UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 7.009 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
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Der sanfte Rebel
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Bedienung
  • Cruisen
Kontra:
  • Nicht sportlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht190kg
Radstand1.490mm
Länge2.190mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 690 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung46 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite303km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
Federung vorneTelegabel 41 mm
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 295 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit 

Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.

Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.

Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.075€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.900€
  • Baujahre: seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: grau, mattgrau, schwarz, rot

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Honda CBR 600 RR vs Honda CMX 500 Rebel: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Honda stammen, aber auf völlig unterschiedliche Art Motorradkultur leben, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Konsequenz: ein Bike, das Kurvenarbeit liebt, Drehzahlen mag und sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten anfühlt. Die Honda CMX 500 Rebel dagegen verkörpert ein anderes Ziel: entspanntes Cruisen, eine zugängliche Art zu fahren und ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt.

Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt – ohne einzelne Kennzahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen in der Praxis auswirken: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Strecken. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.

Grundcharakter: Sportliche Zielsetzung vs. Cruiser-Philosophie

Honda CBR 600 RR: Fokus auf Dynamik und Präzision

Die CBR 600 RR ist ein Sportmotorrad, das seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird. Die Sitzposition ist auf Kontrolle und sportliche Haltung ausgelegt, das Fahrwerk unterstützt zügiges Umsetzen in die Kurve, und das Gesamtpaket wirkt darauf getrimmt, Tempo nicht nur zu ermöglichen, sondern auch beherrschbar zu machen. Wer gerne beschleunigt, bremst und Kurven bewusst ansteuert, bekommt hier ein sehr direktes Feedback.

Honda CMX 500 Rebel: Entspanntes Fahren mit leichtem Einstieg

Die CMX 500 Rebel verfolgt eine andere Idee: weniger „Sportmodus“, mehr „Genussmodus“. Die Sitzhaltung wirkt entspannter, die Bedienung ist alltagstauglich, und das Motorrad vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl. Gerade in Situationen, in denen man nicht permanent an der nächsten Kurve arbeitet, sondern einfach fahren möchte, spielt der Cruiser-Charakter seine Vorteile aus. Das Bike wirkt weniger wie ein Rennwerkzeug und mehr wie ein Begleiter für Alltag und Feierabend.

Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Konzepte unterscheiden

Stadtverkehr und Stop-and-Go

Im Stadtverkehr zeigt sich der größte Unterschied im „Arbeitsaufwand“: Die CBR 600 RR ist zwar fahrbar, aber sie fordert eher eine aktive Fahrweise. Wer häufig anhalten, anfahren und Rangieren muss, spürt die sportliche Ausrichtung stärker – etwa durch die sportlichere Sitzposition und das insgesamt „zielorientierte“ Fahrverhalten. Die CMX 500 Rebel wirkt dagegen von Natur aus entspannter. Das Motorrad lässt sich leichter in den Alltag integrieren, ohne dass man permanent das Gefühl hat, das Bike müsse „auf Temperatur“ für die nächste sportliche Aktion gebracht werden.

Übergang auf Landstraße

Auf Landstraßen wird die CBR 600 RR besonders interessant: Das Handling unterstützt zügiges Kurvenfahren, und das Motorrad fühlt sich an, als würde es die Linie mitziehen. Die CMX 500 Rebel kann ebenfalls Landstraßen, aber eher im Modus „gleichmäßig cruisen“ statt „sportlich ausreizen“. Wer gerne flüssig fährt und nicht ständig am Limit arbeitet, findet hier einen stimmigen Rhythmus. Wer dagegen Kurven als Spielplatz für Dynamik betrachtet, wird mit der CBR deutlich mehr Freude haben.

Kurvenfahren und Handling: Stärken und Grenzen

CBR 600 RR: Kurvenarbeit als Kernkompetenz

Die CBR 600 RR punktet vor allem bei präzisem Einlenken und stabiler Führung. Das Fahrwerk und die Geometrie sind auf sportliche Dynamik ausgelegt, wodurch sich das Motorrad in flotten Passagen sehr kontrolliert anfühlt. Die Schwäche liegt nicht in der Fahrbarkeit, sondern eher in der Erwartungshaltung: Wer ein entspanntes, „einfach draufsetzen und losfahren“-Gefühl sucht, muss sich bei der CBR stärker auf die sportliche Ausrichtung einstellen. Das Motorrad belohnt aktive Fahrer.

CMX 500 Rebel: Komfortorientiertes Handling

Die CMX 500 Rebel ist weniger auf maximale Schräglagen-Performance getrimmt, sondern auf ein harmonisches Fahrgefühl. In typischen Alltags- und Tourensituationen wirkt das Motorrad souverän und angenehm. Die Grenze zeigt sich dort, wo man sportliche Reserven sucht: Wenn es sehr dynamisch wird, ist die CBR klar im Element. Die Rebel bleibt eher der „entspannte Cruiser“-Ansatz – und das ist auch genau ihre Stärke.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei unterschiedlichen Tempi

Beide Motorräder können in ihrem jeweiligen Einsatzbereich überzeugen. Die CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Tempi und sportlicher Fahrweise ein starkes Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Die Bremsleistung und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Verzögerung wirken wie ein Paket für dynamische Manöver. Die CMX 500 Rebel ist ebenfalls gutmütig und alltagstauglich, aber mit einer anderen Priorität: Stabilität und Kontrolle für normale Fahrprofile statt „Sport-Intensität“.

