| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Kurven und Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Suzuki DR-Z 4SM, wird der Vergleich besonders spannend. Die CBR 600 RR steht klar für sportliche Dynamik auf der Straße, während die DR-Z 4SM mit ihrem supermoto-typischen Charakter eher dort Spaß macht, wo der Asphalt nicht immer perfekt ist. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Nicht nur auf die reinen Eckdaten, sondern vor allem darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und in der Kurve bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder: Sport auf der Straße vs. vielseitiger Fahrspaß
Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike: Fokus auf zügiges Beschleunigen, hohe Agilität und ein Setup, das auf sportliche Linienführung ausgelegt ist. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein supermoto-orientiertes Motorrad, das mit einer aufrechte(n)en Sitzhaltung und einem Konzept für gemischte Strecken überzeugt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne über kurze Strecken spontan fährt oder auch mal Schotter und unebene Wege nicht komplett meiden möchte, findet in der DR-Z 4SM oft den passenderen Ansatz.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
Im Vergleich der beiden Modelle fällt vor allem der unterschiedliche Charakter auf. Die Honda CBR 600 RR liefert ihre Stärke typischerweise dort, wo es sportlich wird: beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Fahren über Drehzahl. Das Motorrad fühlt sich dabei wie gemacht an, um Tempo aufzubauen und die Strecke „durchzuarbeiten“. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen weniger wie ein reines Drehzahlgerät und mehr wie ein vielseitiges Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Der Antrieb passt zu einem Fahrstil, bei dem man nicht ständig am Limit der Drehzahl arbeitet, sondern flexibel bleibt.
Beim direkten Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die CBR 600 RR ist klar auf sportliche Performance ausgelegt, während die DR-Z 4SM eher auf nutzbare Fahrbarkeit und Kontrolle setzt. Das bedeutet nicht, dass die DR-Z 4SM „langsam“ wäre – aber sie spielt eine andere Liga. Wer häufig sportlich beschleunigt, wird die CBR 600 RR als konsequenter erleben. Wer dagegen Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch bei wechselndem Grip und in der Stadt leicht bewegen lässt, wird mit der DR-Z 4SM zufriedener sein.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Kontrolle auf wechselndem Untergrund
Beim Fahrwerk und beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Honda CBR 600 RR ist auf präzises Einlenken und sportliche Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven fühlt sie sich wie ein Werkzeug an, das die Linie hält und den Fahrer unterstützt, wenn es zügig wird. Die Suzuki DR-Z 4SM hingegen setzt auf ein Setup, das für supermoto-typische Situationen gemacht ist: kurze Richtungswechsel, spürbare Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das auch auf unebenem Untergrund nicht sofort „entgleist“.
Vergleicht man die aufgelisteten Werte, wird klar, warum das so ist: Die CBR 600 RR ist auf Straße und sportliche Dynamik optimiert, während die DR-Z 4SM auf Vielseitigkeit und Kontrolle ausgelegt ist. Daraus ergeben sich Stärken und Schwächen: Die CBR 600 RR ist auf der perfekten oder zumindest gut gepflegten Straße besonders stark, während die DR-Z 4SM dort punktet, wo die Strecke nicht ganz so glatt ist. Umgekehrt kann die DR-Z 4SM auf reinem Asphalt-Tempo weniger „sportlich“ wirken als die CBR – dafür bleibt sie im Alltag oft entspannter und spielerischer.
Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut
Auch bei den Bremsen zeigen sich die Unterschiede im Konzept. Die Honda CBR 600 RR ist darauf ausgelegt, sportliche Verzögerung zuverlässig umzusetzen. Das hilft besonders beim zügigen Fahren, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hinein bremst. Die Suzuki DR-Z 4SM bringt ebenfalls solide Bremsleistung mit, aber der Fokus liegt stärker auf kontrolliertem Anhalten und stabiler Dosierbarkeit im Alltag.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich: Die CBR 600 RR ist eher die Wahl, wenn häufig sportlich gebremst wird und man ein Motorrad möchte, das beim harten Verzögern konsequent bleibt. Die DR-Z 4SM ist dagegen oft die bessere Option, wenn man im Stadtverkehr oder auf gemischten Strecken unterwegs ist und eine gut dosierbare Bremse wichtiger ist als maximale Sportperformance.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich unbequem oder alltagstauglich?
