Honda
CMX 1100 Rebel
Kawasaki
W 800
| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Honda CMX 1100 Rebel vs Kawasaki W 800 - Der ultimative Vergleich
Bei der Wahl des perfekten Motorrads stehen viele Biker vor der Frage: Honda oder Kawasaki? In diesem Vergleich nehmen wir die Honda CMX 1100 Rebel und die Kawasaki W 800 unter die Lupe. Beide Motorräder haben ihre eigenen Eigenschaften, die sie einzigartig machen. Schauen wir uns die Stärken und Schwächen der beiden Modelle genauer an.
Design und Stil
Die Honda CMX 1100 Rebel besticht durch ihr modernes und minimalistisches Design. Mit ihren klaren Linien und der niedrigen Sitzhöhe vermittelt sie ein Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit. Die Kawasaki W 800 hingegen hat einen klassischen Retro-Look, der an die Motorräder der 60er Jahre erinnert. Die runden Scheinwerfer und die nostalgischen Details sprechen vor allem Liebhaber des Vintage-Stils an. Hier ist die Wahl letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Motor und Leistung
In Sachen Motorleistung bietet die Honda CMX 1100 Rebel einen kraftvollen 1084 ccm Zweizylindermotor, der für sein hohes Drehmoment bekannt ist. Damit ist sie ideal für entspanntes Cruisen und längere Touren. Die Kawasaki W 800 hingegen hat einen 773 ccm Paralleltwin, der ebenfalls ein gutes Drehmoment liefert, aber nicht ganz mit der Leistung der Rebel mithalten kann. Hier zeigt sich, dass die Honda für diejenigen, die mehr Leistung suchen, die bessere Wahl sein könnte.
Fahrverhalten und Komfort
Beide Motorräder bieten ein angenehmes Fahrverhalten, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda CMX 1100 Rebel ist besonders wendig und eignet sich hervorragend für die Stadt. Ihr niedriger Schwerpunkt sorgt für ein leichtes Handling auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Kawasaki W 800 hingegen bietet ein stabileres Fahrverhalten auf der Autobahn und ist ideal für längere Strecken. Ihr klassisches Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Touren macht.
Ausstattung und Technik
Die Honda CMX 1100 Rebel ist mit modernen Features ausgestattet, darunter ein TFT-Display, das alle wichtigen Informationen übersichtlich anzeigt. Zudem bietet sie verschiedene Fahrmodi, mit denen das Fahrverhalten angepasst werden kann. Die Kawasaki W 800 hingegen setzt auf Schlichtheit und Tradition. Sie hat weniger elektronischen Schnickschnack, was für Puristen, die das echte Fahrgefühl schätzen, ein Vorteil sein kann. Hier zeigt sich, dass die Wahl zwischen moderner Technik und klassischem Fahrspaß eine persönliche Entscheidung ist.
Preis-Leistungs-Verhältnis
In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Kawasaki W 800 oft einen günstigeren Einstiegspreis, was sie für Einsteiger attraktiv macht. Die Honda CMX 1100 Rebel ist zwar etwas teurer, bietet aber mehr Leistung und moderne Features, die den Preis rechtfertigen. Hier kommt es darauf an, welche Prioritäten man setzt: Preis oder Leistung.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre eigenen Vorzüge und eignen sich für unterschiedliche Fahrertypen. Die Honda CMX 1100 Rebel ist ideal für alle, die Wert auf Leistung, moderne Technik und ein agiles Fahrverhalten legen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtfahrten und längere Touren, bei denen Komfort und Leistung gefragt sind.
Die Kawasaki W 800 hingegen spricht Liebhaber klassischer Motorräder an, die ein nostalgisches Fahrgefühl und ein einfaches, aber effektives Design schätzen. Sie ist perfekt für entspanntes Fahren und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger.
Insgesamt hängt die Entscheidung zwischen der Honda CMX 1100 Rebel und der Kawasaki W 800 von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Egal für welches Modell man sich entscheidet, beide Bikes bieten ein einzigartiges Fahrerlebnis, das in Erinnerung bleibt.