| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs. Suzuki V-Strom 650 – Vergleich im Alltag & auf Tour
Wenn zwei Motorräder so grundverschieden wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Suzuki V-Strom 650, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein kompromissloses Sportbike im Fokus, dort ein alltagstaugliches Tourenmotorrad, das auch längere Strecken souverän abspult. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen werden bei bestimmten Anforderungen sichtbar, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee: Sportbike vs. Touren-Allrounder
Die Honda CBR 600 RR ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die Maschine fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke kurvig ist, das Tempo hoch sein darf und der Fahrer aktiv mitarbeitet. Das Konzept zielt auf präzises Handling, agiles Einlenken und ein Motorverhalten, das sportliche Fahrweise belohnt.
Die Suzuki V-Strom 650 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist als Allround-Tourer gedacht, der im Alltag entspannt bleibt und auf längeren Fahrten Komfort bietet. Die Sitzposition ist meist weniger extrem, die Maschine wirkt insgesamt gutmütiger im Handling und eignet sich dadurch auch für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve „auf Zeit“ gefahren wird.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Motorcharakter. Die CBR 600 RR ist typischerweise ein Motorrad, das bei sportlicher Drehzahl mehr „Biss“ entwickelt und sich wie ein Werkzeug anfühlt, das man gezielt einsetzt: Gas auf, Drehzahl im richtigen Bereich halten, dann kommt die Dynamik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrweise aktiv und konzentriert ist.
Die V-Strom 650 ist dagegen eher auf gleichmäßige Fahrbarkeit ausgelegt. Sie wirkt im Alltag oft harmonischer, weil sie nicht zwingend hohe Drehzahlen braucht, um zügig voranzukommen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „Rennstrecke“ und mehr „Tour“ vermittelt – auch dann, wenn die Strecke mal weniger kurvig ist oder der Verkehr häufiger bremst und beschleunigt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz Spaß“ und „lange Tour“ spürbar macht. Die CBR 600 RR ist sportlich ausgelegt: Der Oberkörper ist stärker nach vorn geneigt, die Arme sind näher am Lenker, und die Haltung fordert mehr aktive Körperarbeit. Das ist auf kurzen Strecken oder bei sportlichen Ausfahrten ein Vorteil, kann aber auf längeren Fahrten ermüden.
Die V-Strom 650 ist in der Regel deutlich komfortorientierter. Der Fahrer sitzt aufrechter, was den Rücken entlastet und die Konzentration länger stabil hält. Gerade wenn die Route mehrere Stunden dauert oder die Fahrt auch mal „gemischt“ ist (Stadt, Landstraße, Autobahn), spielt diese Ergonomie ihre Stärken aus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt die CBR 600 RR ihre sportliche DNA. Das Motorrad lässt sich in der Regel sehr präzise einlenken und unterstützt eine dynamische Linie durch Kurven. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad „arbeitet“, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die V-Strom 650 ist dagegen häufig auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie liegt ruhig, vermittelt Vertrauen und bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist oder die Strecke länger und abwechslungsreicher wird. Das kann sich wie ein „weniger hektisches“ Fahrgefühl anfühlen – ein klarer Vorteil für Tourenfahrer.
Bremsen und Kontrolle: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Straßenbetrieb konzipiert, aber die Art der Kontrolle unterscheidet sich. Die CBR 600 RR ist typischerweise darauf ausgelegt, sportliche Bremsmanöver und zügige Richtungswechsel zu unterstützen. Das bedeutet: Die Maschine wirkt bereit, wenn es schnell gehen soll, und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man sie „hart“ bewegen kann.
Die V-Strom 650 setzt eher auf berechenbare Dosierbarkeit und ein sicheres Gesamtpaket. Gerade im Alltag, bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Fahrt nicht ausschließlich sportlich geplant ist, ist das ein Pluspunkt. Die Stärke liegt weniger im „maximalen Sport-Modus“, sondern im konstanten, entspannten Handling.
Windschutz und Alltag: Was passiert bei längeren Strecken?
