UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 20.119 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
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Was kann die neue Africa Twin, was die alte nicht konnte?
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • technische Ausstattung volle Hütte
  • souveränes Fahrgefühl
  • stattliche Erscheinung
  • schöner 2 Zylindersound
  • kräftiger Motor
  • gute Bremsen
Kontra:
  • komplizierte Bedienung
  • etwas schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht243kg
Radstand1.570mm
Länge2.305mm
Radstand1.570mm
Sitzhöhe: 835-855 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum1.084ccm
Hub82mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung102 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.199km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite500km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenShowa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenSchwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit

Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.490 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Schwarz, Weiß

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Honda CBR 600 RR vs Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Setup, das auf zügige Fahrten auf der Straße ausgelegt ist. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports dagegen ist als Reiseenduro gedacht – für lange Strecken, wechselnde Untergründe und eine Ausstattung, die auch auf Touren Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „besser oder schlechter“, sondern um welcher Anspruch besser zum jeweiligen Motorrad passt.

Grundidee im Vergleich: Sportfokus vs. Reise-Vielseitigkeit

Die CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike: Die Sitzposition ist sportlich, die Ergonomie unterstützt aktives Fahren und das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn Kurven, Beschleunigung und ein direkter Kontakt zur Straße im Mittelpunkt stehen. Die Africa Twin Adventure Sports ist dagegen ein Motorrad für Touren mit Anspruch: Sie wirkt auf den ersten Blick „erwachsener“ im Gesamtkonzept, weil Komfort, Stabilität und die Fähigkeit, auch abseits der perfekten Straße souverän zu bleiben, im Vordergrund stehen.

Wie sich der Charakter in der Praxis zeigt

Auf der Straße spielt die CBR ihre Stärken besonders dort aus, wo es dynamisch wird: beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim zügigen Wechsel zwischen den Linien und bei einem Fahrgefühl, das sehr klar Rückmeldung gibt. Die Africa Twin ist weniger auf „Attacke“ im engen Kurvenradius getrimmt, sondern auf Konstanz und Belastbarkeit – also auf das, was auf langen Strecken zählt: ruhiges Geradeausfahren, gutes Handling bei wechselnden Bedingungen und ein Gesamtpaket, das auch mit Gepäck und längeren Etappen funktioniert.

Motor und Antrieb: Drehfreude vs. Touren-Temperament

Beim Motor zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die CBR 600 RR setzt auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine Auslegung, die Drehzahlen und Leistung in den Vordergrund rückt. Das sorgt für ein Fahrgefühl, das sich „leicht“ und lebendig anfühlt – ideal, wenn die Fahrt selbst zum Erlebnis wird und der Fokus auf zügigem Fahren liegt.

Die Africa Twin Adventure Sports ist dagegen auf ein breiter nutzbares Leistungsbild ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn nicht jede Situation auf maximale Drehzahl ausgelegt ist: beim Anfahren, beim gleichmäßigen Tempo auf längeren Strecken oder wenn der Untergrund wechselt. Die Stärke liegt hier weniger im „Spitzenmoment“, sondern im durchgängigen Vortrieb und in der Fähigkeit, auch bei unterschiedlichen Bedingungen entspannt zu bleiben.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Stärken der CBR 600 RR: sportliche Drehfreude, direktes Ansprechverhalten und ein Antrieb, der das Motorrad sehr „fahraktiv“ wirken lässt. Schwächen: wer vor allem lange Strecken mit viel Komfort und wechselnden Untergründen plant, wird die sportliche Ausrichtung schneller als weniger passend empfinden.

Stärken der Africa Twin Adventure Sports: tourentaugliche Leistungsentfaltung, souveräne Alltagsthematik und ein Charakter, der auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Schwächen: wer maximale Sportlichkeit im engen Kurvenmodus sucht, wird die CBR als klarer „Kurven- und Beschleunigungsfokus“ erleben.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität

Beim Fahrwerk ist der Unterschied zwischen Sportbike und Reiseenduro besonders spürbar. Die CBR 600 RR ist auf präzises Einlenken und ein sportliches Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad wirkt agil, unterstützt das dynamische Fahren und lässt sich im Alltag schnell „lesen“ – besonders dann, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo hoch sein darf.

Die Africa Twin Adventure Sports setzt stärker auf Stabilität und Kontrolle über längere Zeit. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Belastbarkeit ausgelegt, damit auch schlechte Straßen, Schotterpassagen oder wechselnde Beläge nicht sofort das Fahrgefühl dominieren. Das Ergebnis: weniger „Krawall“ im Kopf, mehr Ruhe im Körper – ein großer Vorteil auf Reisen.

Kurven, Tempo und Untergrund

Auf Asphalt ist die CBR 600 RR klar im Element: Sie belohnt frühes Einlenken, dynamisches Anbremsen und ein aktives Fahrverhalten. Die Africa Twin kann natürlich auch Kurven – aber sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn die Fahrt nicht nur aus „Sportmodus“ besteht, sondern aus einem Mix aus Straße, Tempo und wechselnden Bedingungen.

