UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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Honda CBR 600 RR vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Straße, Tempo und Reichweite

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die KTM 1190 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda steht für kompromissloses Sport-Feeling, präzises Handling und eine Fahrweise, die nach Kurven ruft. Die KTM dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Sie will nicht nur schnell sein, sondern auch lange Strecken, wechselnde Untergründe und unterschiedliche Einsatzszenarien souverän abdecken.

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Art zu fahren passt. Genau das wird hier herausgearbeitet – mit Blick auf die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.

Grundcharakter: Supersport vs. Adventure

Honda CBR 600 RR – sportlich fokussiert

Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Performance getrimmt. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern vor allem an der Art, wie sich das Motorrad in Bewegung setzt. Die Sitzposition ist sportlich, die Linienführung wirkt sehr direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren und Kurven aktiv zu nutzen. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich wie ein Werkzeug für die Straße anfühlt.

KTM 1190 Adventure – vielseitig und robust

Die KTM 1190 Adventure verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Adventure ausgelegt und bringt damit eine Grundhaltung mit, die auf Alltag, Reisen und wechselnde Bedingungen zielt. Das Motorrad wirkt stabil, vermittelt Vertrauen und ist so gebaut, dass es auch dann noch Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist. Die KTM ist weniger „auf den Punkt“ wie ein Supersportler, dafür aber breiter einsetzbar.

Motor und Kraftentfaltung: Wie sich Leistung anfühlt

Honda: Drehfreude und präzise Beschleunigung

Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügige Beschleunigung und sportliche Gangwechsel geht. Die Kraftentfaltung ist auf Dynamik ausgelegt: Das Motorrad zieht spürbar an, sobald es im passenden Drehzahlbereich ist. Dadurch entsteht ein sehr direktes Gefühl zwischen Gasgriff und Vortrieb. Für sportliche Fahrten auf der Landstraße oder auf Strecken mit vielen Kurven ist das ein echter Vorteil.

KTM: mehr „Alltagstauglichkeit“ durch Charakter

Die KTM 1190 Adventure wirkt in der Praxis oft entspannter, weil sie für unterschiedliche Situationen ausgelegt ist. Der Motorcharakter unterstützt ein Fahren, bei dem nicht immer maximal hochgedreht werden muss, um zügig voranzukommen. Gerade bei wechselndem Tempo, bei längeren Etappen oder wenn die Strecke nicht konstant ist, spielt das seine Vorteile aus. Die KTM fühlt sich dadurch häufig weniger „angespannt“ an, auch wenn sie durchaus sportlich bewegt werden kann.

Fahrwerk und Fahrdynamik: Präzision vs. Komfort

Honda: sportliche Linie und agiles Handling

Im Vergleich zeigt die Honda CBR 600 RR eine sehr sportliche Abstimmung. Das Fahrwerk unterstützt eine direkte Rückmeldung und ein präzises Einlenken. In schnellen Passagen und beim aktiven Kurvenfahren wirkt die Honda wie aus einem Guss: Sie bleibt stabil, folgt der Linie und belohnt eine saubere Fahrtechnik. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung im Alltag spürbar sein, etwa wenn die Straße unruhig ist oder lange Strecken mit wechselndem Belag anstehen.

KTM: souverän über Unebenheiten

Die KTM 1190 Adventure ist auf unterschiedliche Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt häufig mehr Gelassenheit, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Dadurch entsteht ein Komfortgefühl, das besonders auf längeren Strecken oder bei schlechterem Straßenbelag hilft. Beim sportlichen Fahren kann die KTM zwar ebenfalls Dynamik zeigen, aber der Fokus liegt eher auf Stabilität und Kontrolle als auf maximaler „Rennstrecken-Nähe“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf zügiges Fahren ausgelegt, aber der Einsatzschwerpunkt unterscheidet sich. Die Honda CBR 600 RR punktet typischerweise mit einem sehr sportlichen Bremsgefühl, das zu schnellen Richtungswechseln und intensiver Fahrweise passt. Die KTM 1190 Adventure profitiert dagegen von einer Gesamtkonzeption, die auf kontrolliertes Fahren über längere Zeit ausgelegt ist. Das Bremsverhalten wirkt oft „allround“ und passt gut zu wechselnden Bedingungen, bei denen nicht immer die perfekte Strecke vorliegt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Honda: sportlich, aber nicht für jede Tagesform

Die Honda CBR 600 RR setzt auf eine sportliche Sitzposition. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und sorgt dafür, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Lage kommt. Für kurze bis mittlere Touren oder für Fahrten mit Fokus auf Dynamik ist das ein großer Pluspunkt. Auf sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr kann die sportliche Haltung jedoch schneller als anstrengend empfunden werden.

