UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

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Honda CBR 600 RR vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die CBR 600 RR steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das auf Kurven und Tempo ausgelegt ist. Die Super Ténéré dagegen ist eine Reiseenduro, die Komfort, Reichweite und souveräne Alltagstauglichkeit in den Mittelpunkt stellt. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem verstehen, wie sich die Charaktere im echten Fahrbetrieb unterscheiden.

Grundidee der beiden Motorräder: Sportfokus vs. Reiseenduro

Die Honda CBR 600 RR ist ein klassisches Sportbike: kompakt, leichtfüßig und darauf getrimmt, sportliche Fahrmanöver schnell und kontrolliert umzusetzen. Das Motorrad fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn die Straße kurvig wird und die Fahrweise dynamisch sein soll. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf ab, dass man zügig in Schräglage kommt und das Bike dabei stabil und berechenbar bleibt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist für lange Strecken gemacht und soll auch dann noch angenehm zu fahren sein, wenn der Tag schon anstrengend ist. Die Super Ténéré wirkt weniger „spontan“ im Sinne eines Sportbikes, dafür aber sehr „durchdacht“: Sie nimmt Tempo gelassen auf, bietet eine entspanntere Ergonomie und ist auf Touren ausgelegt, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale Agilität.

Motorcharakter und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Honda CBR 600 RR liefert ihre Stärke vor allem in einem sportlichen Drehzahlbereich. Das Motorrad reagiert direkt auf Gasbefehle und vermittelt das Gefühl, dass man mit der richtigen Drehzahl „genau trifft“. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven heraus wirkt das Setup wie für zügiges Fahren gebaut: Man kann das Tempo kontrolliert aufbauen und spürt dabei eine klare Linie zwischen Gasgriff, Antrieb und Fahrbahnkontakt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt dagegen auf einen Charakter, der auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Statt auf das „Anreißen“ aus sehr engen Drehzahlfenstern zu setzen, wirkt der Antrieb eher wie ein verlässlicher Begleiter: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu haben. Das ist besonders auf langen Strecken spürbar, wenn man nicht permanent sportlich arbeiten möchte, sondern einfach Kilometer machen will.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Honda CBR 600 RR: Stärken liegen in der sportlichen Reaktion und dem dynamischen Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich dort, wo Komfort und Langstreckenruhe wichtiger werden – das Konzept ist klar auf sportliche Nutzung ausgerichtet.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken liegen in der souveränen Art, dem tourentauglichen Charakter und der entspannten Fahrbarkeit. Schwächen ergeben sich, wenn maximale Agilität und „Sportbike-Feeling“ im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Präzision in Kurven vs. Stabilität auf Tour

Das Handling der Honda CBR 600 RR ist auf schnelle Richtungswechsel und präzises Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, wodurch sich das Gefühl einstellt, man könne die Linie sehr fein nachsteuern. Besonders auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Die CBR wirkt wie ein Werkzeug für sportliche Fahrmanöver.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im Komfort aus. Auf unruhigerem Untergrund, bei längeren Etappen oder wenn die Straße nicht perfekt ist, wirkt die Abstimmung gelassen. Die Super Ténéré bleibt dabei kontrolliert und vermittelt Sicherheit, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist ein großer Unterschied zur CBR, die mehr nach sportlicher Konzentration verlangt.

Bremsen und Kontrolle

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Honda CBR 600 RR wirkt im Bremsverhalten wie ein Sportbike: Man kann zügig verzögern und das Motorrad lässt sich dabei gut in die gewünschte Linie bringen. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt ebenfalls auf verlässliche Verzögerung, legt aber den Schwerpunkt auf gleichmäßige Dosierbarkeit und souveräne Kontrolle – besonders dann, wenn man nicht nur kurz „hart“ bremst, sondern über längere Zeiträume sicher unterwegs sein möchte.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Tagesgefühl

Im Alltag zeigt sich der größte Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda CBR 600 RR bietet eine sportliche Sitzposition, die den Fahrer näher an das sportliche Fahrgefühl heranführt. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft ein Genuss, kann aber auf langen Touren oder im Stadtverkehr anstrengender werden, je nachdem, wie man sitzt und wie dynamisch man fährt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad ist so konzipiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade wenn der Alltag oder längere Fahrten eine Rolle spielen, ist das ein klarer Vorteil.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Honda CBR 600 RR: Stärken: sportliches Tagesgefühl, schnelle Kontrolle, viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken. Schwächen: weniger „entspanntes“ Langstrecken-Erlebnis, je nach Fahrstil und Strecke.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken: Komfort, entspannte Ergonomie, tourentaugliche Ruhe. Schwächen: weniger sportliche Agilität im Vergleich zur CBR.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt

Bei modernen Motorrädern spielt Elektronik eine große Rolle – nicht nur für die Performance, sondern auch für das Sicherheitsgefühl. Die Honda CBR 600 RR ist typischerweise auf sportliche Unterstützung ausgelegt: Das Motorrad soll in dynamischen Situationen berechenbar bleiben und dem Fahrer helfen, die Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen. Das passt gut zum sportlichen Charakter.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré zielt stärker auf den Reiseeinsatz. Elektronische Helfer sind hier besonders dann wertvoll, wenn man lange Strecken fährt, unterschiedliche Bedingungen hat oder einfach entspannt unterwegs sein möchte. Die Ausstattung wirkt insgesamt wie ein „Tour-Tool“, das den Alltag erleichtert.

Reisetauglichkeit vs. Kurvenfokus: Welche Tour passt zu welchem Bike?

Die Honda CBR 600 RR ist dann die bessere Wahl, wenn die Tour aus kurvigen Abschnitten besteht und das Motorrad vor allem Spaß machen soll. Wer gerne zügig fährt, die Linie im Blick hat und sportliche Manöver mag, wird die CBR als sehr stimmig empfinden. Für lange, entspannte Etappen kann das Konzept jedoch weniger passend sein – nicht, weil es „schlecht“ wäre, sondern weil es nicht dafür optimiert wurde.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist prädestiniert für Reisen, bei denen Komfort, Reichweite und eine souveräne Fahrweise wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal andere Straßenbedingungen hat und dabei nicht ständig „sportlich arbeiten“ will, findet in der Super Ténéré einen sehr passenden Begleiter.

Typische Entscheidungssituationen

  • Kurven, Tempo, sportliches Fahrgefühl: eher Honda CBR 600 RR.
  • Langstrecke, Komfort, entspannte Kontrolle: eher Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré.

Fazit: Welche Wahl ist für wen die beste?

Die Honda CBR 600 RR und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré sind keine „Konkurrenten“ im klassischen Sinn, sondern zwei unterschiedliche Motorradwelten. Die CBR 600 RR überzeugt vor allem durch ihr sportliches, direktes Fahrgefühl: präzises Handling, dynamische Reaktionen und ein Konzept, das Kurven und zügiges Fahren in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig sportlich unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten sieht, wird mit der CBR deutlich mehr „Sport“ erleben.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken dort aus, wo Alltag und Reise zählen: entspanntere Ergonomie, souveräne Stabilität und ein tourentauglicher Charakter, der auch nach vielen Kilometern noch Spaß macht. Wer lange Strecken bevorzugt, Komfort priorisiert und ein Motorrad sucht, das gelassen mit unterschiedlichen Bedingungen umgeht, trifft mit der Super Ténéré die passendere Wahl.

Kurz gesagt: Sportliche Kurventouren sprechen eher für die Honda CBR 600 RR, Reisen und entspanntes Kilometerfressen eher für die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré.

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