Auf längeren Fahrten entscheidet oft Kleinkram: Winddruck, Sitzkomfort und die Frage, wie anstrengend die Fahrt insgesamt wird. Die CBR 600 RR kann auf der Autobahn oder bei längeren Transfers durchaus funktionieren, aber sie ist nicht primär dafür geschaffen, stundenlang entspannt gegen den Wind zu arbeiten. Das sportliche Konzept führt dazu, dass der Fahrer mehr „mitarbeitet“ und sich die Belastung schneller bemerkbar macht.
Die V-Strom 650 ist hier im Vorteil: Als Tourenmotorrad ist sie eher darauf ausgelegt, dass der Fahrer auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und nicht „durch“ ist. Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Ergonomie sorgen dafür, dass die Maschine auf Reisen oft die bessere Wahl ist.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Flexibilität
Wenn es um Reisetauglichkeit geht, ist die V-Strom 650 meist klar im Vorteil. Das Motorrad ist typischerweise so gedacht, dass man es für längere Strecken ausrüsten kann und dabei einen passenden Komfortlevel behält. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die Kurven zählen, sondern auch die Strecke dorthin.
Die CBR 600 RR kann natürlich auch für längere Fahrten genutzt werden, aber das Konzept ist eher „Sport zuerst“. Wer mit Gepäck plant oder häufig längere Strecken fährt, wird schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt technisch, sondern eher durch Ergonomie und den Charakter des Motorrads.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit hoher Agilität und klarer Rückmeldung
- Dynamik, die sportliche Fahrweise belohnt
- Kurvenorientiertes Handling für ambitionierte Ausfahrten
- Typisch: ein Motorrad, das auf „Fahren“ statt „Ankommen“ fokussiert
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken ermüden
- Weniger Fokus auf Tourenkomfort und entspanntes Dahingleiten
- Im Alltag kann der „Sportmodus“ schneller anstrengend wirken
Suzuki V-Strom 650 – Stärken
- Alltagstauglichkeit mit komfortablerer Ergonomie
- Tourenorientiertes Gesamtpaket für längere Strecken
- Berechenbares Handling auch bei wechselnden Bedingungen
- Typisch: gut geeignet, wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich sein soll
Suzuki V-Strom 650 – Schwächen
- Weniger „Rennstrecken-Feeling“ als bei einem rein sportlichen Motorrad
- Wer maximale Sportdynamik sucht, wird eher zur CBR tendieren
- Der Charakter ist stärker auf Allround als auf kompromisslose Performance ausgelegt
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend für Fahrer, die Kurven lieben, sportlich fahren möchten und bei jeder Ausfahrt das Gefühl suchen, dass das Motorrad aktiv mitarbeitet. Wer gerne plant, bremst, einlenkt und die Dynamik aus dem Motor herausholt, wird an der CBR 600 RR viel Freude haben.
Die Suzuki V-Strom 650 passt dagegen besser zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen – mit Komfort, guter Fahrbarkeit und einem Charakter, der auch bei längeren Strecken nicht „kippt“. Wer häufig unterwegs ist, Strecken kombiniert und dabei entspannt bleiben möchte, findet in der V-Strom 650 oft die passendere Basis.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Fahrdynamik im Mittelpunkt steht: präzises Handling, ein klar sportlicher Motorcharakter und das Gefühl, dass jede Kurve „gemacht“ werden will. Sie zeigt ihre Stärken besonders bei ambitionierten Ausfahrten und wenn die Fahrt bewusst auf Fahrspaß ausgelegt ist. Als „einfach nur bequemes“ Langstreckenmotorrad kann sie dagegen schneller anstrengend werden, weil das sportliche Konzept mehr aktive Körperarbeit verlangt.
Die Suzuki V-Strom 650 gewinnt vor allem dort, wo Alltag und Touren zusammenkommen: komfortablere Ergonomie, berechenbares Handling und ein Charakter, der auch über längere Zeit entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig in den sportlichen Modus zu schalten, bekommt mit der V-Strom 650 ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Kurz gesagt: CBR für Sportfokus, V-Strom für Tourenkomfort.