| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs Honda XL 700 V Transalp: Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Honda aufeinandertreffen, ist das Ergebnis selten „besser oder schlechter“. Meist geht es um den passenden Einsatzzweck. Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das auf Kurven und Tempo ausgelegt ist. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist eher die Wahl für Touren, Alltag und längere Strecken, bei denen Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Daten zählen, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: Sport vs. Tour
Honda CBR 600 RR: Fokus auf Performance
Die CBR 600 RR ist ein Sportmotorrad, das seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn die Straße Kurven bietet und das Tempo hoch sein darf. Die Auslegung ist klar: agiles Handling, sportliche Sitzposition und ein Motor, der sich drehfreudig zeigt. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für dynamisches Fahren versteht, bekommt hier eine sehr direkte Rückmeldung.
Honda XL 700 V Transalp: Fokus auf Alltag und Reichweite
Die Transalp ist dagegen als Reiseenduro bzw. Tourer gedacht. Sie wirkt im Vergleich weniger „auf Kante“ und mehr auf Alltagstauglichkeit und längere Touren. Die Sitzposition ist entspannter, das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf kontrolliertes Gleiten statt auf maximale Schärfe. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch auf längeren Etappen weniger anstrengend an.
Motorcharakter im Vergleich: Drehfreude vs. Alltagstauglichkeit
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, Leistung besonders dann zu entfalten, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird: Gas auf, Drehzahl hoch, dann wird das Fahrgefühl lebendig. Das ist ideal für Fahrer, die gerne mit dem Gas arbeiten und die Dynamik im oberen Drehzahlbereich suchen.
Die XL 700 V Transalp wirkt im Vergleich „breiter nutzbar“. Sie eignet sich stärker für gleichmäßiges Fahren, bei dem man nicht ständig in den sportlichen Modus wechseln muss. Das macht sie attraktiv, wenn Streckenplanung, Pausen und entspanntes Tempo Teil des Tages sind. Wer häufig im Alltag unterwegs ist oder Touren mit wechselnden Bedingungen fährt, profitiert von dieser Art der Motorabstimmung.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
CBR 600 RR: scharfes Einlenken und sportliche Linie
Die CBR 600 RR spielt ihre Stärken im Kurvenfahren aus. Das Handling wirkt direkt, das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und hält die Linie, wenn die Straße anspruchsvoll wird. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein großer Vorteil: Das Motorrad fühlt sich wie ein „präzises Werkzeug“ an, das man kontrolliert einsetzen kann.
Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass die sportliche Auslegung weniger verzeiht, wenn die Fahrbahn unruhig ist oder wenn man eher gemütlich unterwegs sein möchte. Wer viel im Stadtverkehr steht oder häufig über schlechte Straßen fährt, merkt schneller, dass ein Sportmotorrad nicht automatisch die bequemste Wahl ist.
XL 700 V Transalp: stabil, souverän und tourorientiert
Die Transalp ist im Handling weniger „spitz“, dafür aber oft souveräner im Alltag. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, besonders wenn die Strecke lang ist oder wenn die Bedingungen variieren. Auf Touren, bei denen nicht jede Kurve perfekt ist, ist diese Gelassenheit ein echter Pluspunkt.
Im Gegenzug ist die sportliche Schärfe einer CBR 600 RR nicht das Ziel der Transalp. Wer ausschließlich sportlich fahren will, wird die Grenzen eher früher spüren. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich weniger nach „Training“ anfühlt und mehr nach „einfach losfahren“.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich aktiv vs. entspannt unterwegs
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die CBR 600 RR setzt auf eine sportliche Sitzposition. Das unterstützt dynamisches Fahren, kann aber auf längeren Strecken anstrengender werden, vor allem wenn der Rücken oder die Handgelenke empfindlich reagieren. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt oder bewusst sportlich unterwegs ist, wird die Position meist als Vorteil empfinden.