Im Gelände oder auf unruhigen Streckenabschnitten spielt die Africa Twin ihre Stärken aus. Die CBR ist dafür nicht gemacht: Sie kann zwar auch mal über schlechte Stellen rollen, aber das Konzept ist nicht auf Offroad-typische Anforderungen ausgelegt.

Bremsen und Sicherheit: Sportliche Kontrolle vs. Reise-Routine

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die CBR 600 RR zielt auf sportliche Verzögerung und ein direktes Bremsgefühl, das zum zügigen Fahren passt. Die Africa Twin Adventure Sports setzt stärker auf eine gleichmäßige, verlässliche Bremsperformance im Reisealltag – also auf Situationen, die nicht immer planbar sind: wechselnder Belag, längere Abstände, mehr Gepäck und unterschiedliche Fahrzustände.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer häufig sportlich unterwegs ist, profitiert bei der CBR von der unmittelbaren Rückmeldung. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt oder Touren plant, bei denen die Bedingungen variieren, wird die Reiseenduro-Logik der Africa Twin als entspannter erleben.

Ergonomie und Komfort: Sportposition vs. Touren-Setup

Die Sitzposition ist ein klarer Hinweis auf die Zielgruppe. Die CBR 600 RR ist sportlich ausgelegt: Das unterstützt aktives Fahren, kann aber auf langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr spürbar fordernder sein. Die Africa Twin Adventure Sports ist deutlich tourorientierter: Die Ergonomie ist so gedacht, dass längere Etappen angenehmer bleiben und die Fahrt auch mit Gepäck nicht sofort zur Belastung wird.

Auch der Windschutz und das Gesamtgefühl spielen eine Rolle. Die Africa Twin ist hier im Vorteil, weil sie für Reisegeschwindigkeiten und lange Fahrten konzipiert ist. Die CBR kann ebenfalls schnell sein, aber sie ist eher auf „Fahrtspaß“ auf der Straße ausgelegt als auf „Dauerkomfort“.

Ausstattung und Alltag: Reiseenduro-Logik vs. Sportbike-Fokus

Die Africa Twin Adventure Sports wirkt im Vergleich wie ein Paket, das für Touren „fertig“ gedacht ist. Dazu passt die typische Adventure-Ausrichtung: mehr Alltagstauglichkeit für längere Fahrten, ein Setup, das mit wechselnden Bedingungen klarkommt und insgesamt mehr Reise-Feeling erzeugt.

Die CBR 600 RR ist dagegen stärker auf das konzentriert, was ein Sportbike ausmacht: ein klares Fahrgefühl, Fokus auf Dynamik und ein Konzept, das sich besonders dann lohnt, wenn die Strecke und die Fahrweise sportlich sind. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt oder regelmäßig Kurvenstrecken sucht, wird das Sportbike als passender empfinden.

Stärken und Schwächen im Vergleich der Nutzung

CBR 600 RR: stark, wenn die Fahrt im Vordergrund steht – Kurven, Beschleunigung, sportliche Kontrolle. Schwäche: weniger geeignet, wenn lange Touren, Gepäck und wechselnde Untergründe regelmäßig Teil des Plans sind.

Africa Twin Adventure Sports: stark, wenn die Reise zählt – Komfort, Vielseitigkeit und Stabilität auf langen Strecken. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Kurvenangriff als die CBR, weil das Konzept auf Touring und Kontrolle ausgelegt ist.

Welches Motorrad ist für wen die bessere Wahl?

Der Vergleich lässt sich am einfachsten über den Fahrstil entscheiden. Die CBR 600 RR ist die Wahl, wenn sportliches Fahren Priorität hat: wenn Kurven, zügige Beschleunigung und ein direktes, sportliches Fahrgefühl im Alltag häufiger vorkommen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren und bei denen die Strecke „Spaß“ liefert.

Die Africa Twin Adventure Sports ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind: wenn lange Strecken anstehen, wenn Gepäck mit soll oder wenn die Route nicht nur aus perfektem Asphalt besteht. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das viele Situationen abdeckt – ohne dass jedes Detail zur Herausforderung wird.

Typische Entscheidungssituationen

  • Kurvenstrecke als Hauptziel: eher CBR 600 RR.
  • Wochenendtouren mit wechselnden Straßen: eher Africa Twin Adventure Sports.
  • Viel Stadt und kurze Strecken: CBR kann Spaß machen, aber Komfortanspruch entscheidet.
  • Langstrecke und Reise mit Gepäck: Africa Twin ist klar im Vorteil.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das auf der Straße besonders dynamisch wirkt: präzises Handling, sportliche Rückmeldung und ein Antrieb, der Drehfreude in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder einfach den sportlichen Fahrspaß priorisiert, wird mit der CBR deutlich mehr „Sportbike-Feeling“ bekommen.

Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem reisen wollen: lange Strecken, wechselnde Bedingungen, mehr Komfort und ein Konzept, das auch mit Gepäck souverän bleibt. Wer nicht nur Asphalt sucht, sondern eine vielseitige Grundlage für Touren, der findet in der Africa Twin die stimmigere Antwort.

Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen für die CBR 600 RR – Touren und Vielseitigkeit sprechen für die Africa Twin Adventure Sports.

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