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Honda CBR 600 RR verlangt dem Fahrer eine sportliche Haltung ab. Das ist Teil des Konzepts: Wer sportlich fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung und der schnellen Körperarbeit. Für lange Touren oder entspannte Fahrten kann die Haltung jedoch anstrengender sein – vor allem, wenn man nicht ohnehin sportlich sitzt.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen deutlich „alltagstauglicher“. Die Sitzposition ist meist weniger extrem, wodurch sich das Motorrad leichter im Stadtverkehr bewegt. Gerade wenn häufig Stop-and-Go oder kurze Strecken anstehen, spielt die DR-Z 4SM ihre Stärken aus. Die Schwäche liegt eher dort, wo man rein sportlich auf der Straße unterwegs ist: Dann fühlt sich die CBR 600 RR oft zielgerichteter an.
Reifen, Grip und Traktion: Asphalt-Fokus vs. gemischte Strecken
Beim Thema Reifen und Grip entscheidet sich viel über das Fahrgefühl. Die CBR 600 RR ist in ihrem Grundkonzept auf Straße ausgelegt. Das bedeutet: Wenn die Bedingungen passen, fühlt sich das Motorrad besonders „auf Schienen“ an. Die DR-Z 4SM ist als supermoto-orientiertes Motorrad darauf ausgelegt, auch mit wechselnden Bedingungen besser klarzukommen. Das kann auf Feldwegen, Schotterstücken oder unebenen Abschnitten den Unterschied machen.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der typischen Auslegung wird klar: Wer fast ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, bekommt mit der CBR 600 RR meist das stimmigere Gesamtpaket. Wer dagegen regelmäßig Strecken fährt, die nicht perfekt sind, oder gerne spontan auch mal abbiegt, wird die DR-Z 4SM als praktischer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und „einfach losfahren“
Im Alltag zählen Dinge wie Handlichkeit, Übersicht und das Gefühl, schnell „im Flow“ zu sein. Die Suzuki DR-Z 4SM ist hier oft im Vorteil: Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, passt gut in den Stadtverkehr und macht kurze Fahrten unkompliziert. Außerdem ist das Konzept für viele Fahrer attraktiver, die nicht nur auf Tempo setzen, sondern auf Fahrspaß in jeder Situation.
Die Honda CBR 600 RR kann im Alltag natürlich auch funktionieren – aber sie ist stärker auf sportliches Fahren ausgerichtet. Wer häufig lange Strecken fährt oder bewusst sportlich unterwegs ist, wird die CBR 600 RR als sehr stimmig erleben. Wer dagegen vor allem „von A nach B“ fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, wird die DR-Z 4SM meist angenehmer finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit klarer Linie und hoher Dynamik
- Konsequente Performance für zügige Beschleunigung und sportliche Kurvenfahrten
- Bremsen und Stabilität für ambitioniertes Fahren
- Stimmiges Gesamtpaket für Asphalt und sportliche Strecken
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann für lange oder entspannte Fahrten anstrengender sein
- Weniger „spielerisch“ auf gemischtem Untergrund als eine supermoto-orientierte Maschine
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Vielseitiger Charakter für Stadt, Alltag und gemischte Strecken
- Kontrolliertes Handling bei wechselnden Bedingungen
- Alltagstaugliche Ergonomie für entspannteres Fahren
- Hoher Spaßfaktor bei spontanen Abstechern
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Sportliche Spitzenperformance ist eher nicht der Fokus
- Auf reinem Asphalt-Tempo wirkt die CBR oft zielgerichteter
Für wen passt welches Motorrad am besten?
Die Entscheidung zwischen Honda CBR 600 RR und Suzuki DR-Z 4SM hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer regelmäßig sportlich unterwegs ist, Kurven bewusst nutzt und ein Motorrad möchte, das auf der Straße maximalen Fahrspaß liefert, trifft mit der CBR 600 RR meist die richtige Wahl. Sie ist besonders attraktiv, wenn sportliche Beschleunigung, sportliche Bremsmomente und ein präzises Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Die DR-Z 4SM ist dagegen ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf Strecken Spaß macht, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder gerne mal abseits der perfekten Route unterwegs ist, wird die DR-Z 4SM als deutlich passender empfinden.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportlich fahren: zügige Beschleunigung, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das auf Asphalt und ambitionierte Kurvenfahrten ausgerichtet ist. Wer regelmäßig Touren mit sportlichem Anspruch fährt oder das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ sieht, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket. Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu einem vielseitigen Alltag: Sie wirkt handlicher, bietet eine entspanntere Sitzposition und macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer Stadtverkehr, kurze Fahrten und gemischte Untergründe kombiniert, findet in der DR-Z 4SM meist das passendere Motorrad. Kurz gesagt: CBR 600 RR für sportliche Straße, DR-Z 4SM für vielseitigen Fahrspaß.