| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Honda CL 500 vs. Brixton Cromwell 1200: Retro-Vibes im Vergleich
Wenn es um klassische Optik, angenehmes Fahrgefühl und das gewisse Retro-Feeling geht, liegen Honda CL 500 und Brixton Cromwell 1200 schnell auf dem Tisch. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Charakter, der nicht nach „Mainstream“ aussieht. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich darin, wie sie sich im Alltag anfühlen und welche Art von Fahrern sie besonders gut abholen.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, was diese Werte im Fahrbetrieb bedeuten: Wie entspannt lässt sich das Motorrad bewegen? Wo spielt die eine Maschine ihre Stärken aus, und wo zeigt die andere ihre Grenzen?
Grundcharakter: Leicht zu fahren vs. kräftig unterwegs
Die Honda CL 500 steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz im Retro-Look. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, sich unkompliziert in den Alltag einzufügen: Starten, losfahren, entspannt cruisen – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Genau hier spielt die Abstimmung der CL 500 ihre Stärke aus: Sie vermittelt ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl, das besonders dann überzeugt, wenn der Fokus auf Alltag, Stadtverkehr und gelegentlichen Ausflügen liegt.
Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt dagegen einen deutlich kraftvolleren Ansatz. Schon der größere Hubraum und die daraus resultierende Leistungsentfaltung zielen auf ein Motorrad, das sich eher nach „mehr“ anfühlt: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein souveräneres Gefühl bei zügigem Fahren oder längeren Strecken. Wer gern mit einem gewissen „Punch“ unterwegs ist, findet in der Cromwell 1200 häufig genau das, was man sucht.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Ausgewogenheit
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich der Kernunterschied: Die Brixton Cromwell 1200 bringt durch ihre größere Motorisierung typischerweise mehr Potenzial für kräftiges Anfahren und entspanntes Beschleunigen. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man nicht ständig in niedrigen Gängen „nachlegen“ möchte. Auf Landstraße und bei Überholmanövern wirkt das oft wie ein Vorteil: Man muss weniger planen, weil die Maschine aus dem Drehzahlkeller heraus willig reagiert.
Die Honda CL 500 setzt dagegen stärker auf Ausgewogenheit. Die Motorcharakteristik ist in der Regel so ausgelegt, dass sie sich harmonisch anfühlt und das Motorrad auch bei moderatem Tempo angenehm zu bewegen ist. Das ist besonders attraktiv, wenn die Fahrten nicht ausschließlich aus sportlichen Beschleunigungsphasen bestehen, sondern aus gleichmäßigem Cruisen, Stop-and-go oder entspanntem Landstraßenbetrieb.
Was bedeutet das in der Praxis?
- Für entspanntes Fahren ist die CL 500 oft die unkompliziertere Wahl: weniger „Druck“ im Kopf, mehr Fokus auf die Strecke.
- Für mehr Reserven spielt die Cromwell 1200 ihre Stärken aus: der größere Motor wirkt wie ein Sicherheitsnetz bei Tempowechseln.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Masse
Auch wenn beide Motorräder optisch in Richtung Retro gehen, unterscheiden sie sich spürbar im Fahrgefühl. Die Honda CL 500 wirkt in der Regel leichter zu manövrieren – sowohl im Stadtverkehr als auch auf kurvigen Strecken. Das Handling ist oft so abgestimmt, dass man das Motorrad schnell „im Griff“ hat, ohne dass es nervös wird.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt durch ihre größere Motorisierung und die damit verbundene Gesamtcharakteristik häufig mehr Souveränität bei höheren Geschwindigkeiten. In fließenden Passagen kann das ein Plus sein: Das Motorrad wirkt stabil, und man bekommt das Gefühl, dass es nicht sofort „arbeitet“, wenn die Strecke etwas schneller wird.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda CL 500: Stärke bei Alltagstauglichkeit und leichtem Handling; Schwäche kann dort liegen, wo man dauerhaft sehr hohe Reserven erwartet.
- Brixton Cromwell 1200: Stärke bei Durchzug und souveränem Gefühl; Schwäche kann sich zeigen, wenn häufig enge Manöver, sehr langsames Rangieren oder ein besonders leichtes Handling gefragt sind.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein Gefühl von Sicherheit. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass die Brixton Cromwell 1200 durch ihre Auslegung tendenziell für mehr „Alltagstempo“ und kräftigere Beschleunigungsphasen ausgelegt ist. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass man bei zügigerem Fahren mehr Ruhe im Kopf hat.