Die XL 700 V Transalp ist deutlich entspannter ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt tourorientiert, wodurch längere Fahrten weniger ermüdend sein können. Das ist besonders relevant, wenn die Route nicht nur aus kurvigen Abschnitten besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und Stadtverkehr.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder bieten ein grundsätzlich sportliches bzw. sicheres Fahrgefühl, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die CBR 600 RR ist auf zügiges Fahren ausgelegt und vermittelt beim Bremsen und Verzögern ein klares, sportliches Ansprechverhalten. Das hilft, wenn man häufig stark verzögert und die Linie im Kurveneingang präzise steuern möchte.
Die Transalp ist eher auf kontrolliertes, alltagstaugliches Bremsen ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern dass die Abstimmung stärker auf Alltag und Touren zielt. Wer nicht ständig am Limit fährt, profitiert von der gutmütigen Art, das Motorrad dosiert zu bewegen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Komfort
Im Alltag zählt vieles, was bei reinen Sportvergleichen schnell untergeht: Übersicht, Komfort, Handlichkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, nach einer Fahrt nicht „durch“ zu sein. Hier hat die Transalp meist die besseren Karten, weil sie für längere Nutzung gedacht ist und sich weniger nach „Sportmodus“ anfühlt.
Die CBR 600 RR kann im Stadtverkehr durchaus funktionieren, aber sie ist eher dann ideal, wenn die Fahrt einen sportlichen Charakter hat. Wer viel stop-and-go fährt oder häufig über holprige Straßen rollt, merkt schneller, dass die sportliche Auslegung nicht automatisch die bequemste ist.
Touren und Gepäck: Welche Maschine passt zur Reise?
Für Touren ist die Transalp meist die naheliegendere Wahl. Die Bauart und die Ausrichtung als Reiseenduro machen sie besonders geeignet, wenn Gepäck, längere Etappen und unterschiedliche Straßenverhältnisse eine Rolle spielen. Auch wenn nicht jedes Gelände „offroad“ sein muss, ist die Grundidee auf Vielseitigkeit ausgelegt.
Die CBR 600 RR kann natürlich auch für längere Strecken genutzt werden, aber sie ist eher die Option für Fahrer, die auf der Tour vor allem sportlich unterwegs sein wollen. Wer auf Komfort und entspanntes Reisen setzt, wird die Transalp im Alltag oft als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 600 RR
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit präzisem Einlenken und Kurvenfokus
- Drehfreudiger Charakter, der aktives Fahren belohnt
- Starke Performance für zügige Ausfahrten und sportliche Fahrten
Schwächen der Honda CBR 600 RR
- Sportliche Ergonomie kann auf längeren Strecken ermüdender wirken
- Weniger „gelassen“ bei unruhiger Fahrbahn oder wenn der Fokus nicht auf Sport liegt
Stärken der Honda XL 700 V Transalp
- Tourorientierte Sitzposition für entspannteres Fahren
- Breitere Alltagstauglichkeit durch gut nutzbaren Motorcharakter
- Souveränes Handling für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
Schwächen der Honda XL 700 V Transalp
- Weniger sportliche Schärfe im Vergleich zur CBR 600 RR
- Für rein sportliche Ansprüche fühlt sich die Transalp eher wie die „richtige“ Wahl für Touren an, nicht für maximale Dynamik
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Honda CBR 600 RR passt besonders gut, wenn Kurven, Tempo und ein sportliches Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer gerne dynamisch fährt, das Motorrad aktiv bewegt und die sportliche Sitzposition als Vorteil sieht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Touren im Vordergrund stehen. Wer längere Strecken entspannt absolvieren möchte, Wert auf eine angenehme Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Transalp deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Fahrten, präzises Handling und ein drehfreudiger Motor im Vordergrund stehen. Sie belohnt aktives Fahren und macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß, kann aber auf längeren Strecken und im Alltag weniger entspannend wirken. Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken dort aus, wo Alltag und Touren zählen: eine angenehmere Sitzposition, ein breiter nutzbarer Motorcharakter und ein souveränes, tourorientiertes Fahrgefühl. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck und wechselnde Bedingungen mitdenkt und ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „Sportmodus“ verlangt, liegt mit der Transalp meist richtig. Kurz gesagt: Für sportliche Ausfahrten ist die CBR 600 RR die klarere Wahl, für vielseitige Touren und entspanntes Reisen die XL 700 V Transalp.