Honda
CMX 1100 Rebel
Ducati
Scrambler 1100
| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda CMX 1100 Rebel vs. Ducati Scrambler 1100 - Cruiser im Vergleich
Wenn es um Cruiser geht, sind die Honda CMX 1100 Rebel und die Ducati Scrambler 1100 zwei Modelle, die in der Szene für viel Aufmerksamkeit sorgen. Beide Motorräder bieten ein einzigartiges Fahrerlebnis, unterscheiden sich aber in vielerlei Hinsicht. Dieser Vergleich beleuchtet die Stärken und Schwächen beider Bikes, um herauszufinden, welches Modell besser zu deinem Fahrstil passt.
Design und Ergonomie
Die Honda CMX 1100 Rebel besticht durch ihr minimalistisches und modernes Design. Mit ihrer niedrigen Sitzhöhe und dem schlanken Rahmen ist sie besonders einladend für Fahranfänger und bietet eine entspannte Sitzposition. Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Ducati Scrambler 1100 mit einem etwas aggressiveren Look, der das klassische Scrambler-Design verkörpert. Die höhere Sitzposition und der breitere Lenker sorgen für ein sportlicheres Fahrverhalten, das erfahrene Fahrerinnen und Fahrer anspricht.
Motor und Leistung
Beide Motorräder sind mit leistungsstarken Motoren ausgestattet, die für unterschiedliche Fahrstile optimiert sind. Die Honda CMX 1100 Rebel bietet eine sanfte und lineare Leistungsentfaltung, ideal für entspanntes Fahren auf der Landstraße. Die Ducati Scrambler 1100 hingegen hat einen etwas sportlicheren Charakter, mit lebhafterem Ansprechverhalten und mehr Drehmoment, was sie zu einer aufregenden Wahl für diejenigen macht, die gerne etwas mehr Leistung unter dem Sattel haben.
Fahrverhalten und Handling
In Sachen Fahrverhalten erweist sich die Honda CMX 1100 Rebel als äußerst stabil und komfortabel. Sie meistert Kurven mit Leichtigkeit und bietet auch auf längeren Strecken ein angenehmes Fahrgefühl. Die Ducati Scrambler 1100 hingegen ist agiler und reagiert schneller auf Lenkbewegungen, was sie zu einer hervorragenden Wahl für kurvenreiche Strecken macht. Hier zeigt sich die sportliche DNA der Scrambler, die es ermöglicht, auch in anspruchsvollen Situationen souverän zu agieren.
Ausstattung und Technik
Beide Motorräder sind mit modernen Technologien ausgestattet, die das Fahrerlebnis verbessern. Die Honda CMX 1100 Rebel bietet eine einfache, aber funktionale Instrumentierung, während die Ducati Scrambler 1100 mit einem digitalen Display und zusätzlichen Fahrmodi aufwartet. Die Ducati verfügt zudem über ein fortschrittlicheres ABS-System, das vor allem bei Nässe für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Preis-Leistungs-Verhältnis
In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis hat die Honda CMX 1100 Rebel klar die Nase vorn. Sie ist in der Regel günstiger in der Anschaffung, bietet aber dennoch eine hohe Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit. Die Ducati Scrambler 1100 ist zwar teurer, bietet aber ein höheres Maß an Individualisierung und eine sportlichere Ausrichtung, die für viele Fahrer attraktiv sein kann.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen geeignet machen. Die Honda CMX 1100 Rebel ist ideal für alle, die ein entspanntes und komfortables Fahrerlebnis suchen. Sie ist perfekt für Einsteiger und Fahrer, die gerne gemütliche Touren unternehmen. Andererseits ist die Ducati Scrambler 1100 die richtige Wahl für sportlichere Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Agilität und Leistung legen. Sie eignet sich hervorragend für kurvenreiche Strecken und bietet ein aufregendes Fahrgefühl.
Insgesamt hängt die Wahl zwischen der Honda CMX 1100 Rebel und der Ducati Scrambler 1100 stark von den individuellen Vorlieben und dem Fahrstil ab. Beide Motorräder sind tolle Optionen, die in ihrer jeweiligen Klasse überzeugen. Egal für welches Modell man sich entscheidet, beide bieten ein einzigartiges Fahrerlebnis, das die Freiheit auf zwei Rädern verkörpert.