| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 600 RR vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für Sportfans und Tourenliebhaber
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Yamaha FJR 1300 AE, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein kompromissloses Sportbike im Fokus, dort ein ausgewachsener Tourer, der auf Komfort und Reichweite ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze ziehen sich durch die wichtigsten Bereiche wie Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition und Ausstattung. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Unterschiede im Fahralltag anfühlen.
Grundcharakter: Sportliche Dynamik vs. souveräne Reise
Die Honda CBR 600 RR ist als sportliches 600er-Konzept gebaut: Das Motorrad wirkt leicht, reagiert direkt und lädt dazu ein, Kurven zügig anzusteuern. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das stark nach „Sport“ aussieht – mit einer Sitzposition, die eher sportlich als bequem ist, und einer Abstimmung, die auf zügiges Fahren ausgelegt ist.
Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein Tourenmotorrad, das sich wie ein „Reisegerät“ anfühlt. Die Maschine ist auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Statt maximaler Agilität steht hier die Fähigkeit im Vordergrund, lange Strecken ruhig und komfortabel zu absolvieren – auch wenn die Umgebung wechselt, der Verkehr dichter wird oder die Tagesetappen länger ausfallen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag zeigt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Sportbike und Tourer: Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Drehzahlen hoch sind und das Motorrad dynamisch nach vorne zieht. Das Ansprechverhalten wirkt sportlich, und das Fahrgefühl belohnt eine aktive Fahrweise. Wer gern schaltet, die Gänge ausdreht und Kurven mit Schwung angeht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt dagegen auf einen Charakter, der auch bei moderaterem Tempo souverän bleibt. Der große Hubraum und die Auslegung als Tourer sorgen dafür, dass sich das Motorrad häufig ohne ständiges „Hochdrehen“ bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Autobahnabschnitten, Überlandfahrten und wechselnden Situationen, in denen ein gleichmäßiger Vortrieb angenehm ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda CBR 600 RR: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und im direkten Ansprechverhalten. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Komfort und entspannte Langstrecke wichtiger werden.
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärken liegen in der Souveränität bei längeren Fahrten und im ruhigen Vortrieb. Schwächen können sich ergeben, wenn maximale Leichtigkeit und „Sportlichkeit pur“ im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk ist einer der größten Unterschiede im Gesamteindruck. Die Honda CBR 600 RR ist so abgestimmt, dass sie in Kurven präzise wirkt und ein sportliches Tempo unterstützt. Das Motorrad fühlt sich dabei eher wie ein Werkzeug an, das man aktiv führt: Linienwahl, Schräglage und Gas geben greifen schnell ineinander. Dadurch macht das Fahren auf kurvigen Strecken besonders viel Spaß.
Die Yamaha FJR 1300 AE zielt auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten spielt das Motorrad seine Stärken aus: Es bleibt gelassen, die Maschine wirkt „aufgeräumt“ in der Fahrstabilität und vermittelt ein sicheres Gefühl. In engen Kurven kann sie zwar ebenfalls sportlich bewegt werden, aber der Charakter bleibt eher der eines Tourers.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und Kurven als Hauptprogramm sieht, wird die Honda CBR 600 RR als deutlich passender empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, auch bei Wind und wechselnden Bedingungen entspannt ankommen möchte und dabei Wert auf Stabilität legt, findet in der Yamaha FJR 1300 AE meist die passendere Basis.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die Honda CBR 600 RR wirkt im sportlichen Einsatz sehr direkt: Bremsmanöver lassen sich präzise dosieren, und das Motorrad unterstützt eine dynamische Fahrweise. Das ist besonders dann spürbar, wenn häufig verzögert und wieder beschleunigt wird.
Die Yamaha FJR 1300 AE bringt ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl mit, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf gleichmäßiger Kontrolle und Sicherheit über längere Fahrten. Gerade wenn die Strecke lang ist, der Verkehr variiert und man öfter aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert, zählt ein stabiler, gut kontrollierbarer Bremsaufbau.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich kompakt vs. komfortabel ausgerichtet
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein klarer Hinweis auf die Zielgruppe. Die Honda CBR 600 RR ist sportlich ausgelegt: Der Oberkörper ist näher am Fahrerlebnis „am Motorrad“, die Haltung ist eher aktiv. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch sehr direkt wirkt. Auf längeren Fahrten kann diese Haltung jedoch anstrengender werden, vor allem wenn Pausen fehlen oder die Strecke eintönig wird.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und der Windschutz spielt eine große Rolle: Je nach Setup und Fahrtempo kann das Motorrad spürbar entspannter wirken als ein sportliches Modell. Das macht die FJR besonders interessant, wenn Tagesetappen zählen und man nicht nach jeder Pause „neu sortieren“ möchte.
Ausstattung und Elektronik: Fokus auf Fahrspaß vs. Reiseunterstützung
Die Honda CBR 600 RR steht typischerweise für ein sportorientiertes Gesamtkonzept. Elektronik und Assistenzfunktionen sind vorhanden, aber der Charakter bleibt klar: Das Motorrad soll vor allem beim dynamischen Fahren überzeugen. Wer gern selbst arbeitet, die Linie plant und das Motorrad aktiv bewegt, wird die CBR als „direkt“ erleben.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist als Tourer stärker auf Reiseunterstützung ausgelegt. Elektronik und Komfortfeatures sind darauf ausgerichtet, das Fahren über längere Strecken angenehmer zu machen. Dazu gehört auch, dass das Motorrad in vielen Situationen „mitdenkt“ und das Fahrerlebnis ruhiger macht – besonders auf Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Bedingungen.
Stärken und Schwächen der Ausstattung
- Honda CBR 600 RR: Stärken liegen in der sportlichen Ausrichtung und im direkten Fahrgefühl. Schwächen ergeben sich eher bei Komfortansprüchen auf langen Strecken.
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärken liegen in Komfort, Reiseunterstützung und entspannterem Langstrecken-Fahren. Schwächen können sich zeigen, wenn maximale Leichtigkeit und „Sportbike-Feeling“ Priorität haben.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Honda CBR 600 RR passt besonders gut, wenn Kurven, sportliche Fahrten und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, das Motorrad spüren möchten und Freude daran haben, das Potenzial im oberen Drehzahlbereich zu nutzen.
Die Yamaha FJR 1300 AE passt besonders gut, wenn längere Strecken, Komfort und ein souveränes Reisegefühl wichtiger sind. Wer regelmäßig weiter fährt, auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die FJR als stimmigere Wahl empfinden.
Fazit: Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das in Kurven präzise wirkt und ein direktes, dynamisches Fahrgefühl vermittelt. Wer gern aktiv fährt, Drehzahlen nutzt und das Motorrad als „Sportgerät“ versteht, wird mit der CBR deutlich mehr Freude haben. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn Komfort und entspannte Langstrecke stärker gewichtet werden.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem reisen möchten: ruhige Stabilität, angenehme Ergonomie und eine Ausstattung, die das Fahren über längere Strecken erleichtert. Wer häufig Autobahn und längere Etappen fährt oder einfach entspannter unterwegs sein will, findet in der FJR meist die passendere Basis. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Leichtigkeit und kompromisslose Sportlichkeit im Vordergrund stehen.
Kurz gesagt: Sport und Kurvengefühl sprechen eher für die CBR 600 RR, Komfort und Reise eher für die FJR 1300 AE.