| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CMX 500 Rebel vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich für Alltag, Stil und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die Honda CMX 500 Rebel und die Ducati Supersport 950 S, lohnt sich ein genauer Blick. Die eine Maschine steht für entspanntes Cruisen, übersichtliches Handling und eine Sitzposition, die den Alltag leicht macht. Die andere zielt klar auf sportliche Dynamik, präzise Rückmeldung und ein Paket aus Fahrwerks- und Elektronik-Features, das auf ambitionierte Fahrten ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut lässt es sich bewegen, wie harmonisch arbeitet das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bremsen – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen im direkten Vergleich.
Grundcharakter: Cruiser-Relax vs. Sportlichkeit mit Anspruch
Die Honda CMX 500 Rebel ist vom Grundkonzept her ein Cruiser mit moderner Interpretation. Das merkt man an der eher entspannten Sitzhaltung, dem ruhigen Auftreten und dem Fokus auf kontrollierbares Fahren. Die Maschine wirkt so, als wäre sie dafür gemacht, Kilometer zu sammeln – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist deutlich sportlicher gedacht. Schon die Ausrichtung der Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, machen klar: Hier steht Fahrdynamik im Vordergrund. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und dabei ein präzises Feedback vom Motorrad erwartet, findet in der Supersport 950 S eher die passende Richtung.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Einstieg vs. sportliche Haltung
Die Honda CMX 500 Rebel punktet bei der Ergonomie vor allem durch ihre zugängliche Sitzposition. Die Haltung ist nicht „kniehoch“ oder kompromisslos sportlich, sondern eher so, dass man auch längere Strecken ohne sofortige Ermüdung fahren kann. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad sowohl für Stadtfahrten als auch für entspannte Touren genutzt werden soll.
Bei der Ducati Supersport 950 S ist die Sitzposition klar sportlicher. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Körperhaltung zur Fahrweise passt: Kurven werden direkter, das Motorrad lässt sich aktiver bewegen. Gleichzeitig gilt: Wer häufig sehr entspannt unterwegs ist oder lange Strecken in einer eher aufrechten Haltung bevorzugt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger „alltagsschonend“ empfinden.
Motor und Ansprechverhalten: kontrolliert und leicht vs. dynamisch und fordernd
Im Vergleich zeigt die Honda CMX 500 Rebel ihre Stärke vor allem in der gutmütigen Art, wie sie Leistung bereitstellt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders angenehm, wenn man im Alltag häufig anfahren, rangieren oder in wechselndem Tempo fahren muss. Das Ansprechverhalten ist so ausgelegt, dass man nicht ständig nachjustieren muss – es fühlt sich eher „smooth“ an.
Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn man das Motorrad wirklich fordert. Das Ansprechverhalten wirkt lebendiger, die Dynamik kommt spürbar früher und stärker. Das ist großartig, wenn man gern beschleunigt, zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten nutzt. Wer dagegen vor allem gemütlich unterwegs ist, könnte die Ducati als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie unpraktisch wäre, sondern weil ihr Charakter stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet ist.
Handling und Fahrgefühl: leicht zu bewegen vs. präzise geführt
Die Honda CMX 500 Rebel ist im Handling ein echtes Plus. Sie wirkt handlich, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen, auf denen man häufig Tempo und Linie anpasst, ist das ein Vorteil. Die Maschine lädt dazu ein, entspannt zu fahren und trotzdem sicher zu bleiben.
Die Ducati Supersport 950 S ist ebenfalls präzise, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich weniger wie ein „einfaches“ Alltagsmotorrad an und mehr wie ein sportliches Gerät, das man bewusst einsetzt. In schnellen Passagen und bei dynamischer Fahrweise spielt die Ducati ihre Stärken aus: Sie liegt stabil, reagiert direkt und unterstützt eine aktive Fahrtechnik.
Fahrwerk und Komfort: souverän im Alltag vs. sportlich abgestimmt
Bei der Honda CMX 500 Rebel steht der Komfortgedanke stärker im Vordergrund. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Straßenqualität nicht unnötig hart durchzureichen. Dadurch bleibt das Fahrgefühl auch dann angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Ducati Supersport 950 S ist sportlich abgestimmt. Das kann bedeuten, dass das Motorrad bei zügiger Fahrt besonders „zusammenhängend“ wirkt und die Rückmeldung klar ist. Gleichzeitig kann ein sportlicheres Setup auf schlechten Straßen oder bei sehr entspanntem Tempo weniger nachgiebig wirken. Wer häufig auf gutem Asphalt unterwegs ist und sportliche Fahrten plant, wird die Abstimmung eher als Stärke sehen.
