, sollte Wartung und Verschleißteile im Blick behalten. Wer die CB 1100 EX eher als Alltags- und Tourenmaschine nutzt, wird oft ein gleichmäßigeres Nutzungsschema haben.
Unabhängig vom Modell gilt: Beim Gebrauchtkauf lohnt sich ein genauer Blick auf Wartungsnachweise, Zustand von Reifen und Bremsen sowie auf die Frage, wie das Motorrad tatsächlich gefahren wurde. Gerade bei zwei so unterschiedlichen Konzepten ist die Historie oft entscheidender als reine Daten.
Direkte Empfehlung: Welche Maschine für wen?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik suchen. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein präzises Sportgerät anfühlt, wird mit der CBR 600 RR sehr zufrieden sein. Sie ist ideal, wenn Fahrspaß aus Tempo, Kontrolle und einem klar sportlichen Motorgefühl entsteht.
Die Honda CB 1100 EX ist die bessere Wahl für Fahrer, die Charakter, Komfort und entspanntes Fahren priorisieren. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei moderatem Tempo souverän wirkt, längere Strecken angenehm macht und dabei optisch sowie vom Fahrgefühl her überzeugt, trifft mit der CB 1100 EX eine sehr stimmige Entscheidung.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist das Motorrad für sportlich orientierte Fahrer: Sie liefert ein direktes, drehzahlbetontes Fahrgefühl, unterstützt dynamische Linien und macht Kurvenfahrten besonders intensiv. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als Sportgerät versteht, bekommt hier die passendste Antwort. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte oder lange, ruhige Fahrten bevorzugt – dafür ist sie weniger „gemütlich“ ausgelegt.
Die Honda CB 1100 EX ist die bessere Wahl für alle, die Charakter und Alltagstauglichkeit suchen: Der Motor wirkt gleichmäßiger, die Sitzposition und das Fahrgefühl sind entspannter, und das Motorrad macht auch bei moderatem Tempo Spaß. Wer ein klassisch inspiriertes Motorrad möchte, das Touren und Feierabendrunden gleichermaßen gut kann, wird mit der CB 1100 EX glücklich. Kurz gesagt: Sport und Präzision sprechen für die CBR 600 RR, Komfort und souveränen Cruiser-Charakter sprechen für die CB 1100 EX.