Die Honda CL 500 ist dagegen häufig die Maschine, die sich sehr gut dosieren lässt. Gerade im Stadtbetrieb und bei wechselnden Situationen ist das ein Vorteil: Man bremst, passt an, fährt weiter – ohne dass man sich aufwendige Gedanken machen muss.
Ergonomie und Alltag: Sitzhöhe, Komfort und Reichweite
Ein wichtiger Punkt im Motorradvergleich ist die Ergonomie. Die Honda CL 500 ist in der Regel so positioniert, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer gut zugänglich ist – besonders dann, wenn häufiges Auf- und Absteigen, Ampelstopps und das Handling im Stand eine Rolle spielen.
Die Brixton Cromwell 1200 kann je nach Körpergröße und Fahrstil etwas „präsenter“ wirken. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es kann beeinflussen, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Wer gern mit einer klaren Sitzposition fährt und das Motorrad als „großen Cruiser“ wahrnimmt, wird das oft als stimmig empfinden.
Reichweite und Touren
Auch bei den aufgelisteten Werten zu Tank und Reichweite zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Cromwell 1200 wirkt häufig wie die Maschine, die man eher für längere Strecken im Hinterkopf hat. Die CL 500 ist dagegen oft die Wahl, wenn Touren zwar dazugehören, aber der Fokus eher auf flexiblen Tagesausflügen und unkomplizierten Fahrten liegt.
Ausstattung und Charakter: Retro-Design mit unterschiedlicher Philosophie
Optisch sind beide Motorräder klar im Retro-Look verankert. Trotzdem wirkt die Honda CL 500 häufig „clean“ und modern-klassisch: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt und bei dem man sich nicht an zu viele Sonderdetails gewöhnen muss.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf den „Statement“-Charakter. Das Design wirkt markanter, und die Maschine vermittelt eher das Gefühl, dass sie nicht nur Transportmittel ist, sondern auch Stilobjekt. Wer Wert auf eine auffällige Präsenz legt, wird die Cromwell 1200 oft genau dafür mögen.
Wartung, Service und Alltagskosten: Was man beim Kauf mitdenken sollte
Beim Vergleich geht es nicht nur um den ersten Eindruck. Gerade im Alltag zählen Faktoren wie Servicefreundlichkeit, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad über die Zeit betreiben lässt. In der Praxis profitieren viele Fahrerinnen und Fahrer bei der Honda CL 500 häufig von der breiten Markenpräsenz und dem etablierten Service-Netz.
Die Brixton Cromwell 1200 kann dagegen besonders interessant sein, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis im Fokus steht und man offen für eine Marke ist, die ihren eigenen Weg geht. Wichtig ist dabei: Je nach Region und Händlernetz kann sich die Service-Erreichbarkeit unterschiedlich anfühlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Welche Art von Fahrten stehen im Vordergrund?
Honda CL 500 – ideal für…
- Alltag, Stadtverkehr und regelmäßige kurze bis mittlere Strecken
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen
- Menschen, die Retro-Optik möchten, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten
Brixton Cromwell 1200 – ideal für…
- Touren mit mehr Tempo und dem Wunsch nach kräftigem Durchzug
- Fahrstil, bei dem Reserven und souveräne Beschleunigung wichtig sind
- Alle, die ein markanteres Auftreten und Cruiser-Feeling bevorzugen
Fazit:
Die Honda CL 500 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf unkompliziertem Handling, entspanntem Alltag und einem harmonischen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen häufiges Anfahren, Stadtverkehr und gleichmäßiges Cruisen im Vordergrund stehen. Wer ein Retro-Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei zuverlässig wirkt, findet in der CL 500 meist die stimmigere Basis.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Motorreserven gefragt sind: kräftiger Durchzug, souveränes Gefühl bei Tempowechseln und ein deutlich „größerer“ Charakter. Für längere Strecken, zügigere Fahrten und alle, die gern spürbar mehr Leistung aus dem Motor ziehen, ist die Cromwell 1200 oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: CL 500 für Alltag und Agilität, Cromwell 1200 für mehr Punch und Touren-Feeling.