In der Praxis heißt das: Wer häufig zügig fährt, profitiert von der sportlichen Auslegung der CBR. Wer dagegen eher gleichmäßig unterwegs ist, wird mit der Rebel ein Motorrad finden, das sich nicht unnötig „anfühlt“, sondern einfach passt.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

CBR 600 RR: Drehzahl und Dynamik als Erlebnis

Der Charakter der CBR 600 RR ist klar sportlich. Das Motorrad wirkt dann besonders stimmig, wenn die Drehzahl genutzt wird und die Gasannahme zu einer aktiven Fahrweise einlädt. Das ist eine Stärke für Fahrer, die gerne beschleunigen, schalten und den Moment genießen, in dem das Motorrad „zieht“. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer selten sportlich fährt oder häufig im niedrigen Geschwindigkeitsbereich unterwegs ist, kann den sportlichen Fokus weniger ausnutzen.

CMX 500 Rebel: Drehmomentgefühl und entspanntes Cruisen

Die CMX 500 Rebel vermittelt ein ruhigeres Ansprechverhalten. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen nicht permanent Tempo aufgebaut und wieder abgerufen wird, sondern bei denen der Weg das Ziel ist. Das Motorrad wirkt zugänglich und angenehm dosierbar. Die Grenze zeigt sich, wenn man maximale sportliche Reserven erwartet: Die Rebel ist nicht dafür gemacht, die CBR in dynamischen Passagen zu ersetzen. Sie ist vielmehr ein Motorrad, das den eigenen Rhythmus in den Vordergrund stellt.

Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Ein Vergleich wäre unvollständig ohne die Frage: Wie fühlt sich das Motorrad nach einer Stunde Fahrt an? Die CBR 600 RR ist sportlich ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig wirken, verlangt aber bei längeren Fahrten oder bei entspannter Fahrweise mehr „sportliche Bereitschaft“. Die CMX 500 Rebel ist ergonomisch auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Dadurch wirkt sie besonders geeignet für Pendeln, Stadtfahrten und Touren, bei denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinarbeiten“ muss.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die CBR bietet sportliche Kontrolle, die Rebel bietet entspannte Zugänglichkeit. Wer häufig lange Strecken fährt, wird je nach persönlicher Vorliebe den Unterschied deutlich merken.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Honda CBR 600 RR: Ideal für sportlich orientierte Fahrer

Die CBR 600 RR ist besonders passend, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: Kurven mit Tempo, aktives Schalten, präzises Handling und ein Motorrad, das die eigene Fahrtechnik unterstützt. Auch wer gerne auf Landstraßen zügig unterwegs ist und dabei ein hohes Maß an Fahrgefühl sucht, findet hier eine sehr stimmige Wahl.

Wer dagegen vor allem entspannt fahren möchte, wird die sportliche Ausrichtung möglicherweise als „zu viel“ empfinden. Die CBR ist dann weniger ein Alltags-Cruiser, sondern eher ein Motorrad für klare Fahrziele.

Honda CMX 500 Rebel: Ideal für entspannte Alltags- und Tourenfahrer

Die CMX 500 Rebel eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die entspannte Sitzposition, das zugängliche Fahrgefühl und der Cruiser-Charakter machen sie attraktiv für Stadtverkehr, Feierabendrunden und Touren, bei denen man nicht permanent „sportlich“ unterwegs sein muss.

Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder maximale Performance in dynamischen Situationen erwartet, wird die Grenzen schneller spüren. Die Rebel ist nicht die Antwort auf „Sportbike-Vibes“, sondern auf „Cruiser-Vibes“.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Motorrad gesucht werden, das Kurvenarbeit und zügige Fahrten klar belohnt. Sie passt zu Fahrern, die aktiv fahren möchten und Freude daran haben, Tempo kontrolliert aufzubauen und wieder abzurufen. Ihre Schwäche liegt vor allem dort, wo Entspannung wichtiger ist als sportliche Ausrichtung: Im Alltag kann sie weniger „locker“ wirken als ein Cruiser.

Die Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht – in der Stadt, auf kurzen Strecken und auch auf Touren, bei denen Komfort und ein ruhiger Fahrrhythmus zählen. Sie wirkt zugänglich und alltagstauglich, während sie bei sehr sportlichen Ansprüchen nicht die gleiche Rolle spielt wie ein Sportmotorrad.

Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen für die CBR 600 RR, entspanntes Cruisen für die CMX 500 Rebel. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich die richtige Entscheidung.

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