Bremsen und Sicherheit: gut dosierbar vs. leistungsorientiert
Im Vergleich zeigen beide Motorräder eine solide Bremsbasis, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt vor allem dann stark, wenn man vorausschauend fährt und Bremsmanöver sauber dosiert. Das passt gut zum Charakter des Motorrads: kontrolliert, alltagstauglich und angenehm zu handhaben.
Die Ducati Supersport 950 S ist eher auf leistungsorientiertes Fahren ausgelegt. Das Bremssystem fühlt sich in sportlichen Situationen besonders präsent an, und die Kombination aus Bremsgefühl und Fahrwerksabstimmung unterstützt zügige Manöver. Wer gern dynamisch unterwegs ist, profitiert davon. Für sehr gemütliche Fahrten ist das System zwar nicht „falsch“, aber die Ducati bringt eben mehr Reserven und mehr Sportlichkeit mit.
Elektronik und Fahrmodi: einfache Bedienung vs. mehr Assistenz
Ein großer Unterschied im Alltag liegt in der Elektronik. Die Honda CMX 500 Rebel ist eher auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht nur ein „weniger ist mehr“-Ansatz, sondern macht das Motorrad auch für Fahrer attraktiv, die sich nicht durch zu viele Systeme klicken möchten. Die Bedienung wirkt dadurch unkompliziert.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen mehr moderne Elektronik mit. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können dabei helfen, die Leistung je nach Situation zu dosieren und das Motorrad stabil zu halten. Das ist besonders wertvoll, wenn man sportlich fährt oder wenn die Bedingungen wechseln. Gleichzeitig gilt: Wer lieber „direkt“ ohne viele Eingriffe fährt, könnte die Ducati als komplexer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt und kurze Strecken vs. Tour und sportliche Linie
Die Honda CMX 500 Rebel ist im Alltag besonders stark, wenn das Motorrad häufig für kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Ausfahrten genutzt wird. Sie wirkt leicht zu beherrschen, vermittelt schnell Vertrauen und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Ducati Supersport 950 S eignet sich besser für Fahrer, die auch im Alltag gern „mit Gefühl“ fahren, aber gleichzeitig das Potenzial für sportliche Touren nutzen möchten. Auf längeren Strecken kann die sportliche Ausrichtung zwar fordern, dafür wird die Ducati bei zügiger Fahrweise sehr belohnend. Wer Touren plant, bei denen Kurven und Tempo eine Rolle spielen, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Leichtes Handling und angenehme Bedienbarkeit im Alltag
- Entspannte Sitzposition, die auch längere Fahrten leichter macht
- Gutmütiges Ansprechverhalten für kontrolliertes Fahren
- Fokus auf unkomplizierten Fahrspaß statt auf maximale Sportlichkeit
Honda CMX 500 Rebel – Schwächen
- Wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht, wirkt der Charakter weniger „spitz“
- Weniger Elektronik-„Komfort“, dafür mehr Einfachheit
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Sportlicher Charakter mit direktem, dynamischem Fahrgefühl
- Präzises Handling und gute Unterstützung bei zügiger Fahrweise
- Leistungsorientierte Brems- und Fahrwerksabstimmung
- Mehr Elektronik für verschiedene Situationen und Fahrstile
Ducati Supersport 950 S – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann bei sehr entspanntem Fahren weniger passen
- Auf schlechten Straßen kann das sportlichere Setup spürbarer sein
- Mehr Systeme bedeuten auch: mehr „Komplexität“ im Alltag
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird am Ende weniger durch „besser“ oder „schlechter“ bestimmt, sondern durch den eigenen Fahrstil. Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Stadtverkehr, entspanntes Cruisen und eine unkomplizierte Bedienung gesucht wird. Sie ist eine Maschine, die schnell Vertrauen aufbaut und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten, präzise Rückmeldung und ein moderner Elektronik-Ansatz im Vordergrund stehen. Wer Kurven gern dynamisch angeht und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, wird die Ducati deutlich mehr auskosten können.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, angenehm in der Sitzposition und mit einem Fahrgefühl, das kontrolliertes, entspanntes Fahren belohnt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder einfach gern unkompliziert Kilometer sammelt, findet in der Rebel einen starken Begleiter.
Die Ducati Supersport 950 S passt besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik wirklich wollen: präzises Handling, leistungsorientierte Brems- und Fahrwerksabstimmung sowie mehr Elektronik, die das Motorrad in verschiedenen Situationen unterstützt. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und dabei ein Motorrad möchte, das spürbar mehr Reserven und „Sport-Feeling“ liefert, liegt mit der Supersport 950 S richtig.
Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Cruisen und unkomplizierten Alltag – Ducati für sportliche Fahrten, klare Rückmeldung und mehr Hightech im Fahrbetrieb.