KTM: aufrecht und reisetauglich

Die KTM 1190 Adventure bietet eine ergonomische Ausrichtung, die eher auf Alltag und Reisen ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt weniger „eingespannt“, was bei längeren Fahrten häufig angenehmer ist. Dadurch kann die KTM auch dann überzeugen, wenn die Tagesplanung nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und gelegentlichen Abstechern.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn

Honda im Alltag

Die Honda CBR 600 RR ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Fahrt einen sportlichen Charakter hat. In der Stadt kann die sportliche Ausrichtung weniger komfortabel sein, und das Motorrad fühlt sich eher dann richtig an, wenn es zügig bewegt werden darf. Auf der Landstraße spielt die Honda ihre Stärken aus: präzises Handling, schnelle Reaktionen und ein Fahrgefühl, das Lust auf Tempo macht.

KTM im Alltag

Die KTM 1190 Adventure ist im Alltag oft die entspanntere Wahl. Sie eignet sich gut für gemischte Strecken, weil sie nicht nur auf eine Art von Straße optimiert ist. Auf Autobahn und Landstraße wirkt sie häufig souverän, und auch wenn die Strecke mal unruhig wird, bleibt das Motorrad kontrollierbar. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „für eine Tour“ gedacht ist, sondern für viele unterschiedliche Fahrten, findet hier eine klare Stärke.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CBR 600 RR

  • Sportliche Präzision: sehr direktes Handling und gutes Gefühl für die Linie.
  • Dynamik: kraftvolle Beschleunigung im passenden Drehzahlbereich.
  • Kurvenfokus: macht sportliche Fahrten besonders attraktiv.

Schwächen der Honda CBR 600 RR

  • Weniger Komfort bei langen Strecken oder unruhigem Untergrund.
  • Sportliche Ergonomie kann im Alltag schneller als anstrengend empfunden werden.

Stärken der KTM 1190 Adventure

  • Vielseitigkeit: passt zu unterschiedlichen Strecken und Fahrprofilen.
  • Souveränität bei wechselnden Bedingungen durch die Adventure-Ausrichtung.
  • Reisetauglichkeit: ergonomisch oft angenehmer für längere Etappen.

Schwächen der KTM 1190 Adventure

  • Weniger „Rennstrecken-Nähe“ im Vergleich zu einem Supersportler.
  • Sportliche Fahrweise fühlt sich zwar möglich an, aber der Fokus liegt eher auf Kontrolle und Alltag.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich zwischen Honda CBR 600 RR und KTM 1190 Adventure ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Philosophien: maximale sportliche Konzentration versus breit nutzbare Allround-Fähigkeit. Wer vor allem Kurven sucht, sportlich beschleunigt und ein sehr direktes Feedback vom Motorrad möchte, wird mit der Honda deutlich mehr „Treffer“ landen. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das auch bei längeren Fahrten, wechselndem Belag und unterschiedlichen Tagesplänen souverän bleibt, findet in der KTM die passendere Basis.

Fazit:

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad mit präzisem Handling und klarer Dynamik suchen. Sie eignet sich besonders für Kurvenfahrten, zügige Landstraßenetappen und Fahrer, die die sportliche Sitzposition bewusst als Teil des Fahrgefühls nutzen. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen erwartet oder ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert bleibt, bekommt mit der KTM 1190 Adventure die stimmigere Option. Die KTM wirkt vielseitiger, reisetauglicher und insgesamt entspannter im Umgang mit wechselnden Anforderungen. Kurz gesagt: Honda für sportliche Fokussierung und maximale Fahrpräzision, KTM für Vielseitigkeit, Komfort über Distanz und souveräne Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien.

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