| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Honda CBR 600 RR vs Yamaha Tracer 700: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird die Entscheidung spannend: Die Honda CBR 600 RR steht für sportliche Konsequenz und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik und Kurvenfokus ausgelegt ist. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist eher die pragmatische Wahl für den Alltag und längere Touren – mit einer Ausrichtung, die Komfort, Alltagstauglichkeit und vielseitige Nutzung in den Vordergrund stellt. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Sportmaschine vs. vielseitiges Tourenmotorrad
Honda CBR 600 RR: Fokus auf sportliche Performance
Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike. Der Charakter ist darauf ausgelegt, das Motorrad aktiv zu bewegen: präzise Rückmeldung, ein agiles Handling und ein Setup, das das Fahren in Kurven besonders belohnt. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig Landstraße fährt oder das Gefühl einer sportlichen Maschine sucht, findet hier eine klare Ansage.
Yamaha Tracer 700: Alltagstauglichkeit mit Touren-Gen
Die Yamaha Tracer 700 wirkt im Vergleich deutlich alltagstauglicher. Sie ist weniger auf „nur sportlich“ getrimmt, sondern auf „sportlich genug“ – kombiniert mit einer Sitzposition, die auch längere Strecken angenehmer macht, und einem Gesamtpaket, das sich für verschiedene Einsatzszenarien eignet. Wer nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche fährt, bekommt mit der Tracer 700 ein Motorrad, das sich vielseitig anfühlt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder wirklich anfühlen
Agilität und Lenkpräzision
Im direkten Vergleich zeigt die CBR 600 RR ihre sportliche DNA: Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein sehr direktes Feedback. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Kurven nicht nur „abgefahren“, sondern bewusst gefahren werden. Die Tracer 700 ist ebenfalls handlich, aber ihr Schwerpunkt liegt stärker auf einem gleichmäßigen, kontrollierten Fahrstil. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man entspannt bewegt – und trotzdem zügig unterwegs sein kann.
Motor- und Leistungsgefühl
Die CBR 600 RR spielt ihre Stärken dort aus, wo es um sportliche Beschleunigung und ein dynamisches Ansprechverhalten geht. Das Fahrgefühl ist „spitz“ und auf zügiges Fahren ausgelegt. Die Tracer 700 bietet dagegen ein nutzbares Leistungsbild für den Alltag: Sie ist so abgestimmt, dass man in vielen Situationen ohne ständiges „Hochdrehen“ vorankommt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn gemischt vorkommen.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Sitzposition und Alltag
Die CBR 600 RR ist sportlich positioniert: Die Sitzhaltung ist auf aktive Fahrweise ausgelegt. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft ein Vorteil, kann aber bei längeren Fahrten spürbar fordernder sein. Die Tracer 700 bietet im Vergleich eine deutlich entspanntere Haltung. Dadurch wirkt sie für viele Fahrerinnen und Fahrer „einfacher“ im Alltag – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und längeren Autobahnabschnitten.
Windschutz und Streckenkomfort
Beim Thema Windschutz und Komfort zeigt die Tracer 700 klare Vorteile: Durch ihre tourenorientierte Auslegung fühlt sie sich bei höheren Geschwindigkeiten meist ruhiger an. Die CBR 600 RR kann zwar sportlich überzeugen, aber der Fokus liegt stärker auf Performance als auf maximaler Langstreckenentspannung. Wer häufig längere Strecken fährt, wird den Unterschied im Alltag schnell merken.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Was trägt das Motorrad?
Bremsverhalten
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die CBR 600 RR wirkt dabei tendenziell „sportlicher“ in der Dosierbarkeit und im direkten Ansprechverhalten, was besonders beim zügigen Fahren in Kurven und beim dynamischen Verzögern hilft. Die Tracer 700 punktet eher mit einem stabilen, alltagstauglichen Gefühl: Sie bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar und vermittelt Vertrauen, ohne dass man ständig maximal sportlich fahren muss.
Fahrwerk und Straßenkontakt
Die CBR 600 RR ist auf sportliche Dynamik ausgelegt und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man das Motorrad „führen“ kann – ideal, wenn die Straße zum Spielplatz wird. Die Tracer 700 ist dagegen stärker auf Komfort und Alltag ausgelegt: Sie nimmt Unebenheiten oft souveräner weg und bleibt dabei gut beherrschbar. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn die Streckenqualität nicht immer perfekt ist.
Alltag, Technik und Nutzwert: Welche Stärken zählen im echten Leben?
Vielseitigkeit im Alltag
Die Tracer 700 ist in der Praxis oft die „leichtere“ Wahl: Sie eignet sich für Pendeln, Wochenendtouren und auch für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve im Mittelpunkt steht. Die CBR 600 RR ist dagegen stärker auf das sportliche Erlebnis fokussiert. Sie macht besonders dann Spaß, wenn bewusst gefahren wird und das Motorrad nicht nur von A nach B bewegt wird, sondern als Sportgerät genutzt wird.
Stärken und Schwächen im Überblick
Honda CBR 600 RR – Stärken: sportliche Agilität, direktes Feedback, dynamisches Fahrgefühl, klare Performance-Ausrichtung. Schwächen: weniger Komfortfokus für lange Strecken, sportliche Sitzposition kann im Alltag fordernder sein.
Yamaha Tracer 700 – Stärken: tourenorientierter Komfort, vielseitiger Einsatz, ruhigeres Langstrecken-Gefühl, alltagstaugliche Auslegung. Schwächen: weniger „Rennstrecken-Vibe“ als die CBR, sportliche Dynamik ist vorhanden, aber nicht so kompromisslos wie bei einem reinen Sportbike.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Passend zur Honda CBR 600 RR
Die Honda CBR 600 RR ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt und bei dynamischer Fahrweise begeistert. Wer gern Kurven dynamisch nimmt, das Motorrad aktiv bewegt und Performance in den Vordergrund stellt, findet hier eine sehr stimmige Basis. Auch für Menschen, die ihre Fahrten bewusst planen – etwa mit Fokus auf Landstraße oder sportliche Ausfahrten – ist die CBR 600 RR eine starke Wahl.
Passend zur Yamaha Tracer 700
Die Yamaha Tracer 700 passt besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag und auf Touren gleichermaßen funktionieren soll. Wer Wert auf eine entspanntere Sitzposition, besseren Streckenkomfort und ein Motorrad legt, das sich vielseitig einsetzen lässt, wird mit der Tracer 700 häufig zufriedener sein. Auch dann, wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich ausfallen soll, aber trotzdem Fahrspaß wichtig ist.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?
Das eigene Einsatzprofil zuerst klären
Der wichtigste Punkt ist nicht, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum Alltag passt. Die CBR 600 RR ist ein Sportbike mit klarer Ausrichtung. Die Tracer 700 ist ein vielseitiges Motorrad, das Komfort und Nutzung in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig lange Strecken fährt oder im Alltag viel unterwegs ist, wird die Vorteile der Tracer 700 schneller spüren. Wer dagegen vor allem sportlich unterwegs ist und Kurvenfahrten liebt, wird mit der CBR 600 RR mehr „Herz“ im Fahrgefühl finden.
Erwartungen an Komfort und Sitzhaltung realistisch setzen
Bei der CBR 600 RR sollte man sich bewusst sein, dass die sportliche Sitzposition ein Teil des Konzepts ist. Bei der Tracer 700 ist der Komfortgedanke stärker integriert. Wer das berücksichtigt, trifft meist die richtige Entscheidung – auch beim Gebrauchtkauf, wenn man sich nicht nur von Datenblättern leiten lässt.
Fazit:
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für alle, die ein kompromisslos sportliches Motorrad suchen: direktes Feedback, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das dynamische Kurvenfahrten in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig sportlich fährt und die sportliche Sitzposition in Kauf nimmt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Die Yamaha Tracer 700 gewinnt dagegen, wenn das Motorrad vielseitig genutzt werden soll: Alltag, gemischte Strecken und längere Touren profitieren spürbar von der tourenorientierten Auslegung, dem komfortableren Gesamteindruck und dem ruhigeren Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Kurz gesagt: CBR 600 RR für sportliche Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Performance – Tracer 700 für alle, die ein alltagstaugliches, tourenfähiges Motorrad mit Fahrspaß suchen.