| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda CMX 1100 Rebel vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend: Die Honda CMX 1100 Rebel steht für entspanntes Cruiser-Feeling, eine zugängliche Sitzposition und einen Motor, der eher nach Alltag und Gelassenheit klingt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Dynamik, präziserem Handling und einer Elektronik, die sportliche Ambitionen unterstützt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, schaut am Ende nicht nur auf Daten, sondern auf das Fahrgefühl: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie stark greifen Bremsen und Assistenzsysteme ein – und wie passt das Ganze zur eigenen Art zu fahren?
Grundcharakter: Cruiser-Ruhe trifft auf sportliche Attacke
Die Honda CMX 1100 Rebel ist vom Konzept her nah an dem, was viele unter „einfach fahren“ verstehen: Der Motor liefert seine Kraft so, dass man im Alltag entspannt vorankommt, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse das Motorrad „ausdrehen“. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf Performance getrimmt. Schon beim Blick auf die Auslegung wird deutlich, dass hier ein Motor und ein Fahrwerkskonzept zusammenarbeiten, um zügiges Beschleunigen und dynamisches Kurvenfahren besonders leicht zu machen.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Rebel wirkt wie ein Motorrad, das den Tag strukturiert – Stadt, Feierabendrunde, Landstraße. Die Speed Triple wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus schärft – wenn die Straße kurvig wird oder wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Maschinen deutlich. Die Honda CMX 1100 Rebel setzt auf ein eher „breites“ Gefühl: Kraft steht spürbar zur Verfügung, ohne dass man ständig in den oberen Drehzahlbereich muss. Das macht sie angenehm, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn man einfach gleichmäßig rollen möchte.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn man mehr Dynamik abruft. Die Kraftentfaltung ist spürbar darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und das Motorrad auch bei sportlicher Gangart stabil zu halten. Im Vergleich wirkt die Triumph dadurch „direkter“ und zielorientierter – als würde das Motorrad die eigene Fahrabsicht schneller in Vortrieb übersetzen.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig im Alltag unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt, findet in der Honda CMX 1100 Rebel eine sehr stimmige Basis. Wer hingegen gern beschleunigt, Kurven aktiv angeht und dabei auch auf Reserven setzt, wird die Triumph Speed Triple 1200 RR als deutlich motivierender erleben.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. sportlich präzise
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Unterschied. Die Honda CMX 1100 Rebel ist so abgestimmt, dass sie im Alltag souverän bleibt und Unebenheiten nicht unnötig „durchreicht“. Das Handling wirkt dadurch zugänglich: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die perfekte Linie treffen zu müssen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen spürbar auf präzises Ansprechverhalten ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph fühlt sich in dynamischen Situationen stabil an, unterstützt beim Einlenken und bleibt auch dann ruhig, wenn man das Tempo erhöht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt mehr als nur Transport ist.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Honda CMX 1100 Rebel: Stärke ist die entspannte Abstimmung und das unkomplizierte Handling. Schwäche (im Vergleich) ist, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise nicht die gleiche „Bissigkeit“ vermittelt wie die Triumph.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Präzision und die Fähigkeit, zügig und kontrolliert zu fahren. Schwäche (im Vergleich) ist, dass das Motorrad durch die sportliche Ausrichtung weniger „gelassen“ wirkt, wenn man vor allem Komfort und Ruhe sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die Honda CMX 1100 Rebel bietet im Vergleich ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das sich für den Alltag und für vorausschauendes Fahren sehr angenehm anfühlt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt beim Bremsen deutlich „sportlicher“: Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten unterstützen eine Fahrweise, bei der man später bremst und stärker in die Kurve hinein arbeitet. Im Vergleich ist die Triumph damit die Maschine, die mehr Reserven vermittelt – vor allem, wenn man die Fahrt dynamisch angeht.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Die Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Honda CMX 1100 Rebel wirkt so, als würde sie das Fahren vor allem angenehm und alltagstauglich unterstützen. Das hilft, wenn man nicht ständig an Einstellungen denkt, sondern einfach fahren möchte.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt im Vergleich mehr „sportliche Werkzeuge“ mit: Fahrmodi und Regelstrategien sind darauf ausgelegt, die Leistung kontrolliert nutzbar zu machen. Das ist besonders wertvoll, wenn man die Maschine öfter in dynamischen Situationen bewegt.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Rebel: Stärke ist die intuitive Nutzbarkeit – weniger „Overhead“, mehr Fokus auf entspanntes Fahren. Schwäche (im Vergleich) ist, dass sie nicht denselben sportlichen Feinschliff vermittelt wie die Triumph.
Speed Triple: Stärke ist die Unterstützung bei sportlicher Fahrweise und das Gefühl von Kontrolle. Schwäche (im Vergleich) ist, dass man die Elektronik und die sportliche Auslegung bewusst „mitfahren“ muss, um das Potenzial wirklich auszuschöpfen.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. sportlicher Naked-Fokus
Die Ergonomie entscheidet oft schneller als man denkt. Die Honda CMX 1100 Rebel bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Sitzen ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Fahrten nicht zwingend „sportlich“ sein sollen, sondern angenehm und ohne große Anstrengung.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch stärker auf aktives Fahren ausgerichtet. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Motorrad leichter in die gewünschte Richtung bringt und beim sportlichen Fahren schneller „mitarbeitet“. Im Vergleich wirkt die Triumph dadurch dynamischer, aber auch etwas fordernder – je nach Fahrstil und Körpergefühl.
Alltag, Landstraße und sportliche Runde: Welche Maschine passt wann?
Im Alltag spielt die Honda CMX 1100 Rebel ihre Vorteile aus: entspanntes Fahrgefühl, gutmütige Kraftentfaltung und ein Gesamtkonzept, das nicht nach „Hochdrehen“ verlangt. Für kurze Wege, Wochenendfahrten ohne Zeitdruck und für alle, die ein Motorrad suchen, das einfach Spaß macht, ist die Rebel eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen besonders stark, wenn die Strecke mehr hergibt: Landstraße mit Kurven, zügige Ausfahrten, Fahrten, bei denen man bewusst Tempo und Linie plant. Im Vergleich wirkt die Triumph wie die Maschine, die man gern „auspackt“, wenn das Wetter passt und die Route sportlich ist.
Typische Käuferprofile im Vergleich
Honda CMX 1100 Rebel passt besonders gut zu Fahrern, die ein Cruiser-orientiertes Naked-Feeling mögen, Wert auf entspanntes Handling legen und ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht anstrengend wird.
Triumph Speed Triple 1200 RR passt besonders gut zu Fahrern, die ein sportliches Naked-Bike wollen, das bei dynamischer Fahrweise souverän bleibt und dabei auch optisch und akustisch eine klare Performance-Signatur setzt.
Fazit: Welche Wahl ist die bessere?
Die Honda CMX 1100 Rebel ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn vor allem entspanntes Fahren, eine zugängliche Sitzposition und ein Motorcharakter im Vordergrund stehen, der den Alltag leicht macht. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, Feierabendrunden und Touren, bei denen Komfort und unkomplizierte Beherrschbarkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik Priorität hat: präziseres Handling, ein klarer Fokus auf zügiges Beschleunigen und ein Gesamtpaket, das auch bei ambitionierter Fahrweise Vertrauen gibt. Wer Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Ausfahrten nutzt, wird mit der Triumph deutlich mehr Motivation spüren.
Kurz gesagt: Rebel für gelassenen Alltag und entspannte Touren – Speed Triple für sportliche Fahrfreude und Performance-orientierte Runden.