| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Honda CMX 1100 Rebel vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CMX 1100 Rebel steht für entspanntes Cruisen, eine aufgeräumte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „maximal“ klingt. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist ein ausgewachsenes Adventure-Bike: kräftig, technisch aufgeladen und gemacht für lange Strecken, schnelle Autobahnabschnitte und dynamische Landstraßen. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Rolle: eher Cruiser-Alltag oder Adventure-Reise mit viel Reserven.
Grundidee und Einsatzprofil: Cruiser vs. Adventure
Die Honda CMX 1100 Rebel ist als Cruiser gedacht, der im Alltag unkompliziert wirkt. Das Bike setzt auf eine entspannte Haltung und eine Motorabstimmung, die sich gut dosieren lässt. Dadurch passt sie besonders dort, wo häufiges Anfahren, gemütliches Tempo und entspannte Touren im Vordergrund stehen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Allround-Reisegerät“ versteht. Der Fokus liegt auf Leistung, Stabilität und Ausstattung. Gerade auf längeren Strecken spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie wirkt auch bei zügiger Gangart souverän und bleibt dabei komfortabel genug, um nicht nach kurzer Zeit zu ermüden.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Honda CMX 1100 Rebel vermittelt ein ruhigeres, gleichmäßigeres Gefühl. Der Motor wirkt weniger wie ein „Schalter“, sondern eher wie ein Antrieb, der Drehmoment bereitstellt und das Tempo organisch aufbaut. Das macht das Motorrad angenehm für gleichmäßiges Fahren, bei dem man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht.
Die KTM 1290 Super Adventure S steht für mehr Dynamik. Im Vergleich wirkt die KTM deutlich „direkter“ und spritziger. Gerade beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich zeigt sich, dass hier Reserven vorhanden sind. Das ist ein Plus für Überholmanöver, zügige Landstraßenpassagen und Autobahnfahrten, bei denen man schnell reagieren möchte.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Honda: entspanntes Ansprechverhalten, gut dosierbar, angenehm für entspannte Fahrten und Stadtverkehr.
Schwächen der Honda: wer konsequent sportlich fahren will, wird die KTM als „mehr“ empfinden.
Stärken der KTM: deutlich mehr Dynamik, souverän bei Tempo und Lastwechseln, macht Spaß bei zügiger Fahrweise.
Schwächen der KTM: das Konzept ist weniger „leichtfüßig“ im Cruiser-Sinne; wer vor allem kurze, entspannte Runden sucht, könnte sich an der Adventure-typischen Ausrichtung schneller „zu viel“ fühlen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes anfühlen
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad im Alltag Freude macht oder nur auf dem Papier überzeugt. Die Honda CMX 1100 Rebel wirkt auf Komfort und Alltagstauglichkeit abgestimmt. Das Bike liegt ruhig, aber ohne den Anspruch, ständig maximal sportlich zu wirken. In Kurven fühlt sich die Honda eher „kontrolliert“ an: nicht hektisch, sondern berechenbar.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Vielseitigkeit und Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Untergründen zeigt sich der Adventure-Charakter. Das Handling wirkt dabei nicht nur sportlich, sondern vor allem zielgerichtet: Die KTM vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei längeren Abschnitten und wechselndem Tempo konstant bleibt.
Kurven, Stabilität und Alltag
Honda: punktet mit einem entspannten, gutmütigen Gefühl – ideal, wenn die Tour eher „genussorientiert“ ist.
KTM: punktet mit Stabilität und Reserven – ideal, wenn die Fahrt auch mal schneller, länger oder abwechslungsreicher wird.
Als Schwäche zeigt sich bei der KTM weniger ein konkretes Problem, sondern eher die Erwartung: Wer ein Cruiser-typisch leichtes Handling sucht, wird die KTM als „größer“ und „präsenter“ wahrnehmen. Umgekehrt kann die Honda für Fahrer, die dauerhaft sportlich unterwegs sind, zu wenig „Biss“ vermitteln.
Bremsen und Sicherheit: Vergleich der Bremswirkung
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Honda CMX 1100 Rebel bietet eine Bremscharakteristik, die sich gut an den Cruiser-Anspruch anpasst: stabil, kontrollierbar und passend für Alltagstempo sowie zügige Landstraßenabschnitte.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf deutlich mehr Performance ausgelegt. Im Vergleich wirkt die KTM beim Bremsen kraftvoller und „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man in wechselnden Situationen schnell reagieren möchte.
Stärken und Schwächen bei der Bremsanlage
Honda: sehr gut dosierbar, angenehm für ruhiges bis moderates Fahren.
KTM: mehr Reserven und sportlicheres Gefühl – ideal für dynamische Touren.
Wer hauptsächlich im Stadtverkehr unterwegs ist, wird mit beiden gut zurechtkommen. Wer jedoch regelmäßig zügig fährt oder lange Strecken mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit plant, profitiert eher von der KTM-typischen Bremsperformance.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist bei Cruiser und Adventure ein entscheidender Unterschied. Die Honda CMX 1100 Rebel setzt auf eine entspannte, eher „niedrige“ und gemütliche Haltung. Das wirkt besonders angenehm bei längeren, ruhigen Fahrten, weil der Körper nicht permanent in eine sportliche Position gedrückt wird.
Die KTM 1290 Super Adventure S bietet eine aufrechte bis leicht sportlich ausgerichtete Sitzposition. Dadurch bleibt der Oberkörper aktiv genug, um auch bei dynamischerem Fahren nicht „wegzusacken“. Gleichzeitig ist das Setup so gedacht, dass man auf Reisen nicht nach kurzer Zeit verkrampft.
Komfort im Alltag
Honda: Komfort durch entspannte Haltung, ideal für Stadt und Feierabendtouren.
KTM: Komfort durch Reiseausrichtung, ideal für lange Etappen und wechselnde Fahrmodi.
Die Schwäche der Honda zeigt sich vor allem dann, wenn sehr lange Autobahnabschnitte oder häufiges zügiges Fahren im Fokus stehen. Die KTM kann dagegen im reinen Stadtbetrieb „zu groß“ wirken, wenn enge Straßen, häufiges Rangieren und niedrige Geschwindigkeiten dominieren.
Ausstattung und Elektronik: Mehr Komfort bei der KTM
Bei der Ausstattung ist die KTM klar im Reise- und Technikfokus. Die KTM 1290 Super Adventure S wirkt wie ein Paket aus Fahrmodi, Assistenz und Komfortfunktionen, die das Motorrad für lange Strecken rüsten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus „von A nach B“ besteht, sondern aus unterschiedlichen Situationen: Stadt, Landstraße, Autobahn, wechselndes Wetter.
Die Honda CMX 1100 Rebel setzt stärker auf das Wesentliche. Das Motorrad wirkt dadurch oft leichter zu bedienen und weniger „überladen“. Wer eine klare, direkte Verbindung zum Fahren sucht, wird das als Vorteil empfinden. Gleichzeitig bedeutet weniger Technik nicht automatisch weniger Qualität – es bedeutet vor allem weniger „Reise-Overhead“.
Stärken und Schwächen der Ausstattung
Honda: übersichtlicher, reduziert, passend für entspannte Fahrten.
KTM: mehr Funktionen und Komfort für lange Touren, mehr Reserven bei dynamischer Fahrweise.
Wer maximale Unterstützung und Komfort auf Reisen möchte, findet in der KTM den besseren Match. Wer sich eher auf Fahrgefühl und einfache Bedienung konzentriert, wird die Honda bevorzugen.
Fazit: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrer?
Die Honda CMX 1100 Rebel ist die bessere Wahl für alle, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das sich im Alltag angenehm anfühlt und Touren entspannt macht. Sie punktet mit einem ruhigen, gut dosierbaren Motorcharakter, einer komfortorientierten Sitzposition und einem Handling, das eher auf Gelassenheit als auf maximale Performance setzt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt oder einfach das entspannte Cruisen priorisiert, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Die KTM 1290 Super Adventure S eignet sich dagegen für Fahrer, die mehr Dynamik, mehr Reserven und eine Reiseausrichtung wollen. Im Vergleich zeigt die KTM Stärken bei Fahrstabilität, sportlicherem Ansprechverhalten und einer Ausstattung, die lange Strecken deutlich angenehmer macht. Wer regelmäßig Autobahn fährt, zügiger unterwegs ist oder Touren plant, die mehrere Fahrzustände kombinieren, findet in der KTM das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes Cruisen und Alltagstouren, KTM für Reise, Tempo und vielseitige